• Ibiza, wo sonst?


    Ich weiß nicht, wie ihr das seht, aber ich fand die letzten Blog-Wochen (Blochen? Los Blochos?) sehr gut – interessante, abwechslungsreiche Themen, ebensolche Diskussionen, hohe Frequenz. Ich fühle mich momentan sehr wohl mit euch.

    Nach einem sehr schweren Jahr (2011 ist ein Arschloch) mit familiären Tragödien und einem ins Unendliche gedehnten Umzug kehrt langsam wieder Ruhe ein. Meine Bücherregale sind eingeräumt, die Buchhaltung ist erledigt, der Schreibtisch harrt meiner Anwesenheit. Endlich mal wieder Zeit und Lust, mich mit Verlagen und Produktionsfirmen zu treffen, neue Projekte zu planen…

  • London, Königliche Hochzeit 2011: Paraden, Pech & Pannen


    Es hat eine Vorgeschichte: Meine LvA verbrachte den 29. Juli 1981 in London. Nicht ohne triftigen Grund:
    Ehrensache, dass ich mich breitschlagen ließ, bei der aktuellen Königlichen Hochzeit mit dabei zu sein. Zumal mir jede Ausrede, in die britische Metropole zu reisen, recht ist.

    Britta hatte dem Radio gelauscht und im Moment der Bekanntgabe des genauen Termins den Browser angeworfen, um uns ein noch verfügbares Hotel zu ergattern. Man mag es kaum glauben – bei so einem Event geht es um Minuten!

    Zugegeben: Hätten wir den familiären und umzugsbedingten Stress geahnt, der uns in diesen Wochen heimsucht – wir hätten London nie gebucht…

  • London – eine kleine Vorschau


    Der Letzte hat es mitbekommen: Ich war mal wieder ein paar Tage in London. Einen Teil der Hochzeitsfeierlichkeiten haben wir uns aus einer Gondel des London Eye angesehen:
    Ein Reisebericht folgt, aber für die Gourmets unter meinen Lesern präsentiere ich schon mal den ultimativen Zuckerschock-Laden:
    Den hatte ich vor drei Jahren schon mal erwähnt, damals aber nicht mehr finden können.

    Schon das Schaufenster verursacht einen Kalorienorgasmus mit anschließender Diabetes:
    Aber es wird noch besser – die Auswahl an Softdrinks schlägt sogar die Spiderman-Kaugummi-Milch aus Südafrika:
    Und riesige coole Pez-Spender haben die da…

  • London 2011: Mission accomplished


    Afternoon Tea im Goring Hotel gleich hinter dem Buckingham Palast – knapp eine Stunde, bevor die Middletons kommen:
    Ja, die Briten haben kräftig einen an der Waffel, wenn es um die Königliche Hochzeit geht:
    Es ist Rock am Ring und Papstbesuch, Fußball-WM und Filmpremiere. Und doch – man bekommt ein Gefühl für die Begeisterung, die entspannte Vorfreude, das Ereignis.
    Coole Sache.

  • London: Nachtrag und Prahlerei


    Das hatte ich ganz vergessen, weil ich an dem Tag keine Bilder gemacht habe: Wir waren in London auch noch im "Museum of London", was uns wirklich außergewöhnlich gut gefallen hat. Eintritt ist (wie so oft in Museen) kostenlos, und man bekommt auf großer Fläche die gesamte Geschichte der britischen Metropole anschaulich und chronologisch erzählt – von ersten Uferbauten bis zu den Plänen der Zukunft Londons.

    Das ist alles sehr laienfreundlich präsentiert mit historischen Fundstücken, Nachbauten und begehbaren Gefängniszellen, Läden und Wohnungen aus den verschiedenen Epochen…

  • London: Memory-Mix Silvester 2010/11


    Okay, jetzt komme ich endlich dazu, ein paar gesammelte Eindrücke aus meiner Jahreswechsel-Londonreise für euch aufzuarbeiten. Manchmal habe ich das Gefühl, dass die britische Metropole nie aufhören wird, mich zu begeistern, als sei ich das erste Mal dort…

    Eine schwere Erkältung hat mich diesmal fast umgeworfen, aber es gehört schon mehr dazu, um mir London zu vermiesen!

    Also los – ich nehme euch auf eine Foto-Safari mit!

    Fangen wir mit den Theaterkritiken an: Die mit vielen Vorschusslorbeeren ausgestatteten "Ghost Stories" waren nicht so der Knaller…

  • London Calling – again! Und warum ich mich darüber wie Bolle freue…


    Ihr müsst jetzt ganz stark sein: Ich fliege am 30.12. vormittags mal wieder nach London. Und komme erst spät am 4.1. zurück.

    Besonders gespannt bin ich auf die Theaterstücke, für die wir uns bereits Karten gesichert haben. Da wäre zum einen das nicht jugendfreie "Ghost Stories":

    Diese Auswahl habe ich mir mit der Bereitschaft erkauft, auch in "Onassis" zu gehen – weil meine LvA Robert Lindsay so toll findet:

    Wenn die Zeit reicht, schauen wir vielleicht auch noch "Mousetrap". Die spielen das Stück schließlich schon seit 58 Jahren ununterbrochen in der Hoffnung, dass ich endlich mal vorbei komme…

  • Wortvogel – tanned and rested


    Ich fühle mich bemüßigt, dem doch eher imageschädigenden Bild von neulich ein aktuelleres und repräsentativeres entgegen zu setzen. So sieht der Wortvogel aus, drei Stunden bevor es zurück nach München geht. Location: Yachthafen Eulalia, Ibiza.

    Abteilung irrelevante Infos: Ich trage ein bequemes "comfort soft, tag-free" T-Shirt von Hanes, sitze im "Delfino Verde", und man kann leider meine tolle Fossil-Uhr aus Memphis nicht sehen.

    Ich habe einiges an Material für mein Blog auf Lager – von kruden Pressetexten bis Medienmerkwürdigkeiten, von Glossen bis Kino-Kritiken, von schönen TV-Tipps bis hässlichen MV-Wahrheiten…

  • Random Shit: Neue Magazin-Beileger auf Ibiza (2)


    Gestern haben wir uns warm gelaufen, heute geht es ans Eingemachte – oder besser: Eingetütete. Der Besuch in einem spanischen Zeitrschriftenladen ist wie der Besuch in einem Spielzeuggeschäft. Für Erwachsene.

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    Ich gebe zu – dass Spiderman eine Laserpistole benutzt, war mir bisher unbekannt. Andererseits: Für 2,95 Euro samt Comic (Crossover von Spidey mit Spidey 2099!)? Gekauft:

    9

    Großartig – Backformen aus Silikon samt Frauenzeitschrift für schlappe 3,95 Euro. Solche Dinger habe ich auch zu Hause. Sehr empfehlenswert. Collect all four!

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    Wäre das Ding auf deutsch – den Jahresplaner von National Geographic für 2011 hätte ich glatt genommen…

  • Random Shit: Neue Magazin-Beileger auf Ibiza (1)


    Keine Panik schieben, in gerade mal drei Tagen bin ich wieder bei euch. Vorab gibt es schon einmal einen zweiteiligen Einblick in die wunderbare Welt der Giveaways. Wie schon berichtet, werden auch in Spanien zwanghaft Präsente zu den Presseerzeugnissen gepackt, um einen (in Deutschland verbotenen) Kaufanreiz zu schaffen. Das reicht von krude bis billig, von praktisch bis obszön.

    Ich habe im größten Presseladen der Insel mal wieder den Rauswurf riskiert, um für euch die krassesten Beispiele abzulichten.

    Starten wir den Countdown von 20 bis 11…