• Ohr an Ohr mit dem Bodensatz: "Nothings gonna stop me now" von D. Katzenberger


    Immer wenn man überzeugt ist, den endgültigen Bankrott des Dancefloors gehört zu haben – wie im Fall "Boys Boys Boys" von Candy Six -, findet sich eine Produktion, die noch ungleich peinlicher, hanebüchener, und ich-glaub-ich-muss-kotzen-iger ist.

    Vorhang auf für die "Reality"-TV-"Persönlichkeit" Daniela Katzenberger und ihre Cover-Version des Samantha Fox-"Klassikers" (wow, gleich dreimal ironische Anführungszeichen in einem Satz – Rekord?):

    Das Video in voller Länge hat NATÜRLICH exklusiv BILD.

  • Kino-Kritik: The Expendables


    USA 2010 . Regie: Sylvester Stallone. Darsteller: Sylvester Stallone, Jason Statham, Jet Li, Dolph Lundgren, Randy Couture, Stone Cold Steve Austin, Eric Roberts, Terry Crews, Gary Daniels, Mickey Rourke, with Special Guest Appearances by Arnold Schwarzenegger und Bruce Willis.

    Ich gebe es zu: Beim Abtippen der Besetzungsliste hatte ich einen Ständer. Soviel Testosteron, soviel Legende, soviel Action-Mythos auf einen Haufen, und das ganz ohne Nicolas Cage – hätte Stallone noch Chuck Norris in den Cast geholt, wäre das Universum vermutlich in einer Supernova reinsten Action-Plasmas explodiert, und dann zu einem weißen Zwerg komprimierter Macho-Materie zusammen gefallen…

  • Versteckter Unfug: Para-Wissenschaften und Immobilienmakeleien


    Ich hatte ja schon mal von obskuren Presse-Beiträgen berichtet, die mir auf Ibiza unter die Augen gekommen sind. Ursache für den gesammelten kruden Unfug ist die Tatsache, dass hier viele Blätter für die fremdsprachigen Urlauber produziert werden, die sich praktisch komplett über das Anzeigengeschäft finanzieren. Meistens Immobilien. Wie schlecht die Magazine gemacht sind, oder was den Platz zwischen den Finca-Präsentationen einnimmt, ist so erschreckend wie augenscheinlich zweitrangig.

    Nehmen wir mal dieses schöne Beispiel, das im Internet-Café meines Vertrauens auslag. Wie der Name schon andeutet, geht es auch hier um die Verschacherung von Haus und Grund…

  • Meine Geschichte von Frau Fenster und dem jungen und hübschen Fräulein Apfel


    Seit vielen Jahren lebe ich nun mit Frau Fenster. Es war keine Liebe auf den ersten Blick, eher eine Vernunftbeziehung. Sie war nicht schön, konnte zickig sein, gerade am Anfang. Was man sagte und tat – es war falsch, und oft trennte man sich zur Nacht brummelnd und unversöhnt. Ich zweifelte oft, ob sie die Mühen wert war. Doch ich gab nicht auf. Ich kaufte Frau Fenster Kleinigkeiten, machte ihr Geschenke, fragte nach ihren Wünschen und Ideen, und so manches Mal ließ ich mich ein auf ihre Art, meinen Haushalt zu führen und meine Arbeit zu erledigen…

  • Neues aus der Wortvogel-Werkstatt


    Wer genau hinguckt, wird eine Neuerung entdecken: Die Kommentare sind jetzt durchnummeriert. Das erleichtert es, auf vorherige Postings Bezug zu nehmen. Gerade bei endlosen Diskussionen wie zu "Inception" scheint mir das nützlich.

    Wer ein iPhone, Android o.ä. hat, kommt zusätzlich in den Genuss eines technischen Schmankerls: Dank des Wordpress-Plugins WP Touch wird der "Wortvogel" für mobile Geräte deutlich schneller und entschlackter aufbereitet. Das verkürzte die Ladezeiten und ermöglicht eine erleichterte Teilnahme an den Diskussionen auch unterwegs.

    Wer mal vom Notebook oder Desktop aus sehen möchte, wie das aussieht, kann z.B…

  • Die Vergangenheit… of the future!


    Konzeptautos üben eine fast magische Anziehungskraft auf mich aus, obwohl ich eigentlich kein Autofan bin. Sie sind gelebte Science Fiction, eine anfassbare (wenn auch manchmal unfassbare) Utopie. Innovation ohne den Ballast der Marktakzeptanz oder Massentauglichkeit.

    Es ärgert mich, dass man auf Messen immer den Mund wässerig gemacht bekommt mit Autos, die dann doch nie auf den Markt kommen. Zum Beispiel sah der Dacia Duster als Konzeptstudie mal so aus:

    In die Läden kam dann diese Variante:

    Das Thema ist nicht neu. Eines meiner allerersten Blog-Postings (November 2006 – wow)…

  • London + Silvester = Wow!


    Dass ich den letzten Jahreswechsel in London erlebt habe, dürfte den etwas kombinierfreudigeren Lesern schon aufgefallen sein. Einen größeren Reisebericht dazu gibt es aber nicht:

    – Das Thema hatte ich ja schon

    – Die Theaterstücke "Breakfast at Tiffany’s" und "The 39 Steps" habe ich anderweitig besprochen

    – "Sherlock Holmes", den ich im Empire Premieren-Kino am Leicester Square gesehen habe, ist ebenfalls bereits abgehakt

    Deshalb schicke ich jetzt nur ein paar Details stichpunktmäßig nach.

    Ich rate dringlich, nicht mit EasyJet zu fliegen. Organisation katastrophal, keine festen Sitzplätze, und Verspätungen bei Hin- und Rückflug…

  • SF-Filmkritik kurz & zur Diskussion


    Heute schickte mir jemand eine Liste von "100 Science Fiction-Filmen, die man gesehen haben sollte". Grün waren jene markiert, die er schon gesehen hat. Die anderen sollte ich bitteschön kurz kommentieren, um die Auswahl zu vereinfachen.

    Vielleicht interessieren euch meine jeweils einzeiligen Kurz-Einschätzungen, die ich in aller Eile aufgeschrieben habe. Am Ende sind auch noch ein paar Filme aufgelistet, die ich eigentlich als "must see" betrachte.

    Es würde mich wundern, wenn ihr dazu nicht eigene und gegensätzliche Meinungen hättet…

    1984 Regie: Michael Anderson
    Schlechte Verfilmung – es gibt bis heute aber keine bessere…