Thema: Mix
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Design, Bedienkonzept, und Größe (beziehungsweise deren Abwesenheit) lassen mich fast vergessen, dass man wieder mal auf Apples proprietären Kopfhörer und iTunes angewiesen ist. Aber nur fast…
Der SPIEGEL schreibt seit jeher gerne mal kompletten Unfug, wenn es um Popkultur geht – Musik, Filme, Videospiele: da ist das Verständnis der zuständigen Redakteure oft begrenzt.
Dieser Tage hängen sich viele Kritiker an der ironisch unzeitgemäßen, aber komplett belanglosen Kinokomödie "Shopaholic" auf. Eine kaufgeile und naive Protagonistin als erfolgreiche Wirtschaftsweise eines Business-Magazins? Wie geschmacklos. Wie unangebracht. Wie…
Wie passend. Zu unterstellen, Uschi die Frisöse hätte den Karren an der Wallstreet schlimmer vor die Wand gefahren als die "Experten", scheint zumindest diskussionswürdig.
Aber darum geht es mir nicht – und SPIEGEL online auch nicht: Hauptsächlich wird mokiert, dass hier unerträgliche Weibchen-Stereotypen transportiert werden, die mit feministischen Ideen unvereinbar sind…
In diesem Beitrag können diejenigen diskutieren, die den Film gesehen haben. Frei von der Leber weg. Wer sich die Überraschungen nicht verderben will, soll draußen bleiben.
Ich lese zu wenig Bücher, und oft ist das, was ich lese, zu obskur für ein breites Publikum. Darum gibt es hier auch so selten Lesetipps.
Aber der Start von "Watchmen" ist vielleicht eine gute Gelegenheit, mal ein bisschen stärker in das Thema "britische Comics" einzusteigen. Meistens scheinen Fans ja fast ausschließlich in die drei Fraktionen "franko-belgisch", "japanisch", und "amerikanisch" zu zerfallen.
Ich selber hatte mit britischen Comics immer nur am Rande meines Blickfeldes zu tun: Die englische Videospielzeitschrift "C+VG" druckte in den 80ern Fortsetzungsgeschichten (aus "2000 AD" – was mir nicht klar war), ein Freund hatte einen Sammelband "Chopper" bei sich liegen, und ich wusste von mehreren C64-Spielen, die auf Comics basierten ("Nemesis", "Slaine", "Rogue Trooper", etc.)…
Teil 1 und Teil 2 können auch noch nachgelesen werden.
Heutiges Motto: Gut Ding will Kohle haben…
Nach meinem letzten Besuch in Düsseldorf war ich vergleichsweise erleichtert – die Arbeiten schienen bei Baumeister S. in guter Hand, und wurden mit Schmackes ausgeführt. Immer mal wieder deutete S. auf ein unerwartetes Problem, versprach aber, es zu lösen.
Die Flitterwochen dauerten 10 Tage, dann rief S. an – ob ich dieser Tage nochmal nach Düsseldorf kommen könne? Es gäbe halt doch noch einiges zu besprechen. Und eine zweite Anzahlung wäre angebracht – das Geld gehe aus…
Wenn man sich ansieht, was für Streifen ich bei der "Movie-Mania 2009" bespreche, dann fällt vielleicht auf, dass ich scheuklappenlos arbeite: Stummfilme, Krimis, Zeichentrick, Dokumentationen, Klassiker, Trash, Obskuritäten. Einziger Maßstab: es muss ein Film sein, der mich aus irgend einem Grund schon immer interessiert hat, und den ich bisher nicht gesehen habe. Ich arbeite damit hauptsächlich Lücken in meiner persönlichen Kino-Historie auf (von aktuellen Heulern wie "Screamers – The Hunting" und "Extreme Movie" mal abgesehen).
Im Gegensatz zu vielen anderen Filmseiten, die regelmäßig Reviews veröffentlichen, fühle ich mich nicht an das phantastische Genre im mehr oder weniger breiten Sinne gebunden…
Düsseldorf war mal eine große Kino-Stadt: 1959 gab es unglaubliche 59 Kinos, 1970 immerhin noch 28. 1980 war die Zahl schon auf 20 geschrumpft, 1990 auf traurige 14.
Düsseldorf war mal meine große Kino-Stadt.
Mein Onkel erzählt, dass er nach dem Krieg in Düsseldorf-Wersten seine ersten Filme in einem alten Bunker gesehen hat. Privat wurden dort auf altersschwachen Projektoren Laurel & Hardy-Stummfilmrollen gezeigt. Man hatte ja sonst nichts. Tatsächlich gibt es noch ein Foto von Dieter und seiner „Posse“ – rechts hinten ist der Eingang des „Kino-Bunkers“ zu erkennen:
Als dann die ersten Kinos aufmachten, kostete die Vorstellung 50 Pfennige für Kinder und Jugendliche…
Weil es so prima zu den Chick Tracts passt:
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Schlimm, wenn sowas auf Comedy Central läuft – und man nicht wirklich drüber lachen mag…