Thema: Kino-Kritik
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Electric Boogaloo: The Wild, Untold Story of Cannon Films Australien 2014 . Regie: Mark Hartley. Beteiligte: Olivia d’Abo, John G. Avildsen, Martine Beswick, Richard Chamberlain, Bo Derek, Sybil Danning, Lucinda Dickey, Michael Dudikoff, Robert Forster, Elliott Gould, Tobe Hooper, Just Jaeckin, Dolph Lundgren, Franco Nero, Molly Ringwald, Robin Sherwood, Catherine Mary Stewart, Alex Winter, Franco Zeffirelli u.a.
Kritik : Wer in den 80er Jahren als Junge aufgewachsen ist, liebt Cannon Pictures. Geht nicht anders. Cannon-Filme waren Fleisch gewordene pubertäre Fieberträume voller Selbstjustiz, Superhelden und Ninjas…
Ich wollte diesen Text morgen online stellen, aber da Oliver Naujoks heute ebenfalls beide Filme besprochen hat, will ich nicht hintenan stehen.
The Legend of Hercules USA 2014. Regie: Renny Harlin. Darsteller : Kellan Lutz, Gaia Weiss, Scott Adkins, Roxanne McKee, Liam Garrigan u.a.
Offizielle Synopsis: 1.200 vor Christus im antiken Griechenland: Königin Alkmene sucht verzweifelt nach einem Weg, ihr Volk von der tyrannischen Herrschaft ihres rachsüchtigen Ehemanns zu befreien. Der mächtige Göttervater Zeus erhört ihre Gebete und schenkt ihr einen Sohn, Hercules, zu dessen Bestimmung es wird, König Amphitryon zu stürzen und den Frieden im Land wiederherzustellen…
Bevor ich mit den Blockbustern des vergangenen Sommer weitermache (zieht schon mal eine Sandale aus), schiebe ich noch kurz eine Kritik zu einem "kleineren" SF-Film ein. Bei "Predestination" zeigt sich ähnlich wie kürzlich bei "Anomaly", dass es immer wieder interessant sein kann, sich überraschen zu lassen. Ich habe den Streifen mit Ethan Hawke nämlich ohne jegliches Vorwissen in den Player geschoben. Warum die Credits umso erhellender waren, erzähle ich euch gleich…
Australien 2014. Regie: Michael und Peter Spierig. Darsteller: Ethan Hawke, Sarah Snook, Noah Taylor
Story : Ein Barkeeper, der in Wirklichkeit keiner ist, unterhält sich im New York der 70er mit einem deprimierten Mann, der in Wirklichkeit keiner ist – und beide haben Geschichten zu erzählen, die unglaublich scheinen und erst in der Kombination ihre komplexe Narrative preisgeben…
Okay, ich versuche dann mal weiter, die verschlafene Kino-Saison nachzuholen. Heute arbeite ich mich an den Komödien ab. Genau genommen alles Sequels (vor dem "LEGO Movie" kam ja auch "LEGO Batman: The Movie"), zwei davon Neuauflagen alter Kultserien, zwei sogar vom selben Regie-Team. Völlig unterschiedlich dabei die Herangehensweise: Realfilm, Puppenfilm, CGI-Klötzchenfilm. Und ab dafür!
22 Jump Street USA 2014. Regie: Phil Lord, Chris Miller. Darsteller: Jonah Hill, Channing Tatum, Peter Stormare, Wyatt Russell, Amber Stevens
Offizielle Synopsis: Nachdem sie es (zum zweiten Mal) durch die High School geschafft haben, stehen den beiden Polizisten Schmidt und Jenko erneut große Veränderungen bevor: denn nun müssen sie undercover im örtlichen College ermitteln…
Eigentlich sollte es nur ein simples "direct to DVD"-Double Feature werden, aber wie der Teufel es so will, wird in beiden Filmen mit dem Trendwort "Bioware" gespielt, also ordne ich das einfach mal in ein eigenes Subgenre ein. Immer schön, wenn man Reviews thematisch koppeln kann.
Wer sich daran stört, dass ich wieder mal obskure Kleinproduktionen bespreche, den verweise ich auf morgen (oder übermorgen), da nehme ich nämlich ein paar der Sommerblockbuster nachträglich unter die Lupe.
Debug Kanada 2014. Regie: David Hewlett. Darsteller: Adrian Holmes, Jeananne Goossen, Jason Momoa u.a…
USA 2014 . Regie : Jack Plotnick. Darsteller : Patrick Wilson, Liv Tyler, Marisa Coughlan, Matt Bomer, Jerry O’Connell u.a.
Story : Jessica hat sich zur Raumstation 76 versetzen lassen, um dort ihren Dienst als Co-Commanderin zu versehen. Vor Ort steht es nicht zum Besten, denn die Besatzung kümmert sich ausschließlich um die eigenen kleinen Dramen und Problemchen: Commander Glenn trauert seinem Ex-Lover nach, Misty betrügt ihren Gatten mit dem Stations-Stecher, Ted kämpft mit dem Trauma seiner mehr schlecht als recht funktionierenden elektrischen Ersatzhand. Alle Versuche, Ordnung in das Chaos zu bringen, scheitern – und ein riesiger Asteroid torkelt unbemerkt auf die Station zu…
USA, Frankreich, Spanien 2014. Regisseur : Gabe Ibáñez. Darsteller : Antonio Banderas, Birgitte Hjort Sørensen, Dylan McDermott, Melanie Griffith, Robert Foster, Tim McInnerny
Story : Jacq Vaucan lebt in einer wenig erstrebenswerten Zukunft: Sonnenstürme und radioaktive Strahlung haben die Erde in eine Wüste verwandelt und die letzten Städte in dystopische Ghettos. Roboter der "Pilgrim"-Serie machen die meiste Drecksarbeit, werden aber wenig geschätzt, seit es ihnen nicht gelungen ist, die allgegenwärtige tote Wüste zurück zu drängen.
Als Versicherungsagent im Auftrag des Herstellers ist es Jacqs Aufgabe, Fehlfunktionen der Maschinen nachzugehen und sicher zu stellen, dass ihre zwei unverrückbaren Protokolle intakt bleiben: "Kein lebendes Wesen schädigen" und "Keine Modifikationen"…
Amazing Spider-Man 2 Man sollte meinen, dass Sony nach vier "Spider-Man"-Filmen halbwegs den Bogen raus hat – oder dass sie wenigstens die gröbsten Fehler der Raimi-Trilogie nicht wiederholen. Leider scheinen sie entschlossen, aus der Geschichte nicht zu lernen – und sind deshalb verflucht, sie zu wiederholen.
"The Amazing Spider-Man" isst ein grundsolider, unterhaltsamer, wenn auch sehr flacher Film, dessen größtes Problem darin liegt, dass er eine Origin-Story erzählt, die wir zu oft schon gesehen haben. Aber er macht auch viel richtig: Stone und Garfield sind deutlich massenkompatibler als Maguire und Dunst, die akrobatischen Szenen sitzen, das Kostüm wirkt realistischer, und Lizard ist ein vergleichsweise cooler Gegner…
Viele von euch werden gar nicht mehr wissen, wie es war, ein Filmfan zu sein, bevor es das Internet gab. Als Wikipedia und IMDB noch nicht die jahrelange Schmökerei in schlecht recherchierten Sekundärwerken ersetzten, die man zerfleddert neben dem Bett liegen hatte. Als Filmkonsum noch nicht "alles und sofort" hieß, sondern "schau mal in die TV-Zeitschrift".
Wollte man damals eine brauchbar kuratierte Filmsammlung haben und die kostbare Lebenszeit nicht an cineastischen Abfall verschwenden (oder genau das), dann musste man sich auf kompetente Erklärbären auf gedrucktem Papier verlassen…
Ich bin wieder die ganze Woche unterwegs, ein Reportage-Marathon von Basislager Dresden steht an. Auf der Busreise nach Nürnberg (wo mich mein Fotograf aufpickte und ich noch einen netten Burger mit Doc Acula speiste) konnte ich endlich den letzten Film meines lange gefürchteten christlichen Triple Feature anschauen. Die drei eher willkürlich ausgewählten Beispiele für "faith films" entpuppten sich als genau die eklektische Mischung, die ich mir erhofft hatte.
Glaubt mir, diese Reviews wollt und solltet ihr lesen.
God’s (not) Dead
Kevin "Hercules" Sorbo und Dean "Superman" Cain in einem Christenfilm…