• Der Wortvogel fällt unter die Piraten


    Es ist alles ein wenig komplizierter, aber um eurer Geduld willen erzähle ich es mal so: ein Bekannter machte mich gestern auf eine Webseite aus den fragwürdigen Winkeln des Internets aufmerksam, auf der man eBooks, Comics und digitale Magazine DRM-frei und en masse ziehen kann. Das ist natürlich NICHT legal, mir aber auch egal, weil ich so etwas nicht brauche.

    Aber was sehen meine müden Augen bei der Auflistung aktuell bereit gestellter Titel?

    Raubkopien meiner Nibelungen-Romane – ungeschützt und in so ziemlich allen eBook-Formaten zum Download bei verschiedenen Free Hostern…

  • Der zunehmend abnehmende Wortvogel (10)


    Die Leserin, die vom "Flug-Fett" zu den Feiertagen sprach, hatte erfreulicherweise Recht:

    5.1.2012: 92,4 Kilo.

    Ich bin wieder da, wo ich am Tag vor Heiligabend war. Nicht bestreiten lässt sich aber, dass die Geschwindigkeit des Gewichtsverlusts sich stark verlangsamt hat. Von den 1,5 Kilo pro Woche, die ich im ersten Monat abgenommen habe, kann ich nur noch träumen. Nun ist es ein Kampf um jedes Gramm – und den führt mein Körper gegen mich.

    Ich habe angefangen, meine Diät ein wenig zu normalisieren. Der Juicer ist eingemottet, wie angekündigt trinke ich "normalen" Gemüsesaft…

  • Micro Mega Reviews: Die Harry Potter-Filme (2)


    Harry Potter und der Orden des Phönix : Es setzt eine gewisse Müdigkeit ein. Der Sympathie-Bonus der Figuren und all das aufwändige Brimborium verdecken nur mühsam, dass weder der Inhalt noch die Themen nennenswert von der Stelle kommen. Der Orden wird am Anfang einmal kurz gezeigt, dann geht es zwei Stunden lang um die Übernahme der Schule durch eine blöde Zicke, Showdown, Orden wieder da, Film aus. Als hätten sie nicht ausreichend Laufzeit, um das ordentlich miteinander zu verknüpfen.

    Harry Potter und der Halbblutprinz : Business as usual: wieder einmal ist der titelgebende Aufhänger nur Augenwischerei – es hat keine Bedeutung, dass Snapes am Ende der Halbblutprinz ist…

  • It never ends: Leseliste 2013


    Willkommen im Neuen Jahr, meine Lieben! Die LvA und ich sind entspannt und feuerwerksfroh am Monopterus im Englischen Garten über die Jahresschwelle gesprungen und haben uns auch ansonsten nicht stressen lassen. Die Wünsche für das neue Jahr: keine gesundheitlichen Dramen im näheren Umfeld, Erfolg bei den neuen Projekten, Zeit für uns (und Reisen). Das Übliche.

    Ich habe euch zum soften Start ins Neue Jahr wieder ein paar Artikel rausgesucht, die euch interessieren könnten.

    io9 präsentiert derzeit eine Artikelserie über Pulp-Literatur in totalitären Regimen aus aller Welt…

  • Micro Mega Reviews: Die Harry Potter-Filme


    Seufz… na gut. Ich habe mich von euch breitschlagen lassen. Über die Feiertage und zwischen den Jahren schaue ich mit der LvA sämtliche "Harry Potter"-Filme und die gesamte "Herr der Ringe"-Saga in der Extended Version. 11 Filme, die zusammen genommen um die 30 Stunden Lebenszeit brauchen. Und das mir, der ich gerne mal bei 20minütigen Sitcoms ungeduldig mit den Fingern auf der Sofa-Armlehne trommele…

    Die meisten von euch kennen die Filme und Reviews gibt es wahrlich genug, darum erspare ich mir aufwändige Besprechungen, sondern konzentriere mich auf das Fazit und die Details, die mir besonders aufgefallen sind…

  • Der zunehmend abnehmende Wortvogel (9)


    Für viele Diäter wäre es der Super-GAU, aber ich hatte mich schon darauf vorbereitet: Die Weihnachtstage waren nicht gut für die schlanke Linie. Freunde hatten uns eingeladen, daheim gab es eine unglaublich leckere Pute und am Heiligabend wollte ich mir die Schokolade auch nicht verkneifen müssen. Die Zielgerade meiner schweren Erkältung hat den Sport als Ausgleich auch torpediert. Mein Körper – nicht blöd – hat die Gelegenheit beim Schopf ergriffen, sich schnell mal wieder ein Notpolster anzulegen.

    Das erwartbare Ergebnis:

    29.12.2012: 93,8 Kilo.

    Schon erstaunlich, wie schnell es wieder auf die Hüften geht…

  • Weil der Tod drei Plätze im Leichenwagen hat…


    Es gibt die viel beschworene "Rule of 3", nach der Prominente immer im Dreierpack sterben. Natürlich glaube ich nicht daran. Der Mensch neigt dazu, Muster zu suchen. Ein Toter fällt uns nicht auf. Bei der zweiten Todesnachricht wird das Hirn aktiv, wartet förmlich auf Nummer 3. Und einer stirbt immer im Verlauf von 48 Stunden, das ist reine Statistik.

    Und doch…

    Als Jack Klugman starb, fand ich das trotz seiner 90 Jahre sehr schade. Der hatte in den 50ern schon in tollen Episoden der "Twilight Zone" mitgespielt, war in Kinofilmen wie "Die 12 Geschworenen" zu sehen, brillierte in der TV-Sitcom-Version von "Ein verrücktes Paar" und wechselte für "Quincy" wieder zum Drama…