Thema: Kino-Kritik
572 Artikel
Across the Universe
USA 2007. Regie: Julie Taymor. Darsteller: Evan Rachel Wood, Jim Sturgess, Joe Anderson, Dana Fuchs, Martin Luther McCoy u.a.
Inhalt : Arbeiterkind Jude reist von Liverpool nach Amerika, um den Vater zu finden, den er nie kennen gelernt hat. Fasziniert von den kulturellen Umwälzungen der 60er Jahre, bleibt er dort hängen, zieht mit Kumpel Max nach New York, und verliebt sich in dessen Schwester Lucy. Nach und nach müssen Lucy, Jude, Max, und ihre Freunde lernen, ihren Weg in einer Welt zu machen, die den Weg nicht mehr vorgibt…
Fanboys
USA 2009. Regie: Kyle Newman. Darsteller: Jay Baruchel, Sam Huntington, Christopher Marquette, Dan Fogler, Kristen Bell
Inhalt : 1998: Vier Jungs, die ihr Leben lang von einem neuen “Star Wars”-Film geträumt haben. Nur noch 200 Tage bis “Phantom Menace”. Da stellt sich heraus, dass einer von ihnen an Krebs erkrankt ist. Sie machen sich auf, in die Skywalker Ranch bei San Francisco einzubrechen, um vor seinem Tod den Rohschnitt anzuschauen. Ein Road Trip mit Tücken…
Kritik : Ich kann die Prämisse des Films gut nachvollziehen, wirklich…
Gamer
USA 2009. Regie: Neveldine/Taylor. Darsteller: Gerard Butler, Amber Valletta, Michael C. Hall, Kyra Sedgwick, Terry Crews, Ludacris, Alison Lohman, Logan Lerman, John Leguizamo u.a.
Inhalt : In der nahen Zukunft: Sozial sind die Menschen in der Online-Community “Society” organisiert, für die etwas härteren Naturen gibt es den Shooter “Slayers”. In beiden Fällen werden allerdings keine virtuellen Avatare gesteuert, sondern Menschen aus Fleisch und Blut. Star von “Slayers” ist der Todeszellen-Kandidat Kable, der (unter der Führung des gefeierte 17jährigen Spielers Simon) nur noch zwei Level gewinnen muss, um die Freiheit zu erlangen…
Der Superbulle auf dem Ku’Damm
Italien 1984. Regie: Bruno Corbucci. Darsteller: Tomas Milian, Bombolo, Olimpia di Nardo, Anita Kupsch, Paco Fabrini u.a.
Inhalt : Als ein Revue-Star der Transvestiten-Bar “Blue Gay” ermordet wird, muss sich Tony Marroni von der Kripo (aka “Superbulle”) der Sache annehmen. Die Gattin wird belogen, und der beste Freund wird rekrutiert, damit Tony in der schwulen Szene recherchieren kann. Nach allerlei tuntigem Getue führt die Spur zu einem deutschen Regisseur nach Berlin…
Kritik : Die “Superbulle”-Reihe ist in meinen Augen die mit Abstand unerträglichste aus dem großen Schundvorrat der italienischen Serienkomödien, die in den 80ern in die deutschen Kinos gespült wurden…
Tough guys don’t dance
USA 1987. Regie: Norman Mailer. Darsteller: Ryan O’Neal, Wings Hauser, Debra Sandlund, Isabella Rossellini, Frances Fisher u.a.
Inhalt : Tim Madden ist ein geprügelter Hund. Der gescheiterte Schriftsteller muss seine reiche und untreue Ehefrau Patty ertragen, deren einziges Ziel es ist, Geldquellen aufzumachen, um in der Society noch weiter aufzusteigen. Eines Morgens erwacht er mit einem frischen Tattoo, schmerzhaften Verletzungen, einem Blackout – und abgesägten Köpfen in seinem Marihuana-Versteck. Beim Versuch, die Ereignisse zusammen zu puzzeln, kommt ihm mehrfach der psychopathische Polizeichef Regency in die Quere, der mittlerweile mit Tims großer Liebe Madeleine verheiratet ist…
Fermat’s Room
Spanien, 2007. Regie: Luis Piedrahita, Rodrigo Sopena. Darsteller: Santi Millan, Lluis Homar, Elena Ballesteros u.a.
Inhalt : Vier Mathematiker lösen ein Rätsel, das ihnen anonym zugestellt wurde. Man lädt sie in ein Lagerhaus, wo sie sich bald in einen seltsamen Raum eingesperrt finden, der von hydraulischen Pressen konstant verkleinert wird, wenn sie nicht am laufenden Band weitere Kopfnüsse knacken. Ihnen droht das Schicksal von Han, Leia, Chewie, und Luke in der Müllpresse des Todessterns. Nebenher stellen sie sich auch noch die durchaus relevante Frage, wer dahinter steckt, und warum man ihnen ans Leder will…
Kritik : Ein perfektes Gegenstück zu “Star Quest”, denn mit vergleichbaren Mitteln liefern beide Filme Ergebnisse, zwischen denen Welten liegen.“Fermat’s Room” ist ein kleiner, aber feiner spanischer Thriller, der mit guten Charakterisierungen, einer gut ausbalancierten Spannungskurve, und verschiedenen Twists zu überzeugen weiß…
Star Quest: The Odyssey
USA 2009. Stümper: Jon Bonnell. Knallchargen: Aaron Ginn-Forsberg, Davina Joy, Tamara McDaniel, James Ray u.a.
Inhalt : Abklatsch des neuen “Star Trek”-Films unter der Ägide der Mockbuster-Macher Maverick. Ich sah mich genötigt, die willkürlichen Vorgänge auf dem Bildschirm derart schnell aus meinem Hirn zu verbannen, dass ich mich jetzt schon glücklicherweise nicht mehr daran erinnern kann…
Kritik : Himmel hilf! Erinnert ihr euch, dass ich angesichts des Trailers von “Star Quest” meinte, so hätte vielleicht auch eine eventuelle “Sumuru”-Serie ausgesehen? Streichen…
Deathtrap
USA 1982. Regie: Sidney Lumet. Darsteller: Michael Caine, Christopher Reeve, Dyan Cannon, Joe Siegel u.a.
Inhalt : Bühnenautor Sidney Bruhl hat seit Jahren kein erfolgreiches neues Krimistück mehr geschrieben. Als Clifford Anderson, der Bruhls Lehrgang besucht hat, ihm ein brillantes Erstlingswerk schickt, will Bruhl ihn töten, um es unter seinem Namen heraus zu bringen. Zumindest glaubt das Bruhls Ehefrau Myra. Die Wahrheit ist allerdings nicht weniger kompliziert als Bruhls Arbeiten…
Kritik : “Deathtrap” ist eine Variation von Caines Welterfolg “Sleuth”, in der sich wieder zwei Männer unterschiedlichen Alters (der Senior davon Autor) in einem Landhaus ein Duell auf Leben und Tod liefern, zuerst allerdings nur auf intellektueller Ebene…
Dead of Night
England, 1945. Regie: Cavalcanti, Charles Crichton, Basil Dearden, Robert Hamer. Darsteller: Mervyn Johns, Roland Culver, Mary Merrall, Googie Withers, Frederick Valk, Sally Ann Howes
Inhalt : Architekt Walter Craig besucht eine Landpension, der er einen Anbau planen soll. Alles kommt ihm seltsam bekannt vor, sogar die kleine Gruppe von Gästen, die ihm vorgestellt wird. Der Psychologe Dr. Van Straaten hält jedwede Erklärung aus der paranormalen Ecke für Unfug – woraufhin komischerweise jeder der Anwesenden eine passende Anekdote parat hat…
Kritik : “Dead of Night” gilt als Klassiker des britischen Schauer-Kinos – und ich habe keine Ahnung, warum…
The Ash Tree
England, 1975. Regie: David Rudkin. Darsteller: Edward Petherbridge, Preston Lockwood, Barbara Ewing, Lalla Ward u.a.
Inhalt : Im 19. Jahrhundert: Sir Richard übernimmt den Landsitz seines Onkels, den dieser seinerseits von seinem Onkel geerbt hatte. Es scheint, als sei eine Erbfolge durch Kinder in dieser Familie eher die Ausnahme. Richard will das dank seiner Frau Augusta bald ändern. Doch er bekommt Visionen aus der Zeit der Hexenverfolgung, und erlebt mit, wie sein Vorvater unschuldige Frauen der Folter und Verbrennung auslieferte. Es scheint, als sei die Familie einst verflucht worden…
Kritik : Mit nur 31 Minuten Laufzeit ist “The Ash Tree”, die Adaption einer Gruselgeschichte von M.R…