• London: Look sharp!


    Es hat sich in gewissen Zirkeln herum gesprochen – wir ziehen wieder um. Diesmal allerdings nur innerhalb Baden-Badens. Ein Zimmer mehr, ein großer Keller, ein Garten. Die nächste Woche wird sicher hektisch werden, weshalb es eine gute Idee war, dass ich mit der LvA am letzten Wochenende noch mal nach London geflogen bin, um die Synapsen durchpusten zu lassen.

    Bei dieser Gelegenheit durfte ich feststellen, dass unsere Kamera recht schöne Nachtaufnahmen machen kann, wenn man weiß, welche Knöpfchen zu drücken sind:

    Als ich die Reise gebucht habe, war ich diesmal ein wenig rebellisch gewesen – muss es denn immer ein Hotel am Trafalgar Square sein…

  • Volles Non-Programm in London


    Es ist einigen Lesern schon bekannt, dass ich mit der LvA für ein langes Wochenende über den Valentinstag in London war. Darüber wird zu sprechen sein – wir haben schließlich viel unternommen.

    Nicht weniger interessant scheint mir aber diesmal, was wir alles NICHT unternommen haben – sei es aus Mangel an Zeit oder der aufgrund der Tatsache, dass uns diverse Veranstaltungswebseiten für dieses Wochenende nur ein seltsam kastriertes Programm angezeigt hatten.

    So hätte ich nach dem Debakel 2012 zu gerne das hier gesehen – ist letzte Woche angelaufen und "strictly limited season":

    Die neue Fassung hat wieder einen bemerkenswerten Cast – neben Liam Neeson (immer noch als Hologramm) stehen diesmal Sänger und Schauspieler Jimmy Nail, Sugababes-Blondie Heidi Range, Popstar Daniel Bedingfield und vor allem "Robin Hood" und "Jules Verne" Michael Praed auf der Bühne:

    Auf dem Weg zu einem großartigen Popkonzert am Samstag kamen wir am Palace vorbei – und mussten feststellen, dass in diesen Minuten der unfassbar großartige Eddie Izzard hier die Fortsetzung seines unfassbar erfolgreichen Comedy-Programms "Force Majeure" zum Besten gab:

    Ich habe nie einen Hehl daraus gemacht, ein Fan des großen Easy Listening-Komponisten Burt Bacharach zu sein, dessen Songs nur scheinbar seicht und dessen Melodien unvergesslich sind…

  • Kleine London-Foto-Nachlese


    Es gibt immer wieder einzelne Bilder, die nicht in meine Reiseberichte passen. Trotzdem möchte ich sie euch nicht vorenthalten.
    Im Kensington Roof Garden stieß ich z.B. auf diese beeindruckende Büste, die direkt in eine Backsteinmauer gehauen wurde:

    Bleiben wir bei der Kunst. Am Trafalgar Square ist ja bekanntermaßen eine der vier Säulen leer und wird immer wieder für neue Projekte besetzt. Beim letzten Versuch konnte man darauf ein riesiges Buddelschiff bewundern. Diesmal war es – aus unerfindlichen Gründen – ein blauer Hahn:
    Im Kontrast dazu diese Schmiererei in Banglatown:
    Schmiereien gibt es auch ganz offiziell von der Londoner Transportbehörde – allerdings mit besten Absichten:
    Was hilft’s, wenn die Ubahn ausfällt…

  • C(r)ool Britannia: London 2013 (2)


    Die Zeit, sie verging so schnell – zu schnell! Schon Mittwoch und immer noch das Gefühl, gerade erst angekommen zu sein.

    Um noch ein besseres Gefühl für die Stadt zu bekommen, beschlossen die LvA und meine Wenigkeit, noch einmal den (mit 22 Pfund online – 30 Pfund vor Ort) überteuerten "Big Bus" für eine Stadtrundfahrt zu erklimmen. Das Wetter war durchwachsen, aber nicht nass, so konnten wir auch prima auf dem Oberdeck sitzen. Viel Konkurrenz um die Plätze gab es an diesem Vormittag angenehmerweise nicht:
    Der Vorteil einer solchen Tour ist nicht nur, dass man einiges über die Stadt lernt – man sieht auch spontan viele Orte, die man später vielleicht noch mal besuchen will…

  • C(r)ool Britannia: London 2013 (1)


    Ahhh, eine ganze Woche London! Der erste richtige Urlaub in diesem Jahr. Hart erarbeitet, freudig erwartet. Und doch: da war diese Sorge, dass die Hauptstadt des Königreichs dieses Jahr vielleicht, eventuell, möglicherweise doch ein wenig wohlbekannt wirken könnte. Droht nach fünf Jahren, die meine LvA und ich nun schon hinfahren, die ungute Vertrautheit, die Ermüdung gar? Schauen wir mal.
    Geplant war auf jeden Fall, diesmal einige Attraktionen der Stadt zu sichten, die wir seit Ewigkeiten vor uns her schoben. Schluss mit dem ewigen "wir sollten auf jeden Fall irgendwann mal…"…

  • Edinburgh: Kalt, Kilt und Kult (2)


    Zum Beginn gleich eine Korrektur des ersten Teils – ich wollte das nicht nachträglich umpfriemeln, weil es Verwirrung gestiftet hätte. Also: am Ende des dritten Tages in Edinburgh waren wir tatsächlich DOCH noch essen. Bei "Pizza Express". Eine Kette, ich weiß, aber die Pizza dort schmeckt so lecker, dass ich drüber hinwegsehen kann. Nach dem ganzen Süßkram des Tages war mir nach etwas Herzhaftem und das Lokal war kaum 100 Meter vom Hotel entfernt. So there.

    Tag 4

    Mein Geburtstag. Hurra! Zum auspacken gab es nur das Geschenk meines Bruders, den "Zombie Survival Guide" von Max Brooks…

  • Edinburgh: Kalt, Kilt und Kult (1)


    Das nenne ich mal eine Geburtstagsüberraschung: 5 Tage mit allem Pipapo in der schottischen Hauptstadt. Auf die Idee war die LvA gekommen, weil ich nach der Begeisterung über die käufliche Kirche immer wieder davon gesprochen hatte, dass wir doch mal nach Schottland reisen sollten. Duncan McDewi vom Clan der McDewi!

    Sie buchte schon vor einem halben Jahr und ich bin nicht drauf gekommen. Meine Liebste kann halt deutlich besser die Klappe halten als ich – von unserem Freundeskreis mal ganz abgesehen. Im Nachhinein muss ich teilweise etwas seltsame Fragen über Whisky und Fudge, Haggis und Joanne K…