• Kinokritik: Doctor Strange


    USA 2016. Regie: Scott Derrickson.  Darsteller : Benedict Cumberbatch, Tilda Swinton, Chiwetel Ejiofor, Rachel McAdams, Mads Mikkelsen

    Offizielle Synopsis : Der egozentrische, hochintelligente Neurochirurg Dr. Stephen Strange steht nach einem Autounfall, bei dem seine wichtigsten Instrumente, seine Hände, schwer verletzt wurden, vor dem Nichts. Seine letzte Hoffnung auf Heilung führt ihn nach Tibet zu einem sonderbaren Einsiedler, doch überfällt ihn dort eine komplett neue, übernatürliche Realität. Nur sehr langsam schwinden seine Zweifel an der Existenz magischer Kräfte und beginnt er sich seiner wahren Begabungen und Fähigkeiten bewusst zu werden…

  • An die Arbeit! Der NaNoWriMo ruft!


    "Fange an zu schreiben, komme, was da wolle. Das Wasser fließt nicht, so lange man nicht den Wasserhahn aufdreht."
    (Louis L’Amour)

    Ich hatte ja angedroht, dass ich mein Sabbatical nutzen würde, um mal wieder in der tiefen Pfütze der Fiction zu waten (und um mir solche krummen Analogien abzugewöhnen). Nach sechs Jahren, in denen ich primär journalistisch gearbeitet habe, möchte ich mein Fabuliergeschick entrosten. Sei es mit Kurzgeschichten oder Romanen – Genre egal. Einfach mal wieder was schreiben, was Anfang, Mitte und Ende hat – und haltlos erfunden ist…

  • Wortvogels Wochenspiegel (4)


    Derzeit in Oslo – bringt mir den Kopf von Spider-Man!

    Anlass: "Marvel Universe Live". Eine tolle Sache für die ganze Familie, fettes Pyro-Spektakel und beeindruckende Stunts inklusive. Man bekommt wirklich so eine Art Avenger-Film vorgespielt, plus X-Men und ein paar bisher im Film vernachlässigte Figuren wie Ms. Marvel und The Black Cat. Man hätte mir nur vorher sagen können, dass die Dialoge natürlich auf norwegisch sein würden…

    Norwegen und Oslo generell? Klasse. Verhält sich zu Deutschland wie Kanada zu den USA. Man möchte bleiben, aber die sind alle so schön, sportlich und jung hier – die würden uns nicht wollen…

  • Wortvogels Wochenspiegel (3)


    Ich denke : Dass ich Schattenrasen bis letzte Woche für das Gegenteil von Schattenparken gehalten habe. Dass ein "Denver Clan"-Reboot ohne Schulterpolster und ozonfeindliches Haarspray nicht funktionieren kann. Dass Kürbiskerne in Schokolade zu lecker sind. Dass Oettinger so ziemlich der peinlicheste Büttel der Medien-Mogule ist, den man sich vorstellen kann (aber nicht will). Dass wir einen wunderschönen Sommer hatten. Dass der Oktober richtig gut startet.

    Ich lese: Den SPIEGEL. Erstmals seit Monaten. Weil ich ihn wieder lesen KANN. Dank meiner ersten Gleitsichtbrille. Der Wortvogel ist nun offiziell ein alter Mann…

  • Wortvogels Wochenspiegel (2)


    Ich denke : Dass dieses Essay von mir nach mehr als zwei Jahren immer aktueller wird. Dass Brangelina mir wurscht sind. Dass es zu früh für Stollen im Supermarkt ist. Dass Terry Jones das nicht verdient hat. Dass es geil ist, dass man von Baden-Baden aus für 43 Euro zu prima Zeiten nach London und zurück fliegen kann. Dass ich in Basel mal im Rhein schwimmen gehen will. Dass ich hoffe, dass die Welt 2017 ihren gesunden Menschenverstand wiederfindet – aber zweifle. Dass diese Zeit die Zeit meines Vaters in den 70ern war – als Taxifahrer:

    Ich fühle : Entspannung…

  • Wortvogels Wochenspiegel (1)


    Ich denke : Bautzen sollte sich schämen. Die freie Markt der Fernbusse bröselt zu schnell. Auch ein Sieg Hillary Clintons bei der Präsidentschaftswahl wird nichts daran ändern, dass nicht nur das politische System, sondern auch der gesellschaftliche Entwurf der USA fundamental zerbrochen ist.

    Ich fühle : Unruhe. Die massive Reduktion meiner üblichen Online-Aktivitäten schlägt erwartungsgemäß nicht augenblicklich in massiven kreativen Output um. Das sorgt für mentale Durchhänger und Leerstellen.

    Ich lese: "Harry Alan Towers: The Transnational Career of a Cinematic Contrarian" – eine zu teure, extrem trockene und akademische Analyse des Towers’schen Geschäftsmodells…