• Schmutz & Schund! Literatur zum Abgewöhnen! Nicht mal als Klolektüre! Ein neuer Tiefpunkt!


    Sehen SO Bestsellerautoren aus?

    Nein! So sehen Strolche aus! Tagediebe! Hungerleider! Sozialparasiten!

    Aus diesem Grund warne ich – nein, prangere ich an! -, dass dieses lichtscheue Gesindel bei Amazon nun einen sogenannten Roman veröffentlich hat. Schon der Titel entlarvt den Schund, der sich genüsslich durch das zieht, was dieser feine Herr für einen "Text" hält: "Das Höllenbiest gegen McKinsey". Der Groschenroman feiert fröhliche Urstände, Generationen von Lei(s)tung suchenden Jugendlichen sind damit für die schöne Schreibkunst eines Walser, einer Jelinek verloren.

    Ein Pseudonym? Hat er wohl nicht nötig…

  • Science Fiction made in Germany – oder: Das vergessene Genre versucht sein Comeback


    Zuerst mal als Nachklapp: Es hat sich herausgestellt, dass ich den Review zu "Tal der Schatten" im Jahr 2000 für die Seite SF-Fan.de geschrieben hatte, dieser aber über die Jahre die Umstellung zu Wordpress nicht überlebt hatte.

    Aus der gleichen Ära stammt dieser Artikel zum Thema "qualitativ hochwertige deutsche SF-Streifen neu verfilmen". Verfasst habe ich ihn damals für das Magazin "phantastisch!", dem ich aus Verbundenheit zur Perry-Redaktion einige Beiträge zukommen ließ. Wie üblich werde ich in Nachgedanken weiter unten über die "freshness" der damals von mir gemachten Aussagen sinnieren…

  • Das China-Billig-MP3-Unterwegs-Hörspiel-Set


    Okay, vor drei Tagen habe ich euch von den Freuden der Hörspiel- und Podcast-Unterhaltung auf langen Autofahrten erzählt. Man kann die Audio-Dateien problemlos auf sein Android-Smartphone und etwas weniger problemlos auf sein iPhone spielen oder gleich das Tablet auf den Beifahrersitz legen. Es gibt aber eine vergleichsweise preiswerte Lösung, mit der man den Hörgenuss komplett von der sonstigen Elektronik abkoppelt. Das hat den Vorteil, dass man unabhängiger ist und sich auch keine Sorgen machen muss, wenn man das ganze Klump im Wagen liegen lässt oder gar verliert…

  • Kommentar: Zur (a)sozialen Verantwortung von Social Media


    Ihr werdet es in den Nachrichten gehört oder gelesen haben – der Justizminister fordert in einem neuen Gesetzentwurf nicht nur bessere Löschmechanismen von Facebook und Twitter, er droht den Verantwortlichen und ihren Firmen drakonische Strafen bei Nichtbeachtung an. Im Kern geht es Maas darum, dass die Sozialen Netzwerke nach klaren Vorgaben gesetzwidrige Inhalte zeitnah löschen sollen. Er beruft sich dabei auf eine Untersuchung von Jugendschutz.net, nach der Twitter nur 1 Prozent der strafbaren Aussagen, Facebook nur 39 Prozent nach Meldung löschen würde.

    Die Reflexreaktion der Netizens: Geht ja gar…

  • Hyperland Redux (2): London: Nahverkehr mit Vergangenheit – für die Zukunft


    Originaltext März 2013:

    London ist eine der ältesten Großstädte Europas. Der Kampf gegen den Kollaps der Infrastruktur hat hier Geschichte. Vielleicht ist die Stadt gerade deshalb Vorbild und Testlabor für viele Innovationen auf dem Gebiet der urbanen Verkehrsplanung.

    Als 1863 die erste U-Bahn der Welt in London den Betrieb aufnahm, ging es noch nicht um Smog und Parkplätze, sondern um Schlamm und Pferdeäpfel. Große Mengen Pendler mussten durch den zunehmend industrialisierten Großraum transportiert werden, ein effizienter Nahverkehr wurde gebraucht.

    1987 kam die Docklands Light Railway dazu, eine Art S-Bahn-System für den boomenden Londoner Osten, welches weitgehend fahrerlos auskommt, auch wenn die Züge selbst noch Service-Personal mitführen…

  • Für unterwegs: Noch mal was auf die Ohren


    Das wird ein kurzer Beitrag. Weil ich in einer Stunde nach Berlin muss. Mit dem Auto. Und dann nach Hamburg. Mit dem Auto. Und von da aus wieder nach Baden-Baden. Mit dem Auto. Das ist eine Menge Fahrzeit. Mit dem Auto.

    Und genau deshalb komme ich auch jetzt und hier auf dieses Thema.

    Ich habe – wie in vielen Dingen – auch in Sachen Auto-Entertainment eine Entwicklung durchgemacht. In den 90er Jahren, als ich viel zwischen Düsseldorf und München gependelt bin, hat es mir völlig ausgereicht, auf der Popwelle des Triples zu reiten: WDR3, SWR3, BR3…