Thema: Mix
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Huffington Post, US Edition, heute 19.55 Uhr:
Huffington Post, UK Edition, heute 19.55 Uhr:
Ich habe nichts gegen abweichende Meinungen (abgesehen davon, dass sie per se falsch sind). Ich kenne auch Filmkritiken, die brillant, nachvollziehbar und auf den Punkt sind – obwohl sie konträr zu meinem eigenen Urteil stehen.
Was der Wortvogel aber NICHT leiden kann, ist sinnloses, hanebüchenes, selbstverliebt referenzielles Gesabbel, das vor lauter Meta-Diagnose vergisst, den Film tatsächlich zu bewerten. Bei aller Liebe – kann DAS irgendeinem Zuhörer bei der Entscheidung helfen, ob er eine Kinokarte lösen soll?
Und nächstes Mal erkundigen wir uns vorher, wie man "Favreau" ausspricht…
Der Plot ist augenscheinlich und mal wieder "A star is born" – aber die Idee, das mit Jean Dujardin ("OSS 117") komplett im Stil klassischer Stummfilme aufzuziehen, gefällt mir außerordentlich.
Ich hatte es bereits angekündigt – Wolf Wolff, der Regisseur des "Das schwarze Auge"-Promos, hat mir ausgiebig Rede und Antwort gestanden.
Die Bildrechte liegen bei Wolff, KSM und Tobias Richter/TLW. Zu Erinnerung: Sie stammen NICHT aus dem endgültigen DSA-Kinofilm, sondern aus den 15 Promo-Minuten, die zur Sicherung einer Finanzierung gedreht wurden.
Okay, ich habe es versprochen – "Virus Undead" wird nicht Thema sein. Willst du nur selber abschließend was dazu sagen?
Wolf : Ich kann mich noch gut an Deine umfangreiche Rezension hier erinnern. Da hat Dich der Film dann doch so berührt, dass Du die Energie für so eine umfangreiche Rezension investierst…
Ich trinke gerne Kaffee. Mit Milch. Und Zucker. Mangels Alternativen musste ich gerade aber pünktlich zur Abfahrt gen München etwas schlabbern, das alle drei Bestandteile des delikaten Heißgetränks nur simuliert:
Instant-"Kaffee", Diät-"Süße" und "Milch"-Weißer – schon bei der Aufzählung möchte ich mir die Plörre noch mal durch den Kopf gehen lassen…
Wenigstens war das Wasser echt. Wenn auch aus dem Hahn.
Zuerst einmal habe ich mich geärgert, dass es in meinem Hotel entgegen der (schwammig formulierten) Webseite kein kostenloses WLAN im Zimmer gibt. Das musste ich für 35 Euro die Woche zukaufen. Eine Wahl hatte ich nicht.
Dann habe ich mich geärgert, dass gestern das WLAN nicht mehr ging und mir die Rezeption, nachdem ich eine Stunde lang versucht hatte, das Problem auf meiner Seite zu lösen, nonchalant mitteilte: "Kann schon mal sein, dass das nicht geht. Wird sicher bald repariert".
Weil ich online gehen musste (es gab ja Artikel für die LandIdee zu schreiben), stöpselte ich also das LAN-Kabel in meinem Hotelzimmer in das Notebook…
Und bevor ihr euch unnötig abmüht:
1. Hangover 2
2. Empire Strikes Back
3. Fight Club
4. Scarface
5. Dazed & Confused
6. American Beauty
7. Superbad
8. The Godfather
9. Are We There Yet?
10. There Will Be Blood
11. Road to Perdition
12. Coming To America
13. Airplane
14. Borat
15. Pee Wee’s Big Adventure
16. American Pie
17. Ghost
18. The Graduate
19. The Karate Kid
20. Hangover
21. Death To Smoochy
22. Wedding Crashers
23. Half Baked
24. Fatal Attraction
25…
Es hat was von journalistischer Recherche, von detektivischer Feinarbeit, manchmal auch von epischer Schatzsuche – wenn man wirklich sucht, kann man die Pioniere und Vordenker, die Gescheiterten und Geläuterten des deutschen Fantasyfilms tatsächlich finden. Dann kann man sich an "Astro-Saga" abarbeiten, an "Nydenion", aber auch am "Stahlwerkmassaker" und an "Virus Undead".
Manchmal ist die Entdeckung reiner Zufall. Wie hier.
Eigentlich wollte ich nur wissen, wann "Nydenion" auf DVD erscheint. Regisseur Moik verwies mich an den KSM-Vertrieb, auf dessen Webseite ich ein paar Infos finden konnte – und einen Verweis aus die bevorstehende Kinoadaption des beliebten Rollenspiels "Das schwarze Auge"…
Ich hatte geplant, diese beiden Filme ausführlicher zu besprechen, aber es mangelt mir einfach die Zeit – und ehrlich gesagt sind beide keine pedantischen Analysen wert.
Battleship Yamato 2010
Eine Live Action-Version der legendäre Trickserie aus den 70ern, die in praktisch jedem Jahrzehnt für ein neues Publikum entstaubt wird – mal als aufwändigere Trickserie, dann mit viel CGI. Und nun eben "in echt".
Der Plot ist so hanebüchen und die Charaktere so flach, wie man es von Anime-Adaptionen gewohnt ist: Captain Iglo soll mit einem zum Raumschiff umgebauten Schlachtschiff aus dem Zweiten Weltkrieg ans andere Ende der Galaxis reisen, um dort ein Mittel gegen die Radioaktivität zu finden, mit der die Menschen von einer aggressiven Alien-Rasse nahezu ausgerottet worden sind…