Thema: Fantasy Filmf. 08


  • Die vergessenen Kritiken: Mutant Chronicles und 100 Feet


    Mutant Chronicles (2008) Regie: Simon Hunter. Darsteller: Thomas Jane, Ron Perlman, Devon Aoki, Sean Pertwee, Benno Fürmann, John Malkovich.

    Es spricht nicht gerade für den Film, dass ich völlig verschnarcht habe, ihn zu besprechen. Dabei hatte ich die Screener-DVD schon vor Monaten bekommen, und nach erster Recherche gehofft, zumindest in Deutschland einer der ersten Reviewer zu sein. Schwamm drüber.

    Story : Im Jahr 2707 haben politische Systeme ausgedient, vier Konzerne beherrschen die Welt (angelehnt an Amerika, Russland, Deutschland, und Japan). Diese führen in einer Mischung aus dem Brettspiel "Risiko" und "1984" permanent Krieg um Ressourcen und Territorien…

  • Fantasy Filmfest Fun-Kritiken 2008 (5): Dance of the Dead / Repo! The Genetic Opera / Jack Brooks: Monster Slayer


    Vorab ein Wort an die Freunde von 13th Street, denen ich ja schon lange verbunden bin: Ich habe kein grundsätzliches Problem damit, dass ihr in diesem Jahr WIEDER den Spot mit der Villa im Wald und dem kleinen Jungen zeigt. Klar, nach dem 30igsten Mal nervt es ein wenig, aber ich finde die "kühle Rote" Franziska Petri eigentlich ziemlich lecker, besonders wenn sie süffisant-vieldeutig "vielleicht…" sagt.

    ABER: Es macht mich kirre – jedes Mal! – wenn der Junge fragt, ob sie vielleicht eine Packung Kekse kaufen möchte…

  • The Worst of Fantasy Film Fest 2008: "Virus Undead" & "36 pasos"


    Sie sind heimtückisch. Man sieht sie nicht kommen. Hat man einmal auf dem Kinosessel Platz genommen, ist man ihnen ausgeliefert. Schmerz, Übelkeit, Depressionen sind die Folge. Man reibt sich die Augen, als ob sie bluten, man windet sich, verschränkt die Arme vor dem Bauch, als könne man damit signalisieren, dass man nicht weiter belästigt werden will. Sinnlos. Am Ende wird man von den albanischen Multiplex-Putztanten auf dem Boden zwischen den Reihen gefunden, wimmernd in fötaler Position, und zusammen mit klebrigem Popcorn und leeren Bierflaschen aus dem Saal gefegt…

  • Fantasy Filmfest Kritiken-2008 (4):Like a Dragon / JCVD / My name is Bruce


    Ich geb’s zu – ich bin ein Mädchen. Während ich diese Zeilen in München schreibe, sollte ich eigentlich in Nürnberg sitzen und mir "Jack Brooks: Monster Slayer" ansehen. Und danach noch "Dance of the Dead". Da sich hier aber zuviel Arbeit angesammelt hat, und ich rechtschaffen müde bin, werde ich diese Filme nächste Woche bei der letzten Etappe des FFF nachholen (plus "Repo! A Genetic Opera").

    Auch heute gibt es wieder die kurze Erwähnung eines Films aus der Abteilung "was genau macht DER auf dem Fantasy Filmfest?": " Transsiberian ", der neue Film von Brad Anderson, dem Regisseur von "The Machinist", der sich mittlerweile scheinbar mit einer TV-Karriere abgefunden hat…

  • Fantasy Filmfest 2008-Kritiken (3): Outlander / Hush / Shuttle


    No retreat, no surrender – nach vier Filmen in Folge fühle ich mich wie der im Finale zusammengeknüppelte Fighter eines x-beliebigen Bloodsport-Klons, dem der Trainer zubrüllt, er soll VERDAMMT NOCH MAL wieder aufstehen, um dem korrupten Champion, der seinen Bruder auf dem Gewissen hat, die Faust ins Gesicht zu rammen.

    Und wir wissen ja, wie die Geschichte ausgeht: man rappelt sich auf die Füße, schwankt ein bisschen, geht in die Kranich-Stellung, hört Stimmen ("den Rhythmus deiner Faust findest du im Schlag deines Herzens!") – und drischt der Drecksau die Schneidezähne in den Rachen…

  • Fantasy Filmfest 2008-Kritiken (2): Mirrors / Midnight Meat Train / Terra


    Sodele, Tag 2 meines brachialen Review-Marathons. Bisher können wir auf jeden Fall schon mal festhalten, dass Nürnberg ein ziemlich idealer Ort für so ein Festival ist: man mag das Cinecittá für ein seelenloses Multiplex halten, aber es hat große Säle mit guter Sicht, sauberer Projektion, und liegt mitten in der Nürnberger Altstadt, umgeben von Restaurants, Geschäften und Hotels. Das passt. Außerdem hat es in der fränkischen Metropole den Doc Acula, mit dem man auch längere Sessions stressfrei durchhält.

    Zu "Dog Eat Dog" (dem Ersatz für "Trailerpark of Terror") nur ein paar Worte, weil ein vollständiger Review nicht lohnt: Eine kolumbianische Gangster-Dramedy um Geld, Verrat, und ziemlich siffige Männer in verschwitzten Hemden…