• Mortal Kombat Rebirth: Genehmigt!


    Wenn ich das richtig verstanden habe, haben sich hier ein paar talentierte Leute zusammen gefunden (Regie: Kevin Tancharoen; Drehbuch: Oren Uziel; Choreographie: Larnell Stovall), um Warner Bros. mit diesem Promo zu überzeugen, der "Mortal Kombat"-Franchise nochmal eine Chance zu geben.

    Ich bin zwar nicht sicher, ob mir der neue Ansatz gefällt ("Mortal Kombat" ist knallbunte Comic-Fantasy, nicht düstere "Saw"-Prügelei), aber für berichtete 7500 Dollar Produktionskosten ist das schon ziemlich geil:

    Das alte Lied: Fullscreen und HD erhöht den Sehgenuss ungemein.

  • BILD-Blödsinns-Quadrupel (+ Bonus)


    Für einen eigenen Beitrag taugt der BILD-Unfug nur noch selten. Erfreulicherweise haben die Online-Redakteure (deshalb?) die Schlagzahl des Wirrsinns erhöht, so dass ich euch heute gleich mal mehrere Beispiele präsentieren kann.

    Warum ich das tue? Nicht mal so sehr, um der BILD einen reinzutun. Das Boulevard-Blatt ist nur ein perfektes Beispiel, um bestimmte Grundlagen der journalistischen Arbeit am Gegenteil zu erklären.

    Erinnert ihr euch noch an diesen Beitrag, in dem ich moniere, dass BILD im Aufmacher schon die Antwort auf die Frage gibt, die im Anreißer dann erst gestellt wird…

  • Basejumping – unter Wasser


    Dieses Video bestätigt gleich zwei meiner ehernen Thesen: Nichts schlägt die Schönheit und die Eleganz der Natur – und niemals endet die Fähigkeit des Menschen, über sich hinaus zu wachsen.

    Licht aus, HD, Vollbild, und wirken lassen:

  • It’s a bird! It’s a plane! It’s – LUNCH!


    Manchmal hat man eine Erleuchtung. Dinge werden klar, Wünsche werden konkret, und man steht im güldenen Glanz der Erkenntnis. In solchen Momenten wird die Relativitätstheorie entwickelt, der Friedensnobelpreis verdient, das Internet erfunden.

    Ich hatte vor zwei Wochen auch so einen Augenblick. Schlagartig und ohne Vorwarnung war mir klar: Ich will eine Lunchbox. Aus Metall. Mit Superman drauf.

    Nun sollte man meinen, dass dies ein Wunsch ist, dessen Erfüllung kaum Schwierigkeiten bereitet. Doch nicht OBWOHL das Angebot (besonders in den USA) sehr groß ist, sondern gerade DESHALB kam ich eine Woche lang nicht zu Potte…

  • Liebe Frau Künast…


    … ist es eigentlich justiziabel, wenn ich sagen würde "Halten Sie doch mal die Klappe!" ?

    Wenn dem so ist, weiche ich auf das hier aus:

    Endlich kommt (mit Schützenhilfe des neuen SPIEGEL) die Politikerkaste auf den Trichter, das Gesundheitssystem dadurch zu entlasten, dass man widerlegte "alternative Heilmethoden" wie Homöopathie einfach nicht mehr finanziert. Die SPD hat sich dazu bekannt, und die Regierungskoalition ist angesichts der desolaten Lage im Gesundheitssystem auch dafür.

    Wer sich seine Chakren justieren lassen will, soll das bitte nicht auf Kosten der Solidargemeinschaft tun…

  • 20 Jahre Wortvogel in München: Wie er kam, was er wollte, warum er blieb (2)


    Neueinsteiger bitte Teil 1 lesen!

    Freitag Nachmittag, Ende April 1990. Mir ist gerade ein Praktikum zugesichert worden – für ab Montag. Und es klang gar nicht nach einem gemeinen Scherz.

    Es gibt Momente, da muss man sich entscheiden. Ich habe keine Wohnung in München, keinen Plan, kein Geld, und nur 48 Stunden übers Wochenende, alles zu organisieren. Zu wenig Zeit, um Angst zu haben.

    Also mache ich mich auf den Weg zur Mitwohnzentrale, lasse mir ein paar Adressen von potentiellen kurzfristigen Wohnorten geben. Dann rufe ich beim Sozialdienst in Düsseldorf an: Sie sollen die Papiere für einen dringlichen Eilantrag fertig machen – ich muss eine Freistellung für zwei Monate erreichen…

  • München – Plakatopolis (Bonus)


    Wenn man einmal anfängt, hört das einfach nicht mehr auf…

    Ich kann verstehen, dass Prominenz auffährt, um für das Deutsche Theatermuseum zu trommeln. Aber muss Sunnyi Melles Testimonial gleich gar so strunzdumm, sinnentleert, herablassend, unpassend, hilflos, und albern sein?

    Der Spruch ist ungefähr so angebracht wie "Ich gehe ins Deutsche Theatermuseum, weil es genau so wichtig ist wie orthopädische Stützstrümpfe."

    Äpfel, meet Birnen…

    Und dann ist da noch dieses sympathische Plakat einer Firma, die wohl im Fremdauftrag Immobilien verhökert. Darf man Text und Bild glauben schenken, ist der Selbstverkauf einer Immobilie ungefähr gleichzusetzen mit einem Raubüberfall albanischer Sonderschüler, die es auf deine magere Rente abgesehen haben:

    Ich würde auch gern was zur kreativen Kommasetzung sagen, aber da muss gerade, ich tunlichst die Klappe halten…