Thema: Kino-Kritik
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USA 2015. Regie: Drake Doremus. Darsteller : Nicholas Hoult, Kristen Stewart, Guy Pearce, Jacki Weaver, David Selby u.a.
Story : In einer Welt nach dem nuklearen Holocaust haben nur zwei menschliche Enklaven auf der Erde überlebt: Eine perfektionierte, emotionslose, urbane Gemeinschaft in einer hypermodernen Betonstadt – und eine mythische Barbarenwelt, die womöglich nur als fiebrige Abschreckung erfunden wurde. Grafiker Silas wird von der Krankheit SOS erwischt, die nach und nach seine Gefühle (re)aktiviert. Er verliebt sich in die Kollegin Nia, die ebenfalls an SOS leidet…
USA 2015. Regie: Dean Israelite. Darsteller : Amy Landecker, Sofia Black-D’Elia, Virginia Gardner, Jonny Weston
Offizielle Synopsis: Für die Highschool-Freunde David und Quinn scheint ein großer Traum in Erfüllung zu gehen: Sie schaffen es, den Prototypen einer Zeitmaschine von Davids Vater in Gang zu bringen, und gestalten sich mit ein paar Zeitreisen nun die Welt, wie sie ihnen gefällt. Die ehemaligen Außenseiter und ihre Clique sind auf einmal die Stars jeder Party und genießen ihr neues Teenie-Leben in vollen Zügen, bevor es aufs College gehen soll: Festivals, bestandene Schultests und sogar ein Lottogewinn machen ihr Leben zu einem echten Abenteuer…
USA 2015. Regie: Christopher Leone. Darsteller : Mark Hapka, Jessica Rothe, Eric Jungmann, Constance Wu u.a.
Story : Ronan und seine Schwester Beatrix bekommen einen Anruf ihres Vaters – sie sollen zu einem eigentümlichen, verlassenen Hochhaus in der Innenstadt kommen. Ihr Nachbar Harold schließt sich ihnen an. Kurioserweise entpuppt sich das Gebäude als Fokuspunkt, der alle 32 Stunden zwischen verschiedenen Parallelwelten hin und her springt. Das Trio trifft die junge Asiatin Polly, die mehr weiß und ihnen die "do’s and don’ts" der Trips erklärt. Das Problem: Niemand weiß, wie man wieder zur Ausgangserde zurück kehren kann…
England 2014. Regie: John Wright. Darsteller : Callan McAuliffe, Ben Kingsley, Gillian Anderson, Milo Parker, James Tarpey u.a.
Offizielle Synopsis : Die Erde in naher Zukunft. Gigantische Roboter aus einer fernen Galaxie haben den Planeten angegriffen und herrschen unumschränkt. Die überlebenden Menschen sind in ihren Häusern eingesperrt und jeder Widerstand gegen die tyrannischen Herrscher kann mit dem Tod bestraft werden. Durch die Hilfe von elektronischen Implantaten kann jeder einzelne Mensch genau überwacht werden und feige Kollaborateure tun ihr übriges, um die Menschheit klein zu halten…
England 2016. Regie: Charles Barker. Darsteller : Morfydd Clark, Chris Obi, Parker Sawyers u.a.
Story : Eine Gruppe erfolgreicher, aber sozial isolierter Online-Gamer wird in ein Hochhaus eingeladen, um einen Virtual-Reality-Shooter zu betatesten, der nicht nur das komplette Environment simuliert, sondern auch Schmerz und Verletzungen. Dem Gewinner winken 100.000 Dollar – dass die Verlierer der Tod erwartet, stellt sich erst nach Spielstart heraus. Nun heißt es Medipaks finden, Munition, Waffen – und dabei virtuelle, aber nichtsdestotrotz tödliche Gegner abknallen. Aber wer sind die Drahtzieher, wer macht und ändert ständig die Regeln von "The Call up"…
GB, Irland 2014. Regie : Stéphanie Joalland. Darsteller : Dakota Blue Richards, Karl Davies, Brigitte Millar, Jack McMullen, Liam O’Brien u.a.
Offizielle Synopsis: Aliens haben den Planeten Erde überfallen, töten erbarmungslos dessen Bewohner und vernichten sämtliche natürlichen Ressourcen. Der noch verbliebene Teil der Menschheit hungert und mutiert zu eiskalten, immer gefährlicher werdenden Plünderern. Verzweifelt kämpft die 19-jährge Sarah in dieser apokalyptischen Zeit gegen eine Gruppe von Banditen, um den Hof ihrer Familie und die Solaranlage, die die gewalttätigen Aliens zurückhält, zu beschützen.
Kritik : "The Quiet Hour" ist bei diversen Non-Genre-Festivals recht erfolgreich gelaufen, was für einen SF-Film ungewöhnlich genug ist und vorab die Vermutung nahe legt, dass hier primär die "conditio humana" im Mittelpunkt steht und nicht pew pew pew mit dem Laserblaster…
USA 2016. Regie: Chris Marrs Piliero. Darsteller : Grace Helbig, Hannah Hart, Andy Buckley, Christopher Coutts, Clayton Chitty u.a.
Story : Electra Woman und Dyna Girl sind seit Schulzeiten beste Freundinnen – und als Superheldinnen unterwegs. Dummerweise gibt es seit einem großen Sieg der vereinten Helden über das Böse kaum noch Arbeit für kostümierte Verbrecherjäger. Wer etwas werden will, lässt sich stattdessen von der Agentur CMM vermarkten. Als auch EW und DG unter Vertrag genommen und zur publizistischen Ausschlachtung aufgehübscht werden, kommt es zum Streit zwischen den Freundinnen: Dyna Girl will nicht immer in der zweiten Reihe stehen – und auch nicht als Sidekick bezeichnet werden…
England 2016. Regie : Steven Gomez. Darsteller : Vanessa Kirby, Thure Lindhardt, David Ajala, Deborah Rosan, Tom McKay u.a.
Offizielle Synopsis : Eine Eliteeinheit von Marinesoldaten wird für eine Routineübung auf eine weit abgelegene Insel abkommandiert. Die Technikspezialistin Mills, deren Gehirn mit einem Computer verbunden ist, begleitet die Mission. Auf der Insel merken die Soldaten schnell, dass die Übung alles andere als ein harmloses Training ist: Sie werden zu lebenden Zielscheiben für hochentwickelte militärische Kampfroboter. Nur Mills kann der Einheit helfen zu überleben – doch ist sie, wer sie vorgibt zu sein…
Micro Men Anfang der 80er Jahre hatten die Briten im heimischen Computermarkt mit Marken wie Amstrad, Acorn, und vor allem Sinclair die Nase vorn. Der TV-Film von 2009 thematisiert die Konkurrenz von Clive Sinclair und seinem ehemaligen Mitarbeiter Chris Curry, der Acorn gründete. Da ich in der fraglichen Zeit ein echter Homecomputer-Enthusiast war, interessierte mich diese fiktionalisierte Aufarbeitung naturgemäß mehr als die diversen Filme über Steve Jobs.
Leider versagt „Micro Men“ auf ganzer Linie, weil er letzten Endes nur eine Reihe von Schlagzeilen fiktional umsetzt, ohne jemals glaubwürdig in die Köpfe der Figuren zu schauen oder die Mechanismen der Branche zu entlarven…
He never died Dass Rock-Poet Henry Rollins das Charisma und den Look für eine Filmkarriere hat, gilt als Binsenweisheit. Trotzdem hat er sich bisher nur in kleineren Rollen und in kleineren Filmen sehen lassen. „He never died“ ist ihm dagegen so sehr als Hauptrolle auf den Leib geschrieben, dass man unterstellen darf, dass er hier eine mythologisierte Version von sich selbst spielt. Er ist Cain, also Kain, der aus der Bibel. Nie gestorben, lebt er als eine Art depressiver Highlander in seiner runtergekommenen Bude und hat nach ein paar Tausend Jahren und Dutzenden von Berufen keine Idee mehr, wie er sich die Zeit vertreiben soll…