• London: Horror Town und Geek Central


    Mitte Dezember reisen wir endlich mal wieder nach London. Schließlich waren wie seit unendlichen anderthalb Jahren nicht mehr in der britischen Metropole.

    Erstmals fliegen wir direkt von Baden-Baden nach Stanstead. Die Vorteile sind mannigfaltig: alberne Ticketpreise zwischen 9 und 24 Euro pro Strecke, gerade mal zehn Minuten Anfahrt, keine Parkgebühren, keine Wartezeiten, extrem komfortable Abflugzeiten (10.00 Uhr hin, 16.00 Uhr zurück).

    Leider hat London die gleiche Angewohnheit wie New York, bei der Anreise gesparte Kosten vor Ort doppelt und dreifach drauf zu packen. So kostet der Stanstead Express zur Liverpool Station so viel wie der Flug selbst und das Hotel…

  • Sonne, Sand, Spanien: Liegen bleiben ist auch Sport


    Noch zwei Läufe bis Ibiza. Durchhalten. Wenigstens ist das Wetter deutlich milder geworden, der bewölkte Himmel hilft, die Kräfte zu konservieren.

    9 Kilometer soll der nächste Lauf werden. Leider ist Freitag, ich habe beruflich viel zu erledigen, und als ich endlich dazu komme, meine Laufschuhe anzuziehen, teilt mir die Ehefrau mit: "In einer Stunde holen uns die Freunde ab, damit wir Essen gehen."

    Eine Stunde inklusive Dusche und neuer Kleidung? Da kann ich 9 Kilometer abhaken. Ganz ausfallen lassen? Kommt auch nicht in Frage. Nach dem Essen laufen…

  • Here’s what happened: Heiße Tage, heiße Füße


    "Wear sunscreen. If I could offer you only one tip for the future, sunscreen would be it. The long term benefits of sunscreen have been proven by scientists."

    (Baz Luhrmann)

    Das ist mein linker Fuß:

    Wer genau hinschaut, sieht drei braune Verfärbungen. Das sind keine Altersflecken. Es sind Narben. Die habe ich seit Februar 1998 – und das hier ist ihre Geschichte.

    Ich hatte mich mit einer Kollegin von ProSieben angefreundet und bei einer Silvesterfeier in einer Kneipe in Schwabing 1997/98 waren wir relativ angetüdelt auf die Idee gekommen, gemeinsam in Urlaub zu fahren – schließlich waren wir beide single und alleine am Strand liegen ist doof…

  • Cinema Paradiso Ibiza


    Wenn Leute fragen "Welchen Filmklassiker hast du nie gesehen?", antworte ich immer "Der Pate". Dabei hatte ich die Trilogie 15 Jahre als DVD-Box Set bei mir stehen. Ich bin kein Freund von Gangsterfilmen.

    WENN man aber die Gelegenheit hat, eine solche Bildungslücke zu schließen, sollte man so etwas mit Stil tun. Und nichts könnte für ein Screening des Paten 2017 mehr Stil haben als die Festung von Ibiza Stadt unter sternenklarem Himmel, mit Popcorn und der Gattin auf bequemen Sitzsäcken.

    Cinema Paradiso Ibiza – open air Kino in 1080p…

  • Itzi Bitzi Ibiza: Ab in den Süden!


    Ich hatte es mehrfach angedeutet und heute ist es soweit: Die LvA und ich fahren in den Urlaub. Wieder nach Ibiza und ENDLICH auch mal wieder in die altbekannte Wohnung nördlich von Santa Eulalia.

    Wir werden am Pool liegen, gut Essen gehen, ein wenig Sport treiben, Katzen streicheln und generell das spanische Lebensgefühl genießen. Vor allem aber: wir werden NICHT arbeiten. Weil NICHT arbeiten das ist, was wir in letzter Zeit zu wenig getan haben.

    Zum Start möchte ich euch eine kleine Anekdote mitgeben, dir wir bei unserer ersten gemeinsamen Ibiza-Reise im Mai 2010 erlebt haben und an die wir uns heute noch gerne feist grinsend erinnern…

  • Island = Fiesland? Quatsch: Paradiesland!


    Die LvA schenkt mir zu Weihnachten gerne Sachen, von denen wir beide was haben. Unter dem Christbaum 2016 lag deshalb eine Reise nach Island. Hatte ich jetzt nicht wirklich als einen der "100 places to go before you die" auf dem Zettel, aber man ist ja flexibel und neugierig. Island also. Es hilft, dass ein paar meiner Romane teilweise auf Island spielen – mal schauen, wie sehr ich bei der Beschreibung daneben gelegen habe.

    Eigentlich war geplant und gebucht, nach zwei Tagen Reykjavik mit dem Wagen zur Ostseite der Insel zu fahren…

  • A manly man’s guide to Manchester


    Die etwas aufmerksameren Leser werden es gemerkt haben: Das vorige Wochenende haben die LvA und ich in der Geburtsstadt der industriellen Revolution und der Arbeiterbewegung verbracht: in Manchester. Es ist übrigens nicht angebracht, um der political correctness den Begriff WoManchester in Wort oder Schrift zu verwenden.

    Generell gilt: eine schöne, kompakte, abwechslungsreiche Innenstadt, die sich gut zu Fuß erlaufen lässt und in der drei kostenlose Metro-Buslinien des kompletten Verzicht auf die kommerzielle Konkurrenz erlauben. Ideal für eine überschaubare wie preiswerte Städtetour demnach.

    Wer sich umschaut, findet durchaus noch Ecken wie diese:

    Aber das ist nicht typisch…

  • Trash-Kulturhauptstadt Manchester


    Manchester ist eine tolle Stadt, nicht frei von sozialen Spannungen und geprägt von geschmacklichen Kontrasten. Aber die wissen, wie man Nerds aus dem Keller holt…

    Ab ins Kino! Back to oldschool:

    Danach tanzen! Schüttel', was du hast, denn du bist kein Brett:

    "The worst night of your life – guaranteed!" – da wäre ich sowas von dabei!

  • Expedia: Schuld und Sühne


    Das hier fällt eigentlich unter die Rubrik "Man muss ja auch mal was Positives sagen" können. Aber dafür hat es zuviel Nerven gekostet.

    Es trug sich folgendermaßen zu: Vor über zwei Monaten war ich mit der LvA auf Ibiza. Das Haus hatten wir (erstmalig) über Airbnb gebucht, Flug und Mietwagen über Expedia. Bevor meine Langzeitleser fragen: Die übliche Wohnung war diesmal keine Option. Ist eine lange Geschichte.

    Die Buchung auf Expedia habe ich wie immer mit meiner American Express Business Gold Karte bezahlt. Ihr wisst, warum…