• Der Wortvogel und seine Ländereien


    Wer genau aufgepasst hat, wird es vielleicht gemerkt haben: im zweiten Halbjahr 2012 gab es von mir keine launigen „behind the scenes“-Fotos von Reportagen zu sehen. Seit einigen Wochen gibt es die allerdings wieder vermehrt.

    Das ist kein Zufall.

    Ende Juli habe ich die „LandIdee“ verlassen, für die ich drei Jahre lang geschrieben habe. Es ist eine Geschichte für die Gerichte – und hoch unterhaltsam, sobald ich das Okay habe, sie hier zu erzählen. Aber das wird eventuell noch dauern.

    Ein zweites Puzzleteil. Vielleicht hat der eine oder der andere von euch diese Meldung bei DWDL gelesen…

  • Entenhausen: Enten hausen in Schwabing


    Ich habe kürzlich mal auf Facebook von unserem netten Vermieter erzählt, der sich für eine Toplage in Schwabing streng an den Mietspiegel hält, zwei WGs erlaubt und einer 104jährigen Dame (eingezogen Heiligabend 1945!) seit den 80ern die Miete nicht mehr erhöht hat. Bei Problemen in der Wohnung ist er eigentlich immer binnen von 20 Minuten mit seinem Werkzeug vor Ort. Ein Mann nach meinem Geschmack.

    Nun gab es Nachricht von ihm – wie immer auf Geschäftspapier am Schwarzen Brett hier im Hausflur. Inhalt: Der verwilderte Hinterhof des Hauses ist vorläufig gesperrt, die Mülltonnen stehen übergangsweise im Hausflur…

  • 33 Argumente für Gott, 33 Einwände vom Wortvogel


    Dieses bezaubernde Bändchen könnt ihr euch bei Soulsaver runterladen, einer religiösen Webseite für junge Menschen, die für einen ollen Zyniker wie mich ein Bierkasten voll mit Phrasenbrause ist. Schaut euch dort mal um, es gibt viele spannende Sachen zu entdecken.

    "33 Argumente für Gott" habe ich hauptsächlich deshalb eingetütet, weil ich das an den SPIEGEL angelehnte Design so drollig fand.

    Nun wollen wir mal sehen, ob die Frömmler mich in 33 Runden argumentativ k.o. hauen können. Eigentlich sind es nur 28 – das Büchlein präsentiert an einigen Stellen Zitate mehr oder weniger berühmter Menschen, die für sich genommen als Argumente gelten sollen, aber als persönliche Meinungen kaum zur Diskussion taugen…

  • B-Film Basterds: der ganze dreckige Rest


    Ich bin wieder in München, so ermüdet wie aufgekratzt. Es war ein tolles, sehr erfolgreiches und harmonisches Wochenende, das vor allem eins zeigt: das Festival wächst und gedeiht. Fast durchgehend ausverkauft und mit einem üppigeren Programm als in den Jahren zuvor, müssen sich alle Beteiligten jetzt schon Gedanken machen, wie sie dem Erfolg 2014 Rechnung tragen wollen.

    Gegenüber des Kinos stand am Samstag übrigens ein Wagen, den ich euch nicht vorenthalten wollte:
    Persönlich gefreut hat mich die Anwesenheit von mindestens 20 Jungs und Mädels aus dem Wortvogel / Trashtalk / Fantasy Filmfest-Kontext, die mittlerweile so eine Art Posse bilden…

  • B-Film Basterds: dreckige Filme, dreckiges Gelächter


    Wer hätte gedacht, dass es mir vergönnt sein würde, u.a. die Filmrollen mit Charles Bands Riesenroboter-Epos "Robotjox" durch die Republik zu kutschieren, damit sie für ein B-Movie Festival abgespult werden können?
    Und wahrlich, ich sage euch: es ist wieder ein Heidenspaß. Die Zahl der "Stammgäste" wächst von Jahr zu Jahr, die meisten Vorstellungen sind ausverkauft, die Stimmung ist super – im Gegensatz zu den Filmen, was aber auch Sinn der Sache ist. Dieses Jahr hatten Doc Acula und seine Komplizen ein besonders glückliches, weil sehr ausgeglichenes Händchen bei der Filmauswahl…

  • "Star Trek into Darkness" SPOILER-ZONE!!!


    Die nächsten drei Tage bin ich beim B-Film Basterds Festival. Ich habe aber das Gefühl, dass einige von euch gerne die Details des neuen Trek-Films diskutieren möchten, ohne ständig um den heißen Brei herum zu reden. Hier habt ihr das Forum dafür.

    Ich selber fange mit ein paar Gedanken an, aber erst nach dem Break.

    AB JETZT AUF EIGENE GEFAHR!!!

  • The anime art of insanity


    Ich bin kein so großer Fan von Anime, das wisst ihr. Was ich an technischer Expertise bewundere, vermisse ich an Erzählkultur. Aber das ist nur meine Meinung und die japanischen Trickserien sind weltweit erfolgreich genug, um mir Ignoranz vorwerfen zu können.

    Ein besonderes Talent der japanischen Studios sind die Serienvorspänne. Hier ist einer meiner "all time favorites":

    Die coolste Erinnerung meiner Kindheit verdanken wir allerdings den deutschen Redakteuren, die "Captain Future" nicht nur einen neuen Vorspann, sondern auch eine neue Musik verpassten:

    Heute bin ich über eine andere Serie gestolpert, die ein großartiges Intro hat, das an "Battlestar Galactica" und "Babylon 5" erinnert – nur um dann mit dem Einsetzen der Titelmusik derart radikal abzudrehen, dass ich laut lachen musste:

    Die haben doch echt einen an der Klatsche…