• Kino-Kritik: Batman vs. Superman – Dawn of Justice


    USA 2016: Regie: Zack Snyder. Darsteller : Henry Cavill, Amy Adams, Ben Affleck, Gal Gadot, Jesse Eisenberg, Jeremy Irons, Laurence Fishburne, Diane Lane, Holly Hunter u.a.

    Offizielle Synopsis : Batman alias Bruce Wayne, jener überragende Streiter für Recht und Ordnung in Gotham City, fürchtet, dass selbst die Aktionen eines gottähnlichen Superhelden wie Superman außer Kontrolle geraten könnten, wenn er nicht ständig beaufsichtigt wird. Deshalb legt er sich jetzt mit dem meistverehrten modernen Retter in Metropolis an, während die Welt darüber streitet, welche Art Helden sie eigentlich braucht…

  • Kino Kritik: "Deadpool" (spoilerfrei)


    USA 2016. Regie: Tim Miller. Darsteller : Ryan Reynolds, Ed Skrein, Morena Baccarin, T.J. Miller, Gina Carano, Brianna Hildebrand u.a.

    Offizielle Synopsis: Deadpool erzählt die Geschichte des ehemaligen Special Forces-Soldaten und Söldners Wade Wilson, der – nachdem er sich einem skrupellosen Experiment unterzieht – unglaubliche Selbstheilungskräfte erlangt und sein Alter Ego Deadpool annimmt. Mit schwarzem, schrägen Sinn für Humor und ausgestattet mit neuen Fähigkeiten begibt sich Deadpool auf die unerbittliche Jagd nach seinen Peinigern, die beinahe sein Leben zerstörten.

    Kritik : Verdammt Marvel, könnt ihr denn gar nichts falsch machen…

  • David Bowie Neo-Noir Double Feature: "Cat People" & "Hunger"


    Im Schlechten das Gute finden bedeutet manchmal, sich von eigentlich niederschmetternden Nachrichten motivieren zu lassen, die Erinnerung an Verstorbene zu ergänzen, Lücken zu füllen. Ich denke, es sind niemals so viele Motörhead und Bowie-Platten wie in diesen Tagen gehört worden, viele Menschen entdecken gerade "<a href=" Madly Deeply" mit Alan Rickman.

    Auch ich nutze die Gelegenheit, ein wenig David Bowie nachzuarbeiten. Natürlich wäre es sinnvoller gewesen, neben "The Hunger" eher "The man who fell to earth" zu schauen, zumal Nicolas Roeg einer meiner Lieblingsregisseure ist…

  • Star Wars – Das Erwachen der Macht: Erinnerungen und Gedanken einen hoffnungslosen Geeks (spoiler)


    ACHTUNG : Ich werde keine Details über die Geschichte verraten und mich auch sonst bei den Spoilern zurückhalten. Da ich aber über Struktur, Charaktere und Plots spreche und Verbindungen zu den früheren Filmen aufzeige, warne ich sensible Naturen hiermit vor. Der Beitrag soll den Kinobesuch nicht schmälern, könnte aber.

    In einem Artikel vor unglaublichen acht Jahren habe ich schon ausführlich dargelegt, was den 10jährigen Torsten begeisterte, als er 1978 erstmals "Krieg der Sterne" im Kino sah. Die Musik, das Poster, die Weltraumschlachten, die Roboter – Science Fiction-Fan war ich schon vorher gewesen, Lucas aber machte mich zum Geek…

  • My name is Hunt… Ethan Hunt: Ein paar Gedanken zu "Mission: Impossible" ./. "James Bond"


    Okay, ich habe mir gestern dann doch noch den fünften "Mission: Impossible"-Film im Baden-Badener Moviac angesehen (klein, aber fein). Es lohnt keine ausführliche Kritik, denn viele von euch haben das neuste Abenteuer des IMF-Teams sicher schon gesehen und es gilt immer noch, was ich zu Teil 4 schrieb:

    „Mission: Impossible“ ist ein krachender, flüssig inszenierter, internationaler Actionthriller mit beeindruckenden Schauwerten, sehenswerten Stunts, genügend Highlights für drei Blockbuster, und einem gut aufgelegten Cast, der schick zu den Locations passt und immer mal wieder dezent zwinkert. Brad Bird ist sympathisch old school, wenn es um Action geht – selbst die absurdesten Verfolgungsjagden riechen noch handgemacht, so dass man mit den Protagonisten durchaus fiebern kann…

  • Kino-Kritik: Ant-Man (spoilerfrei)


    USA 2015. Regie : Peyton Reed. Darsteller : Paul Rudd, Michael Douglas, Evangeline Lilly, Corey Stoll, Bobby Cannavale, Judy Greer u.a.

    Story : Der Kleinkriminelle Scott Lang hat den größten Teil seines Lebens vergeigt – die große Liebe, das Sorgerecht für die Tochter, den Beruf. Dann trifft er auf den genialen, aber zurück gezogen lebenden Super-Industriellen Hank Pym. Dieser war einst der Superheld "Ant-Man" und sieht in Scott den idealen Nachfolger, damit seine Technologie nicht in die falschen Hände gerät.

    Kritik : Mancherorts wird einer Marvelmüdigkeit das Wort geredet, es ist gar die Rede davon, die Marvel-Blockbuster würden als Fließbandproduktionen im besten Fall nur das Big Budget-Kino, im schlimmsten Fall gleich ganz Hollywood kaputt machen…

  • Micro-Reviews (3): Fantasy Filmfest-Nachlieferung


    Ich würde im Laufe der nächsten Monate glatt noch Reviews aller Filme nachliefern, die ich vor meiner Bloggerzeit auf dem FFF gesehen habe. Blöd nur: An die meisten kann ich mich bestenfalls rudimentär erinnern. Darum picke ich mir im Rahmen der Micro Reviews ein paar raus, die halbwegs Eindruck hinterlassen haben. Die Vorgabe diesmal: Nichts nachschlagen, alles aus dem Kopf erzählen.

    Blue Steel Nach "Near Dark" dachte ich, Kathryn Bigelow könnte die erste relevante weibliche Stimme des Genrefilms werden. Aber sie wollte nur die Respektabilität Hollywoods und lieferte als nächstes einen vorgeblich frauenstarken, aber in Wirklichkeit alle Klischees bedienenden "Thriller" über eine Polizistin, die sich in einen Fetischisten verknallt…

  • Micro-Reviews (2): B-Kino der 80er


    Heute bespreche ich mal völlig willkürlich und sehr knapp ein paar Filme aus der Zeit, als Kino noch Taschengeld und Eiskonfekt war, Straßenbahn und Nachmittagsvorstellung. Was damals so alles in die großen Säle des Rex kam, in die kleineren des Residenz-Centers, ins Savoy…

    Grundbedingung für diese Liste: Alle Filme habe ich mir damals tatsächlich beim Erst-Release auf der großen Leinwand gegönnt. Nicht später auf Video, nicht in den letzten Jahren auf YouTube. Meine Erinnerungen sind damit absolut unverfälscht und authentisch.

    Timerider – Mit der Cross-Maschine auf Zeitreise Ein launiger Action/Western/SF-Hybrid, der mich mit Fred Ward bekannt machte und dessen depperte Grundidee (ein Motocross-Fahrer landet durch ein Zeitexperiment im Wilden Westen) vom Skript voll erkannt und ausgeschlachtet wird…

  • Ripoffs: The Italian Job (mit Gewinnspiel!)


    Nachfolgend ein (gekürzter) Text, den ich Ende Oktober 2014 für das Booklet von "The Executor – Der Vollstrecker" geschrieben habe. Weil er mit leichten Änderungen einen – wie ich finde – ziemlich guten Abriss der italienischen Trittbrettfilmer-Geschichte darstellt, wollte ich ihn euch nicht vorenthalten.

    Die DVD/Blu-ray-Box ist mittlerweile auch erschienen – und wird am Ende dieses Beitrages verlost.

    Die italienische Filmgeschichte ist seit jeher ein schmerzlicher Kompromiss von Kunst und Kommerz. Nach frühen Erfolgen wie „Cabiria“ (1914) litt die Industrie – ähnlich wie in Deutschland unter Hitler – unter dem kunstfeindlichen Diktat eines faschistischen Systems, wenn auch nicht ganz so totalitär…

  • Utopie vs. Dystopie Double Feature: "A World Beyond" & "Mad Max: Fury Road"


    USA 2015. Regie: Brad Bird. Darsteller : George Clooney, Hugh Laurie, Britt Robertson, Raffey Cassidy, Tim McGraw u.a.

    Story : Casey ist mit der Welt unzufrieden. Das Mädchen kann nicht verstehen, dass die Welt ihre Träume verloren hat, sich keine Ziele mehr setzt, dass ihre Mitmenschen dem Verfall sozialer und kultureller Normen lethargisch zuschauen. Eines Tages gelangt sie in den Besitz eines Tomorrowland-Pins, der ihr eine strahlende Welt aus Fortschritt und Feingeist zeigt. Nur ein Hologramm? Eine Attrappe? Ein Blick in die Zukunft? Ein Tor in eine andere Welt…