• B-Film Banksters 2014: Komm, wir geh’n ins Kino!


    Meine Vorliebe zum Trashfilm ist weithin bekannt, meine persönliche Affinität zum B-Film Basterds-Festival auch. Wenn Doc Acula ruft, komme ich gerne und lasse mich als attraktiv angegrauten Veteranen der Szene feiern. Ähem…

    Nun war das Basterds-Festival dieses Jahr im Mai schon ein höchst launiger Event. Ich tendiere dazu, so etwas nicht durch Wiederholung zu verwässern. Andererseits ist es angebracht, die frohe Botschaft der Badmovies in so viele Kinosäle wie möglich zu tragen. Es ist Doc Acula (unter Mithilfe des schweigenden Wortvogel-Lesers Reini) gelungen, beide Aspekte unter einen Hut zu bringen: Unter dem Namen "B-Movie Banksters" gibt es einen Ableger des Nürnberger Originals, der ein größtenteils frisches Programm zeigt – an diesem Wochenende:

    22.08…

  • Ein später Nachmittag mit Pauly


    Ich neige nicht zu Sentimentalitäten, träume als jemand, der Landromantik verkauft, selbst wenig von Landromantik und dem "Häuschen im Grünen". Ich bin ein urbaner Mensch, der Lärm vor dem nächtlichen Fenster hasst, aber Leben vor dem nächtlichen Fenster braucht. Ich will von Kultur umgeben sein wie andere Menschen von Natur – ob ich sie tatsächlich nutze, ist dabei zweitrangig. Die schiere Möglichkeit zur Zerstreuung in vielerlei Gassen reicht oft, die konkrete Zerstreuung unnötig zu machen. Solange die Stadt da draußen auf mich wartet, ist alles gut…

  • Jesus made me review this: "Heaven is for real, but God’s dead, so I’m Suing the Devil"


    Ich bin wieder die ganze Woche unterwegs, ein Reportage-Marathon von Basislager Dresden steht an. Auf der Busreise nach Nürnberg (wo mich mein Fotograf aufpickte und ich noch einen netten Burger mit Doc Acula speiste) konnte ich endlich den letzten Film meines lange gefürchteten christlichen Triple Feature anschauen. Die drei eher willkürlich ausgewählten Beispiele für "faith films" entpuppten sich als genau die eklektische Mischung, die ich mir erhofft hatte.

    Glaubt mir, diese Reviews wollt und solltet ihr lesen.

    God’s (not) Dead

    Kevin "Hercules" Sorbo und Dean "Superman" Cain in einem Christenfilm…

  • Lost in Time (12): 50 Serien, die ihr verpasst habt


    Ich habe im Rahmen dieser Reihe schon über Anthologie-Serien geschrieben und auch der heutige Beitrag wird nicht der letzte sein. Die folgenden Shows habe ich zusammen gelegt, weil sie wieder mal gut zueinander passen – freistehende Science Fiction-Episoden mit bekannten Gaststars und gerade mal ein Jahr Abstand bei der Ausstrahlung.

    Für den Fall, dass ihr es noch nicht mitbekommen habt: Im Normalfall sind die Titel der Serien zu den entsprechenden Wikipedia-Einträgen verlinkt.

    Perversions of Science Ich weiß nicht mehr viel aus der Zeit, aber ich weiß noch, dass 1998 am Sunset Boulevard ein gigantisches Plakat mit dem Auge im Ei hing – so wurde ich erstmals gewahr, dass die Produzenten von "Tales from the Crypt" einen Ableger ihrer gerade in die Zielgerade gegangenen Horror-Anthologie auf die Beine gestellt hatten…

  • Facebook Futter


    Weil ich es selber ein bisschen doof finde, dass viele meiner kürzeren Meinungen und Entdeckungen bei Facebook die Mehrheit meiner Leser (vermutlich) nicht erreichen, bastel ich euch mal ein paar Sammeltassen.

    How the mighty have fallen: Kelsey Grammers neue Sitcom "Partners" ist schmerzhaft unkomisch. Nicht ganz so erbärmlich wie "Hank", nicht ansatzweise so vielversprechend wie "Back to you", an keiner Stelle so anspruchsvoll wie "Boss" – und qualitativ Universen entfernt von "Frasier". Das einzige, was Grammer an diesem blassen Rückfall in die frühen 90er gereizt haben kann, ist das Geschäftsmodell des Senders FX, der mit der 90/10-Konstruktion schon Charlie Sheen ("Anger Management") und George Lopez ("Saint George") ködern konnte…

  • Lost in Time (11): 50 Serien, die ihr verpasst habt


    Heute tauchen wir mal wieder brettfett in die Science Fiction und so mancher von euch wird sich wundern, wenn ich sage, dass es diesmal um eine der teuersten Weltraumserien der 90er geht, die ihr TROTZDEM nicht kennt.

    Willkommen zu

    Mercy Point

    Mit dieser Serie wollte UPN wirklich die Sau rauslassen – teurer als "Star Trek: Voyager", mit einem hochkarätigen Cast und fotorealistischen Spezialeffekten, wie sie erst wieder von "Enterprise" und "Battlestar Galactica" einige Jahre später erreicht wurden.

    Ich kann mir nur grob vorstellen, wie dick die Eier des Produzenten gewesen sein müssen, als er breit grinsend das Konzept beim Sender pitchte…