Thema: Mix
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Wer immer noch nicht glauben mag, wie hasserfüllt und geradezu absurd hysterisch religiöse Fanatiker sind, dem kann ich die "christlichen" Mini-Comics von Chick empfehlen. In den USA kriegt man die gerne ins Auto geworfen, wenn man das Fenster nicht genug hochgekurbelt hat. Aber mir wurde auch schon eins am Starnberger See in die Hand gedrückt (irgendwas mit Auschwitz – vermutlich waren die Juden selber schuld).
Nehmt euch mal zehn Minuten zur Lektüre – es lohnt sich!
Die "Chick Tracts" sind Geschichten voller Apokalypse, Depression, Galle, Pech und Schwefel…
Ihr erinnert euch vielleicht noch, dass ich im Kontext der neuen "Watchmen Motion Comics" von einem zehn Jahre alten Versuch namens "Multipath Adventures" sprach, bekannte Heldenfiguren (Superman, Zorro, Xena) als Webserien zu animieren. Dabei konnte man (im streng limitierten Rahmen) den Handlungsablauf beeinflussen, und sich zu einzelnen Figuren der Geschichte Informationen einblenden lassen. Jede Episode war zwischen sechs und acht Minuten lang, und jede Story umfasste ungefähr fünf oder sechs Episoden.
Leider gibt es den "b3D player" für den Browser in der benötigten Form nicht mehr, und die aktuellen Versionen von Firefox und IE könnten damit vermutlich auch nicht umgehen…
Seit gestern abend 22.58 Uhr in der SZ online:
Heute abend 20.30 Uhr immer noch bei BILD online:
Ally Sheedy, Star aus "Nummer 5 lebt", "WarGames", "St. Elmo’s Fire", "Breakfast Club", und "Bad Boys":
Ally Sheedy, Gaststar aus "Psych":
Privatmann Gerhard Schröder reist in den Iran – und Henryk M. Broder gibt vor, was der Altkanzler dort bitteschön sagen sollte. So die Titelzeile. Oder was Schröder sagen könnte. So der Anreißertext.
Lassen wir mal außen vor, dass ich die Broder-Rede für durchaus intelligent und klug strukturiert halte – aber seit wann geben wir vor, was Ex-Kanzler sagen sollten oder könnten? Wäre es nicht angebrachter, sich Schröders Rede anzuhören, und diese dann zu diskutieren?
In Haltung und Absicht finde ich dieses Beitrag leider wieder sehr Broder-typisch anmaßend, herablassend, und sich selbst beweihräuchernd…
(die spannenden Bilder kommen heute weiter unten!)
Das Drama nimmt seinen Lauf…
Wie sich die fleißigen Leser von Teil 1 noch erinnern werden, schockierten mich diverse Handwerker mit geradezu absurden Kostenvoranschlägen, was die Sanierung meiner leerstehenden Düsseldorfer Wohnung angeht.
Das ist seither nicht besser geworden: 6000 Euro für die Malerarbeiten wollte zwar keiner mehr haben, aber es fand sich ein Elektriker, der 6000 Euro für die Erneuerung der Stromleitungen, Steckdosen, und Schalter wollte. Begründung: da ist nichts geerdet, alles muss raus!
Entnervt setzte ich die vier Aufgaben (Bad-Sanierung, Wände und Tapeten, Parkett, Elektrik) bei Myhammer rein…
Wurde auch Zeit, dass sich eine Dokumentation mal dieses Phänomens annimmt – don’t hate the game, hate the player:
Es war 1992. Twin Peaks war gerade in Deutschland gelaufen, hatte mächtig PR-Wirbel verursacht – und ich war frisch verliebt.
Sherilyn Fenn. Schwer zu sagen, was mich an ihr so begeistert, vor allem, weil sie rein äußerlich gar nicht mein Typ ist. Rote Haare, wenig Makeup, mädchenhaft – eher so. Ich hatte aber wider alle Vernunft den Eindruck, dass hinter dem Glamour-Look einer klassisch-sinnlichen Hollywood-Jungdiva eine ziemlich nette junge Frau steckt, die sicher toll lachen kann. Das sollte sich Jahre später in der phänomenalen, aber bis heute kriminell unterbewerteten Showtime-Sitcom "Rude Awakening" beweisen:
Eines Tages sah ich irgendwo klein in einer Zeitschrift ein Poster von ihr abgebildet: schwarzweiß, weißes Kleid, auf Knien, ganz züchtig…