Thema: Mix
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„Jeder Satz würde ihm aus dem Mund gerissen werden und die Bedeutungen der Wörter, der Sätze, der Zeichen, die Bedeutung des Codes, würde sich gegen das wenden, was er aussprechen wollte, gegen das, was er fühlte.“
Ich bespreche selten Bücher, noch seltener Romane. Das kommt daher, dass ich kaum noch Romane lese. Es fehlen mir die Zeit und die Ruhe dazu. Das führt auch dazu, dass ich nicht besonders kompetent bin, komplexere Romane zu besprechen, weil mir das schiere Volumen des notwendigen Backgrounds abgeht.
Bei „Sonky Suizid“ fühle ich mich allerdings verpflichtet, handelt es sich doch um den 1983 geschriebenen, aber erst 2011 posthum (der Autor verstarb 2009) veröffentlichten „großen Roman“ des Dick-Fetischisten und Feuilleton-Kombattanten Gero Reimann…
In Hollywood (und nicht nur da) wird um der Karriere willen viel geschummelt, das ist bekannt. Schwule geben sich hetero oder zumindest bi, Verheiratete geben sich single, Junkies drehen TV-Spots für „Just say no“. Viele Schauspielerinnen verheimlichen so lange wie irgend möglich ihr wahres Alter, weil ihr Kapital nicht das Alter, sondern die „age range“ ist – also die Spannbreite, die sie spielen können (in professionellen Vitas ist das auch so angegeben: z.B. „age range 20-35“). Vor einiger Zeit hat eine Darstellerinnen die IMDB verklagt, weil sie die Aufdeckung ihres wahren Alters für karriereschädigend hält…
Ich bin ca. 1997 aus der katholischen Kirche ausgetreten. Also offiziell. Innerlich hatte ich mich Anfang der 90er endgültig von dem Verein gelöst, seinem Prunk, seiner Heuchelei, seiner Herdenmentalität, seiner Geschichte, seinen Repräsentanten. Es war nicht schwer – unsere Familie ist nie sehr religiös gewesen und die einzigen Erwartungen an uns in dieser Richtung kamen von den Großeltern, die teilweise kaum das Recht besaßen, als besonders bibelfest zu gelten.
Der Anlass zum Austritt war ein sehr profaner: Ich musste die Steuererklärung von drei Jahren nacharbeiten und realisierte erstmals, was mich diese Clubmitgliedschaft kostete…
Vor einiger Zeit hatte ich ja schon mal ein paar Superhelden-Fanfilme präsentiert, darunter meinen Favoriten "Grayson". In dem Bereich gibt es immer mal was Neues und ich finde, diese beiden Shorts sind ein Update wert.
"Death Wish" sieht aus, als hätte man versucht, eine Graphic Novel möglichst werkgetreu zu verfilmen:
Soweit ich weiß, basiert "Death Wish" allerdings auf keiner Vorlage. Das ringt mir noch einmal ein Quentchen mehr Respekt ab, auch wenn die Kostüme natürlich aus dem Laden sind, die Action ein wenig fußlahm und die Stimme von Batman klingt, als habe er einen bösen Schnupfen…
Ich habe das vor ein paar Jahren schon mal gemacht, aber es wird wieder Zeit: Meine Admin-Sektion listet ja sorgsam auf, über welche Suchbegriffe Internet-Streuner bei mir landen. Standards sind "XXX Serien", "Loriot Mutter" und ""Kurzkrimi mit Lösung". Es gibt aber immer wieder ein paar Kombinationen, die lassen mich den Skalp kraulen.
" kostenlose filme mit minderjährigen mädchen beim sex " geht z.B. gar nicht. Pädophilie hin oder her, aber für illegalen Schweinkram wird gefälligst bezahlt. Am besten mit 10 Jahren ohne Bewährung.
" titanic ich war eine dose " muss ein Witz sein, den ich nicht verstanden habe…
Im Kontext des "Avengers"-Erfolges wurde ja auch hier diskutiert, ob und wie ein "Justice League"-Film von DC aussehen könnte, ob er ohne vorherigen Aufbau durch Solo-Abenteuer überhaupt sinnvoll wäre und was es nach "Avengers" zu diesem Thema noch beizutragen gibt.
Ich finde, dass dieser Trailer für "DC Universe Online", der schon zwei Jahre auf dem Buckel hat, durchaus mögliche Antworten gibt. Er rockt:
Da stimmt die Epik, der Aufwand, die Choreographie, die modernisierte Darstellung der Helden – und der clever konstruierte Grundkonflikt.
DAS als Realfilm – ich wäre an Bord…
Den Filmnerds ist es bekannt – für seine erste Hauptrolle wurde Arnold Schwarzenegger nicht nur umbenannt (in "Arnold Strong"), sondern auch von einem US-Schauspieler neu synchronisiert. Das machte den Film nicht besser und Schwarzenegger sieht "Hercules in New York" heute eher als Kuriosität denn als Start seiner Filmkarriere, die mit der Doku "Pumping Iron" oder eben "Conan" richtig begann.
Erfreulich ist, dass mittlerweile eine DVD auf dem Markt ist, die Arnolds Originalstimme präsentiert und zum Vergleich einlädt – ich habe euch einen kurzen Clip gleich drei mal hintereinander geschnitten:
Irgendwie wundert es mich nicht, dass man damals entschied, die Stimme des aufgepumpten Österreichers doch lieber nochmal zu überarbeiten…
Ich nehme das einfach mal teilweise von Nikki Finke, weil es mich so freut.
200,3 Millionen US-Dollar am ersten Wochenende plus 441,5 Millionen weltweit in 10 Tagen = 641,8 Millionen Dollar Erfolgreichster US-Start aller Zeiten Schnellstes Erreichen von 200 Mio. Dollar US-Einspiel (drei Tage) Erfolgreichster Kino-Samstag: 69,7 Millionen Bester Start eines Superheldenfilms Am ersten Wochenende mehr Boxoffice-Profit als "Captain America" und "Thor" in ihrer gesamten Spielzeit In 12 Tagen international mehr eingespielt als "Captain America" (192 Millionen), "Iron Man" (266,7 Millionen), "Thor" (268,3 Millionen), und "Iron Man 2" (311,5 Millionen) in ihrer gesamten Spielzeit Erfolgreichstes Startwochenende aller Zeiten in Mexico, Brasilien, Argentinien, Ecuador, Peru, Bolivien, Hong Kong, Malaysien, Neuseeland, Philippinen…
Manchmal beneide ich die Amerikaner. Was die Verbreitung von Filmen angeht, sind die schon längst über DVD und Blu-ray hinaus. Das Zauberwort heißt Netflix. Selbst anerkannte Kritiker wie Tim Lucas und William S. Wilson kaufen nicht mehr ausschließlich Scheiben, sondern streamen obskure Produktionen und Klassiker auf den heimischen Fernseher. Da es praktisch keine Produktionskosten und wenig Aufwand für die digitale Bereitstellung gibt, können auch kleinere "out of print"-Streifen wieder landesweit zugänglich gemacht werden.
Als Deutsche müssen wir uns mit Alternativen behelfen. Bei der Recherche für einen extrem umfangreichen Beitrag bin ich auf einen rechtlich fragwürdigen YouTube-Kanal gestoßen, der ein bisschen an die Zusammenschnitte von "Everthing is terrible" erinnert, aber einen konsequenten Schritt weiter geht…