• Kino-Kritik: "Guardians of the Galaxy"


    USA 2014. Regie: James Gunn. Darsteller: Chris Pratt, Zoe Saldana, Dave Bautista, Vin Diesel (Stimmme), Bradley Cooper (Stimme), Karen Gillan, Michael Rooker, Lee Pace, Benicio del Toro, John C. Reilly, Glenn Close u.a.

    Offizielle Synopsis : Der Pilot und intergalaktische Vagabund Peter Quill, als „Star-Lord“ bekannt und immer auf der Suche nach kostbaren Relikten, gerät durch einen dummen Zufall zwischen die Fronten eines (welt-) allumfassenden Konfliktes. Bei seinem letzten Beutezug stiehlt er ohne es zu ahnen eine mysteriöse Super-Waffe, auf die offensichtlich das ganze Universum scharf ist, und macht sich damit nicht nur zum neuen Lieblingsfeind des gewieften Schurken Ronan…

  • Science Fiction Triple Feature: "Appleseed Alpha", "Survivor" & "The Machine"


    Ich muss gestehen, dass Double und Triple Feature einen massiven Vorteil gegenüber Einzelkritiken haben: Sie ermöglichen einen Kontext, einen Vergleich, einen Kontrast. Sucht man thematisch oder technisch verwandte Filme aus, kann man erheblich mehr "Fleisch" aus der Besprechung ziehen.

    Heute schreibe ich über drei Science Fiction-Filme, die sich zwar das Genre teilen, ansonsten aber scheinbar durch Welten getrennt sind. Es treffen Low Budget und CGI aufeinander, Monster und Roboter, fremde Welten und die nahe Zukunft. Die ganze Bandbreite der SF eben. Und doch gibt es auch Ähnlichkeiten über das Label hinaus: Alle drei Filme präsentieren starke weibliche Hauptfiguren, wo normalerweise männliche Stereotypen herrschen…

  • Action Triple Feature: "The Raid: Redemption", "The Raid 2" & "Sabotage"


    Es geht weiter mit der Aufarbeitung meines Film-Backlogs. Ich gruppiere gerne ähnliche Filme, weil ich dann einen besseren "flow" finde. Gestern habe ich das "The Raid"-Doppelpack eingeworfen, weil ich dieses ständige "Hast du eigentlich die Raid-Filme gesehen?" nicht mehr hören kann. Heute kam "Sabotage" dazu, weil mich fasziniert, wie Stallone und Schwarzenegger jenseits der "Expendables"-Nostalgie so gar keinen Fuß auf die Erde bekommen.

    Zieht die schusssicheren Westen über, dreht das Baseball-Cap nach hinten, synchronisiert die Uhren – we’re going in!

    The Raid: Redemption USA/Indonesien 2011

  • Harte Männer in harten Zeiten: "A million ways to die in the West" & "Fire & Ice"


    A million ways to die in the West Seth MacFarlane scheidet die Geister – manche finden ihn unerträglich pubertär, langweilig, overhyped und seine Serien "Family Guy" und "American Dad" sind für sie nur müde Abklatsche der "Simpsons". Ich hingegen mag Seth. Der kann singen <a href=" Sinatra, ist ein <a href=" kann unglaubliche viele <a href=" und ob man seine Serien nun mag oder nicht, sie sind von relativ konstanter Qualität. MacFarlane wird nicht mit Koks auf der Toilette erwischt oder mit Lady Gaga im Fahrstuhl, der wirkt trotz seiner humorigen Ruppigkeit sympathisch und "down to earth&quot…

  • What I watch: Kino-Kurzkritiken


    Ich habe viel aufzuarbeiten. Leider nehmen auch die anderen Aspekte meines Lebens (Lover – Fighter – Catpoopshoveller) viel Raum ein, darum fasse ich mich zu den Bereichen Kino, TV und Dokumentation (hoffentlich) ungewohnt kurz.

    Astronaut – The last Push

    Eine Zwei-Mann-Mission zu den Jupiter-Monden geht schon kurz nach dem Start schief – und sogar der Abbruch wird Jahre dauern und von täglicher mühsamer Kabelpfriemelei geprägt sein. Was geschieht mit einem Mann, der allein in einer Konservendose hockt und monatelang seine recycelten Fäkalien essen muss?

    Ein spröder Streifen, der bewusst die Langeweile in der Kapsel in die Dramaturgie übernimmt und teilweise minutenlang nur sprachlosen Frust illustriert…

  • Eilig herunter gehackte Kurzkritiken zu "Edge of Tomorrow" und "X-Men: Zukunft ist Vergangenheit"


    USA 2014. Regie: Doug Liman. Darsteller: Tom Cruise, Emily Blunt, Bill Paxton, Lara Pulver u.a.

    Story : Bill Cage, ein feiger Operettensoldat, wird unfreiwillig für die große Offensive gegen die Alienrasse der Mimics rekrutiert. Schon beim ersten Einsatz im sperrigen Exo-Suit muss er dran glauben – und wacht wieder im Armeelager auf, kurz VOR dem Einsatz. Das Spiel wiederholt sich: Cage stirbt, wacht auf, versucht eine andere Taktik, stirbt, wacht auf. Er tut sich mit der Kriegsheldin Rita zusammen, um in einem gigantischen "trial and error"-Experiment die Schwachstelle der Aliens zu identifizieren und sie zu besiegen…

  • Verspätete Gedanken zu "Captain America 2"


    Ja, ich nenne ihn "Captain America 2". Weil die Unsitte, die Nummerierung wegzulassen, zunehmend für Verwirrung sorgt und weil BEIDE alternativen Titel in meinen Augen Kappes sind. "Captain America: The Winter Soldier"?

    Abgesehen davon, dass die Bezeichnung "Winter Soldier" im Film keinerlei Bedeutung hat, ist die Figur des "Winter Soldier" weder elementarer Bestandteil der Handlung, noch der tatsächliche Gegner von Cap. Genau genommen ist er ein glorifizierter Henchman. Genauso gut hätte man den dritten Spider-Man "Spider-Man: Sandman" nennen können, oder "Batman & Robin" lieber "Batman: Poison Ivy"…

  • Kino Kritik "RoboCop"


    USA 2014 . Regie: José Padilha. Darsteller: Joel Kinnaman, Abbie Cornish, Michael Keaton, Gary Oldman, Samuel L. Jackson u.a.

    Offizielle Synopsis : Im Jahr 2028 ist der multinationale Megakonzern OmniCorp globaler Marktführer für Robotertechnologie. Die von ihm produzierten Drohnen werden weltweit eingesetzt und sichern OmniCorp ein beachtliches Vermögen. Zu dieser Zeit versucht der engagierte Polizist Alex Murphy (Joel Kinnaman) die steigende Kriminalität und Korruption in seiner Heimatstadt Detroit mit allen verfügbaren Mitteln zu bekämpfen. Als er im Dienst schwer verletzt wird, ist dies für OmniCorp die Gelegenheit, seine umstrittene Technologie endlich auch in den USA zum Einsatz zu bringen…

  • Kurzkritiken nachgeholt: Riddick, Ender's Game, Chinese Zodiac, Justice League War


    Nach dem völlig vergeigten "Riddick: Chroniken eines Kriegers", in dem aus SciFi-Survival-Horror plötzlich ein Frank Herbert’sches Eso-Epos gemacht wurde, besinnt sich David Twohy auf die Qualitäten, die den Erstling "Pitch Black" so erfolgreich gemacht haben – er setzt unseren liebsten Antihelden auf einem Planeten aus, dessen primäre Existenzgrundlage die Vernichtung Riddicks zu sein scheint und wirft noch ein paar Arschlöcher als Antagonisten in den Mix.

    Darin ähnelt die Trilogie den "Transporter"-Filmen, in denen ein charismatischer Muskelspacken in der ersten Fortsetzung unangemessen aufgeblasen wurde, nur um in Teil 3 wieder "back to the roots" zu gehen…

  • Europa: 12 Jahre gewohnheitsmäßiger Rassismus?


    Ich trage für gewöhnlich keine Diskussionen von Facebook hier rüber, aber gestern bin ich in eine Auseinandersetzung gestolpert, die ausführlichere Betrachtung verdient – und eure Meinung.

    Es geht um den Film "12 years a slave" und das europäische Marketing des Verleihers.
    Angefangen hat alles mit den Italienern. Die haben das Sklavendrama nicht mit dem Hauptdarsteller beworben, sondern mit den großen Namen in der Besetzung, die eigentlich nur Nebenrollen spielen:
    Es gibt auch noch eine Michael Fassbender-Version des Posters.

    Ein durchsichtiges Manöver, einen Film über seine Stars zu verkaufen, weil das Thema und der Hauptdarsteller in Europa keinerlei Zugkraft besitzen…