Thema: Mix
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Okay, bevor mir das alles aus dem Gedächtnis fleucht, arbeite ich mich noch fix an ein paar Theaterbesuchen der letzten Monate ab. Man will ja nicht als Kulturbanause dastehen, der nur Hollywood-Blockbuster und britische Krimiserien konsumiert.
"Das weite Land" von Arthur Schnitzler
Zugegeben, es ist selten ein Risiko, ins Residenztheater zu gehen. Auf Münchens renommiertester Bühne wird nur Premiumkost geboten, technisch wie inhaltlich. Ich verweise da gerne noch mal auf meine Kritik zu Shakespeare "Viel Lärm um nichts".
Und so wurde auch Schnitzlers "Das weite Land" erwartungsgemäß beeindruckend gespielt und mit mutigem Bühnenbild umgesetzt:
Obwohl Schnitzlers Gesellschaftsdrama kaum aufgepeppt wurde, wirkte es in dieser Deko und unter diesem Ensemble frisch und zeitgemäß…
Am Freitag war ich bei einem Wildholztischler in Österreich – spannende und lehrreiche Sache. Wird sicher eine schöne Reportage. Der Mann hat sich in schwindelnder Höhe ein Baumhaus mit Bett und Bollerofen gebaut. Da habe ich mich natürlich nicht zweimal bitten lassen:
(disclaimer: posing for comic effect only)
Ich muss zugeben – der Schwenk von "gothic melodrama" zu "groovy comedy" hat mich ein paar Mal schwer grinsen lassen:
Das sieht nicht aus, als hätte es mit dem Originalkonzept der Seifenoper noch viel zu tun – but who cares? Seriously?
Wir hatten soviel Spass damit – gleich nochmal:
Mir fehlen wieder drei – ich muss wohl meine Geek-Card abgeben…
Gleich gebe ich mir den hier:
Ab 20.45 Uhr, 142 Minuten. Keine Ahnung, ob ich das Review heute Nacht noch freischalten kann.
Ich bin wahrlich kein begnadeter "Arbeiter der Faust". Mit Hammer und Nagel richte ich soviel Schaden an wie eine durchschnittliche Handgranate. Es ist schon eine Leistung, wenn ich verlustfrei mein neues Nummernschild ans Moped geschraubt bekomme.
Neulich fand die LvA auf Ebay allerdings die perfekte Ergänzung zu meinem Schreibtisch und meinem Lesesessel – leicht reparaturbedürftig:
Ein Beistelltisch auf Rädern aus den 50er Jahren – genau sowas hatte ich gesucht! Obendrauf Snacks und Getränke, Post auf die Ablage, Adapter und Kabel in die Schublade, Zeitschriften in den Ständer, auf die Rückseite ein paar Bücher…
Sarah Palin im direkten Vergleich mit Julianne Moore als Sarah Palin im HBO-Film "Game Change":
Ich glaube immer noch, dass Megan Mullally eine ebenso perfekte Palin gewesen wäre.
Butter bei die Fische – drei Buchstaben habe ich beim ersten Überblick nicht sofort erkannt. Wie viele schafft ihr?
Ehrlich bleiben!
Machen wir uns nichts vor – ein schlechtes Wort über Peter Osterieds Buch "Die Filme von Jack Arnold" werdet ihr hier nicht finden. Das Thema liegt mir, Peter ist fast sowas wie ein Kumpel, und außerdem habe ich das nicht gerade spottbillige Hardcover als Freiexemplar bekommen, welches ich mir noch signieren lassen will (unter Autoren macht man das so*). Ich saß einst im Kino beim Jack Arnold-Triple-Feature in 3D und mit Brille! Gäbe es also ausreichend Grund zu meckern, würde ich einfach die Klappe halten…
Es ist mal wieder an der Zeit, ein paar krude Schnappschüsse von meinen Reisen in die Welt zu präsentieren.
Fangen wir mit Hamburg an, wo ich feststellen musste, dass der Begriff "Service" vergleichsweise breit und sympathisch ausgelegt werden kann:
Prost!
Der gleiche Laden hat eine nicht minder kuriose Definition von "Comics":
Dass "John Sinclair" seine besten Zeiten lange hinter sich gelassen hat, wurde hier ja schon mehrfach festgestellt. Auch bei den Titeln der langlebigen Gruselreihe ist das mittlerweile schmerzhaft offensichtlich:
Für das nächste Foto muss ich etwas ausholen…