Thema: Kino-Kritik
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Ein Monsterfilm aus Asien? Wahrlich keine Überraschung. Aus Korea? Die brauchen noch eine Weile, bis ich ihnen „Reptilian“ verziehen habe. Und außerdem sollen die endlich mal mit „D-Wars“ in die Puschen kommen, der müsste doch schon seit Jahren fertig sein. Was soll überhaupt der Titel? „The Host“ – klingt wie einer dieser unerträglichen und austauschbaren Brutal- Schlitzerstreifen, die gerade so en vogue sind. Wie lange ist es eigentlich her, dass es sich gelohnt hat, auf die Lobpreisungen von Harry Knowles bei AICN zu hören? Ewig, so lange ist’s her…
Es gibt Themen, an denen man sich eigentlich nur die Finger verbrennen kann: Eine Komödie über Adolf Hitler gehört dazu. Sicher, in amerikanischen oder englischen Filmen darf der „Führer“ gerne mal als Hampelmann auftauchen, aber in Deutschland gehen die Wunden zu tief, ist die Erinnerung zu lebendig.
Schluss damit! Dani Levy beweist in seiner grandiosen Groteske „Mein Führer – die wirklich wahrste Wahrheit über Adolf Hitler“, dass man über die Nazis nicht nur lachen kann, sondern vielleicht sogar lachen muss. Der Film schildert die bizarre Beziehung zweier Adolfs: der Eine, Grünbaum, wird aus dem Lager geholt, um dem Anderen, Hitler, bei den Vorbereitungen für eine mitreißende Rede zu helfen, die das deutsche Volk 1944 ein letztes Mal aufrütteln soll…