Thema: Fotostory


  • Filmverbrechen-Fotostory (2): WARUM DIE UFOS UNSEREN SALAT KLAUEN oder: Auf der Mauer, auf der Lauer


    Frohen Mutes und eiligen Schrittes in den zweiten Teil!

    Wir erinnern uns – zum Ende des ersten Teil wurde im Zeitraffer die ganze eigentliche Handlung von WARUM DIE UFOS UNSEREN SALAT KLAUEN in 20 Sekunden komprimiert: Peter richtet die Laube her, züchtet den Super-Salat, und beginnt eine Beziehung mit Monika. Wir dürfen unterstellen, dass dafür Monate ins Land gehen – was in der Zeit alle anderen Beteiligten machen, ist irrelevant.

    Das gilt auch für die Aliens, die jetzt erstmal selber kräftig Grünzeug zubereiten – das geschieht in einer unnötig langen Szene, die nichts erklärt oder vorbereitet:

    In der Kleingartenkolonie wird derweil eine Art Sommerfest gefeiert, zu dem Peter seinen Salat beisteuert:

    Ein "Personenschützer" des Senators schnappt sich etwas von dem Grünzeug und übergibt es konspirativ an einen Motorradfahrer…

  • Filmverbrechen-Fotostory (1): WARUM DIE UFOS UNSEREN SALAT KLAUEN oder: Warum nicht?!


    Ich gestehe: nach den sehr gewöhnungsbedürftigen Ruhrpott-Rummelbuden POMMES ROT-WEISS und BO EH… MANNI! hatte ich das Gefühl, euch ein wenig überfordert zu haben. Ich gehe bei meiner Suche nach Kandidaten immer nach dem Prinzip "es kann nicht obskur genug sein" vor, aber vielleicht kann es das eben doch.

    Aus diesem Grund präsentiere ich heute mal wieder leichte(re) Kost mit vielen bekannten Gesichtern und einem bezaubernden Rückblick in das Treiben der noch geteilten und sympathisch schlunzigen "Frontstadt" Berlin auf dem Weg in die ereignisreichen 80er.

    Im ersten Moment möchte man glauben, WARUM DIE UFOS UNSEREN SALAT KLAUEN wäre eine dieser quietschbunten Klamotten mit der üblichen Mischung aus Alt- und Jungstars, wie sie damals von LISA oder CCC in die Kinos gedrückt wurden, wo sie angesichts der vielfältigen Mängel aber nichts verloren hatten…

  • Filmverbrechen-Fotostory (4):
    BOH EH… MANNI! oder:
    Die große Schlager-Panade


    Was macht ihr denn noch hier?! Der Film ist aus. Geht nach Hause, vergesst eure Jacken nicht, und gebt die leeren Flaschen am Counter ab. Husch husch!

    Ach was – BOH EH… MANNI! ist noch gar nicht rum, trotz Nachspann?

    Tjahaaa! Regissseur Ferry Schlüter gönnt uns die fetteste Post Credits-Sequenz aller Zeiten. Satte 23 Minutes Bonus-Content, wie man heute sagen würde!

    Marvel, eat your heart out!

    Leider müsst ihr für den Nachschlag ordentlich schmerzfrei sein. Ich vermute, dass nach dem Unfall von Marc David und den damit verbundenen "Anpassungen" des Films nicht mehr genug Material von den beteiligten Musikanten untergebracht werden konnte…

  • Filmverbrechen-Fotostory (3): BOH EH… MANNI! oder: Schrott im Pott


    Heute geht es ans Eingemachte – die harte Nuss BOH EH… MANNI! wird geknackt. Da bleibt kein Auge trocken, aus welchem Grund auch immer.

    Wir sind ja ausgestiegen, als Golfer Mike sich gerade mit seiner on/off-Ische Heike in der Kneipe verabredet hatte. Vorgeblich, um sich mir ihr zu vertragen – wahrscheinlich, um sie noch mal eine Runde zu beleidigen.

    Und so legt er denn auch volle Granate los (in Ausschnitten):

    "Was für ’ne Raserei? Spinnst du? Wah, du mit deiner Moserei! Du bist ewig am mosern…

  • Filmverbrechen-Fotostory (2):
    BOH EH… MANNI! oder:
    Vorfahrt für Vokuhila!


    Vorab: Ich bin schwer begeistert, dass sich mit Ursula Dettlaff die Darstellerin der "Uschi" in den Kommentaren zu Wort gemeldet hat.

    Welcome back, Otter!

    Wir befinden uns gleich zu Beginn des zweiten Teils in einer Durststrecke – es gibt diverse Szenen, die irgendwelche Konflikte etablieren, aber für einen Film namens BOH EH… MANNI! mangelt es verdächtig an… Manni.

    So suchen Roy Sanders und seine Uschi Uschi die Managerin des Rockabilly-Sängers auf, die ihnen den Song eines anderen Sängers vorspielt, der angeblich voll viel besser sei als alles, was Roy ins Mikrofon säuselt…

  • Filmverbrechen-Fotostory (1):
    BOH EH… MANNI! oder:
    Frisurgott aus dem Ruhrpott


    Worauf habe ich mich da eingelassen?!

    Es ist ja nicht so, dass ich nicht auf meine Leser höre – immer nur LISA ist auch keine Lösung für die Probleme dieser Welt. Also mache ich mich regelmäßig auf die Suche nach schrägen Filmen, die längst im Nebel der Zeit verschollen schienen. Filme, die nicht als "vergessene Klassiker" exhumiert werden müssen, sondern die man mit gerunzelter Stirn anstarrt und denkt "what the…?!".

    Nach meinen Abenteuern mit dem Ruhrpott-Kolportagereißer POMMES ROT-WEISS folgte ich dem düsteren, muffig-feuchten Weg in einen noch tieferen Sumpf…

  • KI pervers: Vokuhila in Full HD!


    Ich arbeite an einer neuen Fotostory und kann nur die Werbezeile von David Cronenbergs DIE FLIEGE zitieren: Be afraid. Be very afraid.

    Your taste will be tested, your limits, your patience, your sanity even.

    Weil es sich um den Rip von einer extrem seltenen VHS-Kassette handelt, sind Bild und Ton natürlich bestenfalls akzeptabel. Nachdem ich fast 400 Screenshots auf handhabbare 160 reduziert habe, komme ich auf die Idee, die KI mal mit einer Aufhübschung des Materials zu beauftragen. Die Ergebnisse sind… interessant.

    Das ist hier ist das Ausgangsmaterial – etwas zu farbsatt, verrauscht, niedrig aufgelöst und mit kaum noch lesbaren Texteinblendungen:

    Ich werfe Gemini an, lade den Screenshot hoch und prompte wie folgt:

    Please de-noise and sharpen the picture

    Tatsächlich gibt sich die KI mit der Restaurierung mehr Mühe als erwartet:

    Nicht nur ist das Bild rauschfreier, höher aufgelöst und in Sachen Farbbalance ausgeglichener – Gemini hat das Motiv zu beiden Seiten ergänzt und das, was als ein unschöner Farbblock identifiziert wurde, durch einen neu generierten Hintergrund ergänzt…