Thema: Altpapier
179 Artikel
Frohes Neues Jahr, geliebte Gefolgschaft!
Es gehört zu meinen guten Vorsätzen, 2019 wieder etwas konsequenter an meinem Blog zu arbeiten. Mehr noch: ich habe so viele schöne gehaltvolle Geschichten auf Lager, die darf man der Menschheit nicht vorenthalten. Da ist noch Sprit im Tank.
Das erste konkrete Ergebnis dieses Ansinnens teasere ich euch hier:
Kurz zum Hintergrund: Ich habe in den letzten Monaten wieder verstärkt Kontakt zu Dia Westerteicher gehalten, einem Alt-Nerd aus meiner Düsseldorfer Jugend. Da sich unsere Treffen und Telefonate als sehr launig entpuppten, brachte Dia die Idee auf, sie gleich als Podcast zu verwursten…
Diesen Beitrag schreibe ich zu Ehren des kürzlich veröffentlichten Avengers-Trailers:
Es mag für Kinofans, deren Superhelden-Sozialisation mit "X-Men" oder Sam Raimis "Spider-Man" begonnen hat, kaum vorstellbar sein, dass Superhelden mal als Kassengift oder mindestens Kinderkram galten. Comics waren die unterste Schublade, aus der man Vorlagen für Filme und TV-Serien hervor wühlte. Klar hatten die ein etabliertes Zielpublikum – aber dieses Zielpublikum nahm keiner wirklich ernst. Und mit der Zielgruppe wurden auch ihre Helden nicht für voll genommen.
Ich war anders. Ich habe "meine" Helden immer für voll genommen…
Die Babcon 25, über die ich vor einer Woche schon etwas geschrieben habe, war ja eine sehr unterhaltsame Angelegenheit – und hatte Folgen: ich wurde hemmungslos angequatscht von einem mir unbekannten Jungmann, der sich als Podcaster in Sachen Perry Rhodan outete und mich für eine Sendung ködern wollte. Nun ist nicht neu, dass man den Wortvogel nicht ködern muss, solange man ihm eine Bühne bieten kann. Der kommt dann schon von ganz alleine.
Und so kam es, dass ich mir letzten Mittwoch das Headset überstülpte, die Installationshürden von TeamSpeak überwand und spielfilmlang mit drei Rhodan-Fans über die nie realisierte Perry Rhodan TV-Miniserie plauderte…
Originaltext Januar 2014:
Eigentlich sollen User-Kritiken nicht mehr und nicht weniger sein als eine Orientierungshilfe. Doch seit jeher werden sie auch genutzt, um schamlos Eigenwerbung zu betreiben, Konkurrenten zu diskreditieren und persönliche Fehden auszutragen. Jetzt hat die Spaß-Guerilla die Möglichkeiten des Review-Trollings entdeckt – und Amazon ist machtlos.
Generell gilt die Faustregel: Je mehr, desto besser. Eine große Menge an Nutzerkritiken gleicht Fakes und Eigenlob aus, sorgt für ein grob plausibles Stimmungsbarometer. In manchen Fällen fungiert die Usergemeinde auch als Korrektiv: Als ein Ebook namens „Intersection“ mit uncharmant „entliehener“ Cover-Artwork angeboten wurde, fanden sich gleich mehrere Autoren, die den Kopisten in wütenden Reviews zur Rede stellten…
Fünfmal auf englisch, fünfmal auf deutsch. Weil ich fair bin.
Wer über 40 ist, sich für Horrorfilme interessiert und in Westdeutschland aufwachsen durfte, kennt Fangoria, das legendäre Horrormagazin für den bilingualen Gorebauern. Als etwas anspruchsvollerer Fan, der sich lieber dem Triple Horror/SciFi/Fantasy zuschreibt und die reinen Schlachtplatten meidet, kaufte man bevorzugt Cinefantastique (später CFQ). Ich habe über Fangoria ja schon mal einen ausführlichen Artikel geschrieben, der die ideale Einleitung zu diesem Entertainment Weekly-Beitrag darstellt, in dem die Macher und Filmemacher selbst zu Worte kommen. Man könnte fast traurig werden, dass seit 2015 keine gedruckte Ausgabe erschienen ist…
Es kommen dieser Tage wieder mehr neue Texte, aber da ich unterwegs bin, kann ich aktuell wenig schreiben. Stay strong.
Originaltext April 2013:
Eine neue Generation von smarten Uhren soll dem simplen Zeitmesser den Garaus machen: künftig steuert die iWatch das Handy, sie verwaltet Termine und liest SMS vor. Doch mit der Aufrüstung am Armband kommen Probleme auf, die von den Herstellern schon bei den Smartphones bisher nicht gelöst werden konnten.
Vom Statussymbol zum Wegwerfartikel
Die wichtigste Zahl in der Geschichte der Digitaluhr hat drei Stellen: 007…
Originaltext Oktober 2013:
Nirgendwo wird der Mensch so sehr drangsaliert, kontrolliert und reguliert wie beim Versuch, ein Flugzeug zu besteigen. Behörden wie Firmen beteuern das legitime Interesse der Gefahrenvermeidung. Doch exakte Zahlen und Studien gibt es kaum – und es besteht die Aussicht, dass zumindest die unsinnigsten Beschränkungen demnächst schrittweise aufgehoben werden können.
Fertig zum Einsteigen: Spießrutenlauf schon am Gate
Die Sicherheitsschleuse, die in München noch wegen des Hosenknopfes geklingelt und zur Abtastung geladen hat, bleibt beim Rückflug von Hamburg aus still. Der Kontrolleur murmelt auf Nachfrage: „Ist halt überall anders eingestellt“…
Originaltext Juni 2014:
Die Grundidee ist nicht neu: Fans kultiger Filme und Serien greifen zur Kamera, um eigene Geschichten aus dem geliebten Universum zu drehen. Dank Internet, YouTube und Crowdfunding hat sich die Szene mittlerweile erstaunlich professionalisiert. Die Produzenten der Originale profitieren von der Publicity – und behalten die Kontrolle über ihre Marken.
Blick zu den Sternen – und in die Vergangenheit
Ein Meilenstein: 2016 wird die Star Trek-Franchise 50 Jahre alt. 525 Fernsehepisoden (plus 22 als Zeichentrick), 12 Kinofilme, eine unübersehbare Menge an Romanen, Computerspielen und Comics – mehrere Milliarden Dollar hat Paramount mittlerweile an der Marke verdient…
Morgen über Tag geht mein Review zu "The Dark Tower" online – weil ich euch diese Woche etwas vernachlässigt habe und die Diskussionen schon mal anheizen möchte, liste ich nachfolgend mal meine persönliche Einschätzung einer ganzen Sackladung Filme nach den Romanen, Kurzgeschichten und Schmierzetteln des Meisters.
Gemeinerweise ist die Liste nicht vollständig – es ist nicht mal die vollständige Liste der King-Produktionen, die ich tatsächlich gesehen habe. Es ist nur die Liste der King-Produktionen, an die ich mich in diesem Moment spontan erinnern kann. Weil das auch schon eine Wertung darstellt…
Originaltext Oktober 2013:
Privatfernsehen, Internet und Videospiele haben dem klassischen Romanheft vom Kiosk schwer zugesetzt. Die Verlage setzen auf neue Vertriebswege, um Jerry Cotton, Perry Rhodan & Co. einer neuen Lesergeneration nahe zu bringen. Als eBooks machen die Romane ihre Schwächen zu Stärken – und auch die Autoren sehen neue Chancen.
Endstation Altpapiercontainer?
Lange Zeit sah es nicht gut für den Groschenroman aus, der spätestens mit der Umstellung auf den Euro keine Groschen mehr kostet, sondern 1,60 bis 1,80 Euro. Seit den Hochzeiten in den 70er und 80er Jahren sind die Auflagen von üppig fünfstellig auf breiter Front in den vierstelligen Bereich abgesackt, die wenigen Ausnahmen sind Kultreihen wie „John Sinclair“, „Jerry Cotton“ und der unverwüstliche „Perry Rhodan“…