• London + Silvester = Wow!


    Dass ich den letzten Jahreswechsel in London erlebt habe, dürfte den etwas kombinierfreudigeren Lesern schon aufgefallen sein. Einen größeren Reisebericht dazu gibt es aber nicht:

    – Das Thema hatte ich ja schon

    – Die Theaterstücke "Breakfast at Tiffany’s" und "The 39 Steps" habe ich anderweitig besprochen

    – "Sherlock Holmes", den ich im Empire Premieren-Kino am Leicester Square gesehen habe, ist ebenfalls bereits abgehakt

    Deshalb schicke ich jetzt nur ein paar Details stichpunktmäßig nach.

    Ich rate dringlich, nicht mit EasyJet zu fliegen. Organisation katastrophal, keine festen Sitzplätze, und Verspätungen bei Hin- und Rückflug…

  • Wortvogel auf Südstaaten-Tour 2010: Louisiana, Mississippi, Tennessee, Texas


    Es hat lange genug gedauert, aber nun kann und will ich erzählen, was ich nach meiner dramatischen Ankündigung im Januar gemacht habe. Ich hatte euch exorbitante Beiträge versprochen – hier ist einer, bitteschön. Allein die Anzahl an Bildern und Links dürfte für diesen Blog alle Rekorde brechen.

    18 Tage hatte ich Zeit, und die wollte ich nutzen. Nicht wieder London (da war ich Silvester – auch das steht noch zu erzählen), nicht wieder LA, nicht wieder Ibiza, nicht wieder Südafrika. Mal was ganz Neues: Der Süden der USA…

  • Ibiza-Impressionen (2): Eklig, geil, cool


    Es gab auf Ibiza noch ein paar andere Merkwürdigkeiten, die das Zücken meiner Kamera provozierten.

    Einer der Vorteile der Insel ist das Wasser in den Buchten: kristallklar, akzeptabel temperiert, und frei von Dingen, in die man nicht treten möchte.

    Normalerweise.

    Diesmal entdeckte ich nahe Eulalia jedoch erstmals ein paar faustgroße Quallen.

    Auf Quallen kann ich gar nicht. In Ägypten habe ich mich mal zwei Wochen lang an den Hotel-Pool gehalten, weil ich im Meer am ersten Tag ein paar Quallen gesehen habe.

    Fehlalarm, wie es schien: Ein paar Stunden später war von den Glibberviechern nichts mehr zu sehen…

  • Random Charts (14): Spanische Beileger


    Ich hatte ja kürzlich bereits über die obskuren Giveaways berichtet, die spanische Magazine ihrer Auflage beilegen, um Käufer zu ködern (bei uns ist diese Praxis weitgehend wettbewerbsrechtlich verboten). DVDs und Bücher sind da noch die harmlosen und nachvollziehbaren Beispiele.

    Bei einem weiteren Besuch an einem großen Presse-Stand in Eulalia sind mir diese bemerkenswerten Beileger untergekommen:

    6) Die „Cosmo“ lockt mit einer erstaunlich großen Schultertasche im Army-Look

    5) „BQ Trends“ legt einen batteriebetriebenen Lockenstab bei

    4) „Micasa“ steckt ein viergeteiltes hölzernes Gestell in die Plastikfolie – gefüllt mit duftendem Blüten-Potpourri

    3) „GQ“ zeigt nackte Supermodels auf dem Cover – und verstopft die Regale mit überdimensionierten Kopfhörern (kein Bild, sorry)

    2) „Mi bebé y yo“ hilft jungen Müttern mit einem aufblasbarem Stillkissen

    Den absoluten Kracher in Sachen Magazin-Beileger gibt es nach dem Break zu bestaunen…

  • Ibiza-Impressionen (1): Viel, klein, falsch


    Ahhh, es tut gut, nach der extrem stressigen Deadline der neuen „LandIdee“ mal wieder für 10 Tage nach Ibiza zu flüchten. Mitte Mai erwacht die Insel zum Leben. Noch haben nicht alle Restaurants geöffnet, noch sind die Strände angenehm leer, noch ist das Party-Pack daheim. Aber überall ist schon Bewegung, Aufbruch, subkutane Spannung. Am Pool kann man sich allemal einen fetten Sonnenbrand holen, und an den Bäumen hängen schon wieder pralle Zitronen.

    Besonders erfreulich: Wir sind mit einer Maschine nach Ibiza geflogen, die eine (nicht annoncierte) Business Class mitbringt, und ich die ich uns beim Web Check-In problemlos und ohne Aufpreis platzieren konnte…

  • Mein klitzekleines Ibiza-Tagebuch (2)


    Jeder sollte einen Ort wie Ibiza haben, an dem er sich in harten Zeiten vergraben kann, um herkulische Aufgaben ungestört von der schnatternden Restwelt zu erledigen. Ich lerne wieder einmal, dass epische Romane nicht zu den Dingen gehören, die man in einem Multitasking-Kontext nebenher erledigen kann. Das braucht Ruhe, und Fokus. Sangria hilft auch.

    Natürlich vermisse ich die neusten Folgen von House, Bones, und Lie to Me. Ich bekomme weder die TV-Quoten mit, noch den Fortgang der Verhandlungen über die Gesundheitsreform in den USA. Aber das wird sich nachholen lassen, wenn ich zurück bin…