• "Phantastische Zeiten" für den totalen Wortkrieg: A long time ago in a fandom far, far away…


    Es ist anzunehmen, dass der folgende Artikel für eine Zielgruppe jenseits nostalgischer SF-Nerds komplett uninteressant ist – dafür ist er aber lang und hat mich eine elende Menge Zeit gekostet.

    Warum ich mir die Mühe gemacht habe? Weil ich finde, dass die Geschichte erzählt gehört. Weil sie alles enthält, was die besten Beiträge des Wortvogels ausmacht: Leidenschaft, Ego, Arroganz, Otaku, Fachidiotentum bei gleichzeitiger kompletter Betriebsblindheit. Es ist eine wilde Geschichte sturer Köpfe – und die Geschichte eines Magazins, das schon gut war, besser hätte sein können, aber nie die Chance bekam…

  • Basement squirrel feasts on YOUR nuts!


    Wir wohnen hier im Schwabing im zweiten Stock (sehr hoch, dank Altbau), und mein Arbeitszimmer geht in den begrünten Hof. Ein mächtiger Baum wächst vor dem Fenster – nicht zu üppig, um mir das Licht zu nehmen, aber üppig genug, um bei Gewittern gruselig-gemütlich zu schrubben und zu knarzen.

    Schon nach ein paar Tagen fiel mir auf, dass man prima den Eichhörnchen zusehen kann, wie sie auf dem Baum ihrem Tagewerk nachgehen, hüpfen und spielen und damit meinen "daily squee" erzeugen. Schnell stellte ich mir die Frage, ob man durch Bestechung noch besser Freund mit den putzigen Gesellen werden könnte…

  • FFF 2011: Alles eine Frage der Planung…


    Zeit für ein Update in Sachen Fantasy Film Fest 2011 in Berlin.

    Es gibt zwei neue Filme, die für das Festival gebucht wurden und die amüsant ähnliche Titel tragen:

    Bin ich in Stimmung für einen Bergsteiger-Thriller mit Paul Atreides? Ich weiß es noch nicht.

    Ehrlich gesagt macht mich der hier auch nicht an:

    Die Low Budget-Version von "Sleeping with the Enemy"? Ich will Monster, Raumschiffe, Stripper und Asiaten, die zehn Meter hoch springen können! Lena Headey, Ron Perlman und einen neuen "Children of the Corn"-Film…

  • Disposable Dozen (11): Hobo with a Shotgun


    USA / Kanada 2011 . Regie: Jason Eisener. Darsteller: Rutger Hauer, Gregory Smith, Robb Wells, Brian Downey, Jeremy Akerman, Molly Dunsworth

    Story : Eine recht- und morallose Stadt, irgendwo, vielleicht in den frühen 80ern: Obdachlose töten sich vor laufender Kamera für ein paar Dollars, Gangster haben die Polizei unter Kontrolle, niemand ist sicher. Bis der Obdachlose kommt. Eigentlich will er nur einen Rasenmäher kaufen, doch er freundet sich mit der geschundenen Prostituierten Abby an und beschließt, den Abschaum von der Straße zu fegen – mit einer Schrotflinte…

  • Weil Wochenende ist: Porning the classics


    Lieber wäre mir gewesen, man hätte "Rocky IV" als Vorlage gewählt:

    Ein bisschen enttäuscht mich auch, dass die Originalnamen der Charaktere verwendet werden – Cocky, Labian, Dicky und Apollo’s Seed wäre irgendwie knackiger gewesen.

    Das hier ist auch sehr schön – bis ihnen schon nach der Hälfte des Trailers nichts mehr einfällt:

    Zwei Stunden können SEHR lang sein.

    Und als Lesertipp von sergej hier gleich nochmal Dale DaBone, der schon in "Batman XXX" als Adam West überzeugen konnte – "Hulk XXX":

    Perfekter kann man das kaum machen…

  • Gott ist mein Zeuge – und mein Komplize!


    Das hier ist so hanebüchen wie unterhaltsam:

    Mal abgesehen davon, dass diese Geschichte so glaubwürdig ist wie die vom NASA-Computer, der den fehlenden Tag aus der Bibel bewiesen hat, tun sich hier erstaunliche Möglichkeiten auf: Gott hilft also Schwerverbrechern mit einer neuen DNA aus, wenn sie als Christen wiedergeboren werden? Macht ihn das nicht zum Komplizen? Oder ist es nicht zumindest Behinderung bei der Strafverfolgung?

    Es macht mich immer wieder fassungslos, wenn christliche Fundamentalisten Bruchstücke und Termini aus der Wissenschaft für sich vereinnahmen wollen – aber selten machen sie sich so offensichtlich zum Affen wie hier…