Thema: Kino-Kritik
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USA 2009 . Regie: Sandy Collora. Darsteller: Clark Bartram, Damion Poitier, Isaac C. Singleton jr., Simon Potter.
Story: Ein Raumschiff bruchlandet auf einem öden Wüstenplaneten. Eine kleine Gruppe von Soldaten macht sich auf, einen anscheinend sehr wichtigen Gefangenen zu verfolgen. Schon bald fordern Kämpfe, Streitigkeiten und die harsche Umgebung erste Opfer. Es bleibt der Verfolgte – und ein Verfolger. Doch wer hier wen jagt ist ebenso schwer auszumachen wie die Frage nach Gut und Böse. Ist alles nur eine Frage des Standpunkts – und "Gerechtigkeit" eine Illusion…
USA 2009 . Regie: Chris Dowling. Darsteller: Patrick Warburton, Andy Dick, Rena Sofer, Elaine Hendrix, Jamie Alexander, Eric Roberts.
Story: Rock Slyde ist als Privatdetektiv weder besonders eifrig noch besonders begabt. Auch die Reize der schönen Klientin Sara lassen ihn kalt, zumal ihre Behauptung, verfolgt zu werden, offensichtlicher Kappes ist. Wirklichen Einsatz zeigt Rock erst, als seine zuverlässige Sekretärin Judy Bee der Sekte der Bartologen anheim fällt – und die Bartologen ihn mit ein paar alten Piraten-Porno-Musicals erpressen wollen, die er mal gedreht hat…
Kritik: Die Idee, das sehr durchstrukturierte Genre des Harboiled-Detektivfilms zu parodieren, ist wahrlich nicht neu: "Tote tragen keine Karos", "Eine Leiche zum Dessert", "Fatal Instinct", sogar "Müllers Büro"…
USA 2011. Regie: Jeffrey Donovan. Darsteller: Bruce Campbell, Kiele Sanchez, RonReaco Lee, Pedro Pascal, Chandra West, John Diehl.
Story: Navy Seal Commander Sam Axe bekommt den Auftrag, in einer südamerikanischen Bananenrepublik bei der Ausräucherung einer Terror/Drogentruppe zu helfen. Doch schon bald schwant ihm, dass hier ein paar verarmte Zivilisten zu Sündenböcken gemacht werden, um bedeutend größeren Schweinereien zu vertuschen. Sam wechselt die Seiten und trainiert eine Handvoll Bauern im Guerillakampf, was seine Auftraggeber bei der Army nicht gerade in Entzücken versetzt…
Kritik: Bringt man eine gewisse Affinität (auch Affenliebe genannt) zu Bruce Campbell mit und mag obendrein noch die Actionserie "Burn Notice", dann ist man geradezu prädestiniert für dieses Prequel, das tatsächlich in Bogota gedreht wurde (und zwar vom BN-Hauptdarsteller Jeffrey Donovan höchstpersönlich)…
In den letzten Wochen hatte ich nach vielen Reisen, einem schweren Umzug und krankheitsbedingten Problemen in der Familie endlich mal wieder die Zeit, mir ein paar Filme anzuschauen. Wohlgemerkt: MEINE Sorte Filme. Nicht die hochwertigen Edelproduktionen, die in den Player kommen, wenn die LvA dabei ist, sondern die Sorte Kino, bei der man ins Stottern kommt, wenn die Freundin fragt: "Worum geht’s denn da?".
Die Gunst der Gelegenheit nutzend habe ich mir dafür ein paar wirklich schräge Machwerke gesucht, über die ich durch die Bank kaum was wusste…
USA 2011. Regie: Kenneth Branagh. Darsteller: Chris Hemsworth, Stellan Skarsgard, Natalie Portman, Anthony Hopkins, Colm Feore.
Story : Nach einem langen Krieg herrscht endlich ein brüchiger Frieden zwischen Asgard und Jotunheim, der Welt der Frostgiganten. Doch Odins Sohn Thor, arrogant und voller Tatendrang, nutzt einen vergleichsweise harmlosen Zwischenfall, um mit einigen Getreuen ein Massaker unter den Feinden anzurichten. Wütend verbannt der Göttervater ihn auf die Erde, ohne Kräfte, ohne Hammer. Während Thor versucht, den Wert auch schwachen menschlichen Lebens schätzen zu lernen, kommt es auf Asgard zum Putsch: Loki nutzt eine Schwäche Odins, um sich selbst zum König zu machen…
USA 2011. Regie: Duncan Jones. Darsteller: Jake Gyllenhaal, Michelle Monaghan, Vera Farmiga.
Story : Colter Stevens ist kurz eingenickt, wacht in einem Pendlerzug nach Chicago auf, wo Kollegin Christina fröhlich auf ihn einredet. Das Problem: Colter ist Hubschrauberpilot in Afghanistan und müsste eigentlich im Einsatz sein. Schlimmer noch: Er ist nicht mehr Colter, sondern befindet sich im Körper eines gewissen Sean Fentress, der sich mit Christina auf dem Weg zur Arbeit befindet. Und obendrauf endet der kurze Trip nach acht Minuten mit der Explosion des gesamten Zuges…
Vorab: Ich wollte mit dieser Kritik mindestens bis morgen warten, aber da sich nun auch Herr Kleingers bei SPON an dem Film abarbeitet…
USA 2011. Regie: Zack Snyder. Darsteller: Emily Browning, Jena Malone, Abbie Cornish, Vanessa Hudgens, Jamie Chung, Scott Glenn, Carla Gugino.
Story : Babydoll hat versucht, ihre Schwester vor dem lüsternen Stiefvater zu retten – sie aber dabei versehentlich erschossen. Man steckt sie in eine Irrenanstalt, wo sie bald lobotomisiert werden soll. Babydoll flüchtet sich in eine Phantasiewelt, in der sie und ihre Mitpatientinnen als Tänzerinnen/Huren in einem schmierigen Club arbeiten…
D 2010 . Regie: Stephen Manuel. Darsteller: Axel Wedekind, Rungano Nyoni.
Ich ging in diesen Film mit der festen Absicht, ihn zu mögen. Die Zeichen standen nicht schlecht: Konsequent klaustrophobisches Kammerspiel à la „Saw“, „Abwärts“ und „Cube“, diverse Festivals, solide Kritiken, ein Preis für den besten 3D-Film in LA. etc. pp. Außerdem hoffte ich, endlich den deutschen Genrefilm zu finden, der mir den spöttischen Nasendreher in Richtung MV, Bethmann und Konsorten erlaubt: „Seht ihr? Geht doch! Pfeifen…“
Es wird ja auch langsam meine Objektivität in Frage gestellt: So konsequent, wie ich deutsche Versuche im Sektor Fantasy/Horror verreisse, kann man mir vorwerfen, ein frustrierter Zausel zu sein, der Jungfilmern den Erfolg neidet…
USA 2010. Regie: Joel & Ethan Coen. Darsteller: Jeff Bridges, Hailee Steinfeld, Matt Damon, Josh Brolin.
Story (offizielle Synopsis): Die 14jährige Mattie Ross ist fest entschlossen, den kaltblütigen Mord an ihrem Vater nicht ungesühnt zu lassen. Da die Behörden ihr nicht helfen, will sie den feigen Mörder Tom Chaney mit eigenen Mitteln seiner gerechten Strafe zuführen. Für 100 Dollar engagiert sie den trunksüchtigen und raubeinigen U.S. Marshall Rooster Cogburn, der es mit dem Gesetz selbst alles andere als genau nimmt. Widerwillig lässt er sich von Mattie überreden, sie auf die Jagd nach Chaney mit zu nehmen – quer durch die gesetzlosen Weiten der Prärie…
USA 2010. Regie: Patrick Lussier. Darsteller: Nicolas Cage, Amber Heard, Billy Burke, Katy Mixon, David Morse u.a.
Story (offizielle Synopsis): Der abgebrühte Kriminelle Milton ist ausgebrochen, um sich eine letzte Chance auf Erlösung zu erkämpfen. Er muss einer barbarischen Sekte das Handwerk legen, die seine Tochter ermordet hat – nur drei Tage bleiben ihm, bevor die Fanatiker bei Vollmond auch seine kleine Enkelin opfern. Seine Wut treibt ihn dazu, alle menschlichen Grenzen zu überwinden, um sich einen letzten Rest Menschlichkeit zu bewahren. Unterstützt wird Milton von der jungen und attraktiven Kellnerin Piper, die zu diesem Zweck den Sportwagen ihres Ex-Freundes klaut…