• Big Band Theory: Des Wortvogels Lebenswerk erfährt seinen Ritterschlag


    Der Typ hier – das ist Charles Band:

    Die Internet Movie Database listet ihn als Produzent von mehr als 200 Filmen, darunter B-Klassiker wie "Trancers", "Dolls", "Re-Animator", "The Caller", und "Prison".

    Ich war schon in den 80ern ein Fan, als die "Cinema" ausführlich über seinen "Metalstorm: The Destruction of Jared-Syn" berichtete – ein 3D-Spektakel, in dem kein Metallsturm vorkam und Jared-Syn am Ende auch nicht vernichtet wurde.

    Band war für mich neben Roger Corman immer DER quintessentielle B-Produzent, weil er nicht einfach lieblos "product"  in den Markt scheißen wollte, sondern ein klares Business-Modell verfolgte, das ihn mir sympathisch machte: Empire und später Full Moon Pictures produzierten Filmcomics, die teilweise im selben Universum spielten, Crossover erlaubten, und mit den "Videozone"-Magazinen am Ende der Kassette eine starke Bindung an die Fangemeinde suchten…

  • 20 Jahre Wortvogel in München: Wie er kam, was er wollte, warum er blieb (3) (Update)


    Neueinsteiger bitte Teil 1 und 2 lesen!

    Ich bin also nun "fester" Programmredakteur, bekomme als Ressort SAT.1 zugeteilt. Im Grunde genommen besteht meine Aufgabe darin, die Programm-Infos (eine ca. 100seitige Auflistung des wöchentlichen SAT.1-Programms mit allen Daten) zu einer Programmspalte nach genauen Vorgaben (z.B. 117 Zeilen à 37 Anschläge) zusammen zu dampfen. Ich muss entscheiden, welcher Spielfilm mit Bild dargestellt wird, Kritiken aus Filmenzyklopädien suchen, Todesdaten eintragen, und viele Schauspieler um ein "(bek. aus "XY")" ergänzen. Sind alle sieben Spalten für eine Programmwoche abgenommen, kürze ich sie noch für die Bedürfnisse der Schwesterzeitschrift "die2" ein…

  • Comicon 2010: Nerds FTW!


    Zum Verständnis: In den USA gibt es die Westboro Baptist Church unter dem Kommando von Fred Phelps. Viel ekelhafter kann christlicher Fundamentalismus nicht werden: Die Mitglieder stehen gerne mit Schildern wie "Gott hasst euch" und "Schwule ruinieren Amerika" an der Straße. Meistens dort, wo sie viel Publicity bekommen – regelmäßig stören sie zum Beispiel Soldatenbegräbnisse (nach ihrem kruden Weltbild ist jeder tote Soldat die Schuld der gottlosen Nation selbst).

    Diese Woche wollten sie gegen die "falschen Götzen" auf dem Comicon in San Diego protestieren – nur haben sie sich da die komplett falschen Gegner ausgesucht…

  • Kino-Kritik: Inception (NACHTRAG)


    USA 2010. Regie: Chris Nolan. Darsteller: Leonardo DiCaprio, Joseph Gordon-Levitt, Marion Cotillard, Ellen Page, Tom Hardy, Ken Watanabe, Cillian Murphy, Tom Berenger, Michael Caine u.a.

    Story: Dom Cobb arbeitet für multinationale Konzerne im Bereich Industriespionage. Doch er steigt nicht in Firmenzentralen und Computernetzwerke ein – Dom ist ein „Extractor“, der direkt in das Unterbewusstsein von Menschen springt, um in der Traumwelt seiner Opfer Geheimnisse und Codes zu finden. Privat möchte Dom wieder in die USA zurück, wo seine Kinder leben – aber dort wird er polizeilich gesucht…

  • Wie "Wissen-TV" funktioniert


    Keine Sorge, ich bin nicht verschollen – habe nur sehr viel zu tun, und der neue Teil von "Wie der Wortvogel nach München kam" schreibt sich nicht mal hoppla hopp.

    Bis dahin diese großartige Aufschlüsselung der Mechanismen sogenannter "Wissens"- und "Service"-Sendungen:

    [flv]https://wortvogel.de/wp-content/uploads/2010/07/s1e4_sgtv.flv[/flv]

  • Die Ehre des deutschen Kinos gerettet?


    Mit Ruhm bekleckert hat sich der deutsche Film in diesem Jahr nicht gerade. Zwei Produktionen, die zum Fremdschämen geradezu einladen, werden jetzt aus der Schusslinie genommen: "Die Superbullen" mit Tom Gerhardt und Hilmi Sözer wird von September auf Januar 2011 verschoben. Der neue "Werner – eiskalt!" bekommt nicht einmal mehr einen konkreten Starttermin. Statt Ende August 2010 verweist der Verleih nun vage auf "Sommer 2011".

  • First Look: Green Lantern


    Ich habe es mir hier ja zur Angewohnheit gemacht, neue Superhelden vorzustellen. Und nachdem auch meine Affinität für Green Lantern dokumentiert ist, komme ich kaum umhin, euch das aktuelle Cover von "Entertainment Weekly" zu präsentieren.

    Angeblich ist das NICHT das endgültige Kostüm. sondern nur ein digitales Rendering auf dem Körper von Ryan Reynolds (der erwartungsgemäß nicht schlecht in der Rolle aussieht). Der Ring passt, die Maske auch – aber die leeren Augen stören mich. Das ist freaky, und nimmt der Figur jede Menschlichkeit.

    Eure Meinung?