• Bundeskanzler Boll


    Ich hab’s hier echt schleifen lassen. Wird sich bessern, versprochen.

    Manchmal fragen mich Leute nach meiner Meinung zu dies und das. Seltsam genug – was weiß ich denn schon? So kam gestern auf Facebook der Verweis auf das "Kurzprogramm" des Ex-Regisseurs und Restaurantbesitzers Uwe Boll mit der Bitte, es zu kommentieren. Denn jawohl, der Filmverbrecher und Kritikerverdrescher ist der Meinung, dass er nicht nur Kino besser kann als alle anderen, sondern auch Politik.

    Boll ist dabei Sympathisant der "Das Haus Deutschland"-Partei, einer obskuren Mini-Vereinigung, die durchaus kritisch beäugt werden darf…

  • Once more unto the breach: bento empört sich mal wieder am Thema vorbei


    Es ist keine Überraschung, dass es ausgerechnet dem SPIEGEL-Kindergarten bento mühelos gelingt, zum neuen "Justice League"-Film den (bisher) mit Abstand dümmsten Beitrag zu veröffentlichen. Und es wundert mich nicht, dass der von einem Mann verfasst wurde – manchmal glaube ich, dass Männer dafür prädestiniert sind, diese ganze Feminismus-Kiste falsch zu verstehen und dann in guter Absicht, aber fataler Ignoranz solche Texte zu verfassen.

    Was ich auch glaube: Marc Röhlig hat "Justice League" nicht gesehen. Das ist eine Fernanalyse aus zweiter oder dritter Hand.

    Gehen wir das wie üblich mal Absatz für Absatz durch…

  • bento und die Beliebigkeit der Titelzeilen


    Das wird jetzt kein langer Artikel, ich muss das nur los werden, weil es mich nervt und ich den Speicherplatz auf meiner Hirnfestplatte defragmentieren möchte.

    In einem anderen Beitrag über bento hatte ich bereits moniert, dass die Aussagekraft und manchmal sogar der Inhalt einer Titelzeile in der digitalen Welt erstaunlich wandelbar sind – je nach dem Medium, aus dem man sich zum Beitrag klickt. Heute ist mir das erneut aufgefallen.

    Schauen wir uns diesen Verweis auf bento beim Mama SPon an:

    Das ist eine klare Aussage…

  • bento und der Trashfilm: Hingerotzt und rausgehauen


    Ich war jetzt fast zwei Wochen lang auf dem Kontinent unterwegs, habe Süditalien bereist und Salzburg, bin im Dreibundesländereck gestiefelt, habe Kleinflugzeuge bestiegen und in Klöstern übernachtet (ohne vom Blitz erschlagen zu werden). Deswegen war hier auch weitgehend Funkstille.

    Jetzt dachte ich: Gehste die Sache dieser Tage mal entspannt an, schreibst ein paar kürzere Kritiken zu neuen Serien und alten Filmen, vielleicht ein Meinungsstück zur politischen Lage oder was mit Katzen.

    Und dann bringt bento ein Listicle mit "Trasfilmen". Und ich so:

    Geschrieben wurde dieser vermeintlich augenzwinkernde Blick auf das unterbelichtete Genrekino von zwei Damen, sie sich Mediasteak nennen und sich ganz bento-typisch mit unsäglicher Hipster-Arroganz beschreiben:

    "Mit ihrem Röntgenstrahl-Blick für hochqualitative Inhalte scannen die Bloggerinnen die vernebelte Fernsehwelt, um ihre Television eines perfekten Unterhaltungsprogramms zu realisieren"…

  • bento, tu mir das nicht an…


    Es ist die Zeit zwischen den Jahren, ich will meine Ruhe. Darum habe ich auch aufgehört, selbst halbwegs interessant anteaserte Artikel anzuklicken, die auf SPIEGEL online zu dir verlinkt werden. Dabei ist es gar nicht so, als gäbe es bei euch nur die journalistische Version von Styroporchips zu lesen – wenn ihr die Texte z.B. von Leuten schreiben lasst, die selber im Thema drin stecken, kommen mitunter gute Lesestücke dabei raus.

    Aber bento, ehrlich jetzt – diese laue Nummer von Birte Kohring habt ihr doch nur online geschaltet, um mich zu provozieren, oder…

  • seufz… okay, bento, gleich nochmal…


    Ich wollte das Thema ruhen lassen. Was ich zu bento sagen wollte, habe ich gesagt. Da die Redaktion (wie aus den Kommentaren von "Martin" ersichtlich) keinerlei Interesse hat, sich substanziell mit Kritik auseinander zu setzen, mag ich mich da auch nicht weiter dran abarbeiten.

    Eigentlich.

    Leider haben meine Leser in der Kommentarspalte zum ersten bento-Artikel auf einen weiteren hanebüchenen Beitrag des SPIEGEL-Kindergartens hingewiesen. Der allein verdient schon Widerspruch – aber noch bezeichnender scheint mit erneut die Reaktion der Redaktion auf die Kritik daran.

    Von vorne – es geht hier drum:

    Was die Eule da soll…

  • Anti-ALDI-Rant aus dem SPIEGEL-Kindergarten


    Jau, hier ist gerade ein wenig Funkstille, aber ich bin aktuell sehr stark sowohl im Verlag als auch mit den Arbeiten am zweiten Band über B-Film-Ikone Charles Band beschäftigt. Kleines Update dazu: Wir haben so ziemliche alle Geheimnisse zum Thema Full Moon/Moonbeam/Surrender gelüftet und mit derart vielen Leuten coole Interviews geführt, die nur als Zitatquellen dienen, dass ich ernsthaft in Betracht ziehe, vielleicht ein kostenloses und umfangreiches Interview-Ebook als inoffiziellen "Band 3" nachzuschieben.

    Es ist aber mein fester Vorsatz, zusätzlich zu dem folgenden Artikel am Wochenende noch einen meiner patentierten, üppig bebilderten Trash-Reviews sowie meine Meinung zum neuen Bond-Film nachzuliefern…

  • Uwe Boll: Mein Segen, mein Fluch


    Es ist an der Zeit, euch mal wieder ein wenig "up to date" zu bringen. Ich habe mit Dr. Uwe Boll ein Interview vereinbart, das stattfinden wird, wenn wir beide Zeit haben und ich mich entsprechend vorbereitet fühle. Zählt also nicht in Tagen, lieber in Wochen.

    Bei Facebook bot Boll kürzlich an, "mystery packages" für 100 Dollar zu verhökern. Kram aus seinem Büro, den er augenscheinlich loswerden wollte. Er dachte sich wohl, dass es bei Boll-Nerds besser aufgehoben wäre als im Container – und wer weiß, vielleicht war ja "Schwerter des Königs IV" so zu finanzieren…

  • Krazy Katusin: Götterdämmerung


    Das wird ein kurzes "Vergnügen" und ich schreibe eigentlich nur noch drüber, weil ich die Sache nun bis zum bitteren Ende durchziehe.

    Am 29.10. war Stichtag, der mittlerweile fünfte Termin von Krazy Katusins megalomanem Red Carpet-Event "Dolphin Award". Es hätte sicher niemanden gewundert, wenn er wieder mal den Counter resettet und den Termin erneut verschoben hätte ("Now it’s official!").

    Aber nein! Schaut man heute auf die Webseite der Veranstaltung, grüßt traurige Leere:
    Was ist passiert? Die Antwort gibt, erstaunlicherweise, Katusin selbst.

    Am 9.Oktober postet der kroatische Amateufilmer auf seiner Facebook-Seite folgende "Pressemitteilung", inklusive dramatischer Bilder aus seinem VHS-Heimkurs für Hollywood-Schauspieler:

    Vjekoslav Katusin ends cooperation with Lepidus usluge d.o.o After 4 years of cooperation with Lepidus usluge d.o.o, today Vjekoslav Katusin decided to put it to an end…