Thema: Projekte
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Wie angekündigt werde ich in den nächsten Wochen bis zur Ausstrahlung viel Material aus dem üppigen Presse-Special des ZDF posten – leider ist ja nicht zu erwarten, dass viele Magazine den Platz haben, um z.B. ein Interview mit der Szenenbildnerin abzudrucken, so spannend es auch sein mag.
((c) ZDF und Erika Hauri)
"Wir haben extra ein Oldtimer-Auto gebaut"
Su Proebster
(Ausstattung/Szenenbild)
Su Proebster ist in Bielefeld geboren und in Berlin aufgewachsen. Zehn Jahre lang betrieb sie Schwimmen als Leistungssport. Nach ihrer Gesellenprüfung als Tischlerin belegte sie Seminare in Bildhauerei und machte erste kleine Schritte in Richtung Szenenbild als Bühnen- und Kostümbildnerin bei kleinen Independent Art Festivals…
Es gibt Dinge, die man über den Journalismus weiß, ganz besonders, wenn man jahrelang selber in dem Bereich gearbeitet hat. Dinge, die man nonchalant als „das ist halt so“ durchwinkt, wenn sie einen nicht selbst betreffen. Dass jeder von jedem abschreibt. Dass die spannende Story allemal wichtiger ist als die wahre Story. Dass Zeit für Recherche ein Luxus ist, den sich kaum noch jemand leistet. Dass es Gefälligkeitsstorys gibt, sogenannte „hit pieces“, mit denen ein bewusster „spin“ unter die Leute gebracht werden soll.
Wie gesagt: Man winkt es durch – solange es einen nicht selbst betrifft…
Bildcopyright: Erika Hauri/ZDF
Ein Kommentator hat es ja schon erwähnt, und nun mache ich es offiziell: Am 19. März läuft auf arte mein Zweiteiler "Dr. Hope" komplett, am 22. und 24. März zieht dann das ZDF nach. Zur gleichen Zeit kommt die DVD.
Treue Leser werden sich erinnern – an "Dr. Hope" habe ich satte sechs Jahre gearbeitet, und ich bin mit dem Ergebnis mehr als zufrieden. Der Zweiteiler (unter der Regie von Martin Enlen) ist toll geworden.
Ich werde in den nächsten vier Wochen vor der Ausstrahlung viele Bilder, Produktionsberichte, Biographien, und Interviews veröffentlichen, die mir das ZDF freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat…
Unter dem Pseudonym "Lars Henrikson" habe ich in der aktuellen Ausgabe der LandIdee einen zweiseitigen Kurzkrimi geschrieben. Folgende Vorgaben wurden gemacht: Es sollte ein "procedural" sein (die ersten beiden Ausgaben hatten schon Geschichten, in denen gepeinigte Frauen damit davon kommen, ihre Männer zu ermorden), um den Jahreswechsel spielen, und bei den Charakteren und den Locations halbwegs die Zielgruppe der LandIdee ansprechen. Keine Ironie, keine übermäßige Gewalt. Unterhaltsam, aber hausbacken also.
Es gibt wohl kaum einen besseren Tag als diesen, um den Krimi hier meinen Lesern zu präsentieren…
Manchmal macht man etwas nicht, und erst Jahre später dämmert einem, dass das vielleicht auch ganz gut so war.
Wie ihr wisst, habe ich seinerzeit das Drehbuch von "Sumuru" übernommen, und komplett neu geschrieben. Der resultierende Film lief erfolgreich auf RTL2. Was kaum noch einer weiß: die Produktionsfirma bat mich seinerzeit, auch noch ein Konzept für eine TV-Serie zu schreiben, die an den Film anschließt. Ist ja auch inhaltlich kein Problem: am Ende des Films fliegen die Helden (und ein Häufchen Getreue) mit einem uralten Raumschiff ins All, auf der Suche nach den Resten der Menschheit (die von einem Gen-Virus dezimiert wurde)…
Ich schaue mir gerade die IVW-Zahlen bei DWDL an, weil es mich doch interessiert, welche Blätter verlieren, welche gewinnen, und für welche man sich schämen sollte. Generell geht es der Redaktion Blattgold, für die ich viel schreibe, ziemlich gut. Wenn demnächst die Zahlen der "LandIdee" da sind, wird das auch kein Grund für Trübsal.
Beizeiten werde ich sicher mal einen Beitrag darüber machen, warum die meisten Frauenzeitschriften ein so schreckliches Bild der modernen Frau zeichnen und prägen, während die meisten Männerzeitschriften sich allenfalls den Vorwurf machen lassen müssen, arg präpotent und pubertär zu sein…
Vorgestellt hatte ich das Buch ja schon, jetzt ist noch die finale Artwork reingekommen – ab Ende August in allen Buchläden:
Die hier ist NICHT notwendigerweise die finale Artwork (vermutlich wird der Roman auch "Das Erbe der Nibelungen" heißen), sondern ein Entwurf des Verlages aus dem vorigen Jahr, als man dachte, ich käme mit dem Werk schneller in die Puschen:
Kurzes Update dazu: Das grobe Story-Gerüst steht, jetzt wird am Exposé gebastelt, damit die Richtung stimmt, bevor ich "Kapitel 1" in mein Laptop hacke. Abgabe ist Dezember, angepeiltes Erscheinungsdatum März 2010…
Hier ist die Anzeige:
Hier ist der Radio-Spot:
Hier ist der TV-Spot:
Wer morgen nicht zum Kiosk geht, und eine Ausgabe kauft, ist doof.
Leser Sirk hat es gerade vermeldet: Vor knapp einer Woche ist der legendäre B-Film-Produzent Harry Alan Towers verstorben. Er wurde 88 Jahre alt.
Ich habe seinerzeit mit Harry den Film "High Explosive" für ProSieben entwickelt, und er hat meinen ersten Film "Sumuru" in Südafrika produziert. Über unsere vielen gemeinsamen Abenteuer habe ich bereits ausführlich geschrieben. Dort findet ihr auch ein Video-Interview mit dem alten Haudegen.
Man kann nicht sagen, dass Harry zu früh abgetreten ist – einen Tag nach meinem 41. Geburtstag hätte er seinen 89…