Weils immer noch stimmt…
Riesige Plakatwand auf Hochhaus, fotografiert ca. 2000 in Manhattan:
Früher galt der Grundsatz "Speicher kann man nie genug haben". Damit war schon in den 80er Jahren nicht der Dachboden gemeint, sondern RAM, ROM und GB. Speicher war damals notorisch knapp. Ich erinnere mich an meinen ersten eigenen Desktop-PC 1996, der zwar 3600 Mark kostete (inklusive Monitor), aber nicht mal genug Festplattenplatz mitbrachte, um Microsoft Office und Wing Commander 3 GLEICHZEITIG vorrätig halten zu können. Das bedeutete: Wollte ich arbeiten, musste ich WC3 deinstallieren, und nach einer Runde WC3 musste ich Office wieder aufspielen. Der interne Speicher von 8MB war auch mager, und wurde gleich zu Anfang auf "satte" 32MB aufgerüstet…
Alexandra Kamp war vor, während und nach den Dreharbeiten von "Sumuru" ziemlich cool. Ich habe sie selber damals nicht getroffen, aber so wurde es mir zugetragen. Auch in den Bildern zur Produktion kommt das rüber, wie ich finde.
Nun hat sie bei YouTube ein kurzes Video mit Bloopern (neudeutsch für "Versprecher") hochgeladen, das ich euch nicht vorenthalten will:
P.S.: Nach sechs Jahren ist die Webseite zum Film, zu der ich in der Seitenleiste immer noch verlinke, anscheinend endgültig tot. Irgendwie schade.
Letzten November habe ich schon mal über das Airberlin-Bordmagazin geschrieben – ein erschreckend lieblos zusammen gestoppeltes Blättchen mit Produktwerbung, Reisethemen light, und bedauerlich wenig Substanz angesichts der Tatsache, dass man hier ohne Rücksicht auf Verkaufszahlen interessanten Travel-Journalismus betreiben könnte. Aber nein: Letztes Mal war es Marius Müller-Westernhagen, diesmal verehren wir Kultrocker Peter Maffey, weil er armen Kindern hilft. Und wir lernen, dass die drei Sängerinnen von Apassionante nicht nur hübsch sind, sondern auch den neuen Airberlin-Warteschleifen-Song aufgenommen haben (der schauerlich ist – ich will "Flugzeuge im Bauch, im Blut Kerosin" wiederhaben!)…
Ich muss/darf derzeit wieder sehr viel für die LandIdee schreiben, darum wird es in den nächsten Tagen eher kleine Kuriositäten und Fundstücke geben, und weniger lange Texte.
Heute was zum Thema "Pornos können ganz schön frech sein".
Dieses Bild ist sicher eine der kulturprägendsten der 70er Jahre:
Wie müssen damals die Leute in der Porno-Videothek ihres Vertrauens geguckt haben, als sie das Cover von "Little Orphan Dusty" sahen?
Ab und an schneien bei uns Kataloge von Versendern rein, die sich den Nimbus von Stil und Geschmack, von Exklusivität und Lifestyle geben: Heine, Sharper Image, Impressionen. Es gibt den Wäschekorb aus patiniertem Treibholz, den attraktiven Türstopper in Kranichform aus Edelstahl, und den Luft-Ionisator aus der Raumfahrt.
Klar, dass man da keine Tchibo-Schnäppchen bekommt, und besonders vom Tagespreis aktuelle Technik würde ich dort nicht kaufen. Man zahlt halt immer einen "Premium-Aufschlag".
Heute kann ich das mal wieder schön belegen. Bei der Badewannen-Lektüre im neuen Heine-Katalog stieß ich nämlich auf folgendes Angebot:
149 Euro…
Ich hatte schon berichtet, dass derzeit mehrere größere Ausmist-Aktionen anstehen, um den Hausstand zumindest wieder auf ein organisierbares Maß zu bringen. So kam es, dass ich auch in einem alten Keller (nicht meinem) mal nach dem Rechten (und dem Linken) schaute, um Platz zu schaffen.
Was der Besitzer des Kellers bevorzugt auf dem Schreibtisch und in der Aktentasche hat, war nicht schwer zu erraten (Bilder klickbar):
Drei Generationen Apfel-Laptops.
Ich musste mich da selber erstmal orientieren, zumal alle drei Geräte nicht mehr in funktionsfähigem Zustand sind…
Es gibt Shop-Kombinationen, deren Sinn und Zweck mir verschlossen bleibt:
Wenigstens ist es genau das, was draußen geschrieben steht: Eine Kombination aus Sonnenstudio und Schuhladen. Mitunter wird es nur etwas problematisch, weil sich der Schuh-Bereich im Gegensatz zum Solarium an die gültigen Öffnungszeiten halten muss.
Wenn man wenig Stauraum in der Wohnung hat, muss man immer wieder mal ausmisten. Kartons vom Flachbild-Fernseher, Plastikfolien von den Matratzen, das kaputte Faxgerät, die Schnittreste der Küchenplatte, ein paar übrig gebliebene Laminat-Bretter. Immer wieder Styropor.
Zum Wertstoffhof.
Es ist eine dieser Gebrauchsfahrten, die in sich nicht unterhaltsam sind, deren Konsequenz aber das Wohlbefinden steigert. Wie der Einkauf, nach dem der Kühlschrank endlich wieder voll ist. Oder der Gang zum Container, damit hinter der Haustür nicht immer Berge von Glasflaschen klappern.
Ein letztes Durchforsten des Haushalts: Was geht noch in den Wagen…