Thema: Mix
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Die generell sehr empfehlenswert Webseite "Everything is terrible" ist eine wahre Fundgrube für obskure Videos. Gestern kam ich erstmals dazu, mich dort genauer umzusehen – und fand eine Idee umgesetzt, die ich selber schon eine Weile mit mir rumgetragen habe.
Kurz gesagt: EiT schneidet obskure Mistfilme, die es oft genug nicht einmal auf DVD gibt, auf die relevanten zwei bis drei Minuten zusammen. Dadurch werden die Streifen nicht besser, aber kürzer und deutlich erträglicher.
Besonders beeindruckend ist die Bandbreite der verdichteten Filme: Sie reicht von obskuren südafrikanischen (und explizit rassistischen) Actiondramen über Teenagerkomödien bis zu postapokalyptischen Western…
Darum zur Abwechslung mal das ganz frische deutsche Plakat:
Und wenn wir schon dabei sind – der deutsche Trailer:
Passt. Mir gefällt sogar die Übersetzung des Lantern-Schwurs.
Ich will den sehen – und gut finden!
Ihr erinnert euch: Vor nicht mal zwei Wochen war das Jüngste Gericht. Nicht ganz so spektakulär wie versprochen – keine Erdbeben, enttäuschend wenig Vulkanausbrüche und ein allgemeiner Mangel an Apokalypse könnten moniert werden. Die Propheten reden sich nun erwartungsgemäß darauf hinaus, dass es ein "spirituelles" und damit unsichtbares Linsen/Binsengericht geworden sei. Das mit den 200 Millionen Gerechten, die zum Himmel auffahren, war auch irgendwie missverstanden worden. Und enden wird die Welt im Oktober. Versprochen:
Klar war das erwartbar. Und natürlich sind die Anhänger von Harold Camping der Meinung, man könne ihm keinen Vorwurf machen…
Der Titel dieses Artikels ist völliger Blödsinn (oder Lötzinn, wie man in den 80ern gekalauert hätte): Ich ziehe diese Woche SIEBEN Reportagen in fünf aufeinander folgenden Tagen durch (Wochenende eingeschlossen), reise dafür mehr als tausend Kilometer durch die Republik, verschleiße drei Fotografen – und habe dennoch genügend Energie, um vor der Kamera zu albern, wenn ich als Lichtdouble einspringe:
Eine besonders feiste Location erforderte das Tragen einer Kutte – und prompt waren die "Name der Rose"-Sperenzchen nicht weit:
Fotos (c) Bodo Mertoglu 2011
Der Umzug nach Schwabing war trotz aller Probleme ein guter Schritt und ein voller Erfolg. Es wird allerdings noch drei bis vier Wochen dauern, bis in unserer Wohnung wirklich alles seinen Platz hat, alle Regale und Lampen hängen, etc.
Einen Nachteil haben wir allerdings schon festgestellt: Seit zwei Wochen klappere ich jeden Morgen eine andere Bäckerei ab, um eine Semmel zu finden, die den Qualitätsansprüchen meiner LvA entspricht. Bisher ohne Erfolg.
Wir sind verwöhnt. Vor gut einem Jahr wurde am Waldfriedhof der Tengelmann aufwändig renoviert und bekam eine kleine Filiale der Backkette Ihle untergeschoben…
Boah, bin ich froh, dass die Apokalypse ausgeblieben ist! War die ganze Arbeit der letzten Monate doch nicht umsonst! Also weiter im Text und nach Plan…
Man kann sich an Dingen satt sehen. Das ist bekannt. Und ehrlich gesagt: An meinem Blog habe ich mich satt gesehen. Vistered Little ist ein tolles Theme, und über die Jahre habe ich es auch immer mehr meinen Bedürfnissen angepasst. Aber mittlerweile hat der Look des „Wortvogel“ vier Jahre auf dem Buckel. Das ist nicht zuviel, aber es reicht…
Ihr habt es vermutlich anderweitig schon gelesen – heute/morgen geht die Welt unter. Garantiert. Fehler ausgeschlossen. Hat Gott gesagt – und würde DER lügen?
Wenn wir schon untergehen, gehen wir funky:
Schade eigentlich: Am Montag hätte ich hier eine fette Überraschung für euch gehabt…
Als ersten Teaser zum neuen Batman-Film, dessen Dreharbeiten gerade begonnen haben, hat Chris Nolan dieses Foto von Tom Hardy ("Inception", "Star Trek: Nemesis", "Bronson") verdammt gut versteckt. Zugegeben, ich war etwas skeptisch, als Hardy für den Muskelberg Bane verpflichtet wurde, der in den Comics Bruce Wayne das Rückgrat bricht. Aber es zeigt sich erneut – Nolan weiß, was er tut:
Es wird allerdings eine ganz andere Sorte Foto brauchen, bis ich mich auch mit dem Casting von Amy Anne Hathaway als Selina Kyle/Catwoman anfreunden kann…
Ich glaube auch, dass Warner mittlerweile Muffensausen hat – der Film hängt sehr stark an der Lantern-Mythologie, ist dabei extrem CGI-lastig. Das könnte viel Laufpublikum verschrecken.
Hier wird versucht, ein wenig Kontext zu liefern, damit die weniger comic-affinen Zuschauer nicht völlig die Übersicht verlieren:
Ich? Ich bin ein Nerd. Ich steh drauf.
Ich weiß nicht, ich weiß nicht, ich weiß nicht – irgendwie cool, aber irgendwie auch etwas leblos. Vielleicht werden einige ausführlichere Trailer in den kommenden Monaten härter rocken: