• Hyperland Redux (8): Kostenlose Games 2014: Hier werden Sie gemolken


    Originaltext Januar 2014:

    Die Branche rüstet auf, immer mehr Spiele verzichten vorab auf einen Kaufpreis, um hintenrum mit Bonus Content und Einkäufen direkt im Spiel – und damit beim Spieler – abzusahnen. Extreme Beispiele wie „Angry Birds go!“ zeigen bereits, wo die Grenzen gezogen werden – nach oben offen.

    Fun-Racer sind seit „Super Mario Kart“ ein beliebtes Genre für Gamer, die schnell einsteigen und viel Adrenalin investieren wollen. Das gilt auch für "Angry Birds go!“. Gute Grafik und packendes Gameplay überzeugen beim Kurztest. Aber schnell wird klar: Ohne teure Extras kommt man schwer voran, wer richtig auftrumpfen will, muss kräftig zahlen…

  • Depp des Tages (2)


    Heute geht es eher um einen exemplarischen Deppen. Einen von der Sorte, wie man sie auf Facebook täglich trifft. Einer, der seine Meinung grundsätzlich nicht sagt, sondern pöbelt, und dabei auf lässliche Details wie "Argumente" gut verzichten kann. Und das mit einer Grammatik, die der deutschen Leitkultur nicht zuträglich sein kann (wobei es sich in diesem Fall um einen Schweizer handelt – wusste gar nicht, dass im Land von Edelweiß und Schokolade auch Vollspacken wachsen).

    Es geht auch um meine Art, mit solchen Leuten umzugehen – weil ich manchmal doch nicht anders kann, als ein wenig zu sticheln…

  • Wie guckt ihr Filme?


    Ich nehme die offensichtlichsten Antworten mal vorweg: Wach. Mit den Augen. Betrunken. Ohne Scham.

    Aber ich meine etwas anderes. Ich interessiere mich für eure Abläufe, eure Routinen. Weil ich mich beim Fantasy Filmfest dieser Tage mit dem Doc Acula unterhalten habe, wie er so viele Filme in so kurzer Zeit wegschafft. Multitasked er etwa? Ja, stellt sich raus: Nach seiner Aussage schaut er in jeden Film konzentriert rein, aber wenn er nicht "gepackt" wird, fängt er nach spätestens 20 Minuten an, nebenher noch andere Sachen zu machen…

  • Stuff I love: Jackanory/Crackanory


    Ein Grund, warum ich das englische Fernsehen so mag, liegt in der Tatsache begründet, dass es sich aufgrund seiner teilkommerziellen Struktur gerne mal dem blanken Profitdenken verweigert und über Jahrzehnte exzentrische Programme produziert, die vom Ausland entweder ignoriert oder belächelt werden.

    So, wie wir Deutschen die Mainzelmännchen und die Sendung mit der Maus vergöttern, so hegen und pflegen die Briten Kindershows wie Blue Peter (läuft seit 1958) oder eben: Jackanory. Dabei handelte es sich um eine Sendung, in der für Kinder geschriebene oder zumindest bearbeitete kurze Geschichten u.a…

  • Hyperland Redux (7): The Circle – der gefährliche Charme der Transparenz


    Dieser "Redux" war als 15. Folge gedacht, ich ziehe ihn (sie?) aber heute mal aus aktuellem Anlass vor. Das Buch, das ich hier bespreche, ist nämlich mittlerweile verfilmt worden und bei Mark Tinta gibt es eine ziemlich vernichtende Kritik, die mich nicht sonderlich überrascht. Man hat ein eh schon relativ pseudo-trendiges Buch mit knappem Verfallsdatum noch einmal verwässert und "angepasst" – augenscheinlich mit den komplett falschen Ansätzen. Ich empfehle aus diesem Grund die Lektüre nicht nur meines Artikels, sondern auch der Tinta-Kritik.

    Ach ja, noch was: Das war der erste Hyperland-Text, der beim ZDF so nicht abgenommen wurde…

  • Fantasy Filmfest Nights 2017: Nachgedanken


    Okay, das Festival ist mal wieder durch, 48 Stunden hardcore mit 650 Kilometern Fahrt, 10 Filmen und zu wenig Zeit für Essen und Reviews. Geschafft habe ich es trotzdem.

    Es war ein gutes Festival mit einer extremen Bandbreite: Filme aus Frankreich, Australien, England, Spanien, USA. Die Genres Thriller, Science Fiction, Vampir- und Zombiefilm, Komödie und Historiendrama wurden abgedeckt, von ganz billig bis sehr aufwändig war alles dabei. Abwesend dieses Jahr: "Kunst" und irgendwas aus Fernost. Auch kein Zeichentrick.

    Qualitativ gab es keinen wirklichen Überflieger, aber dafür auch keinen Totalausfall…