• Fantasy Filmfest White Nights 2017: The Transfiguration


    USA 2016. Regie: Michael O’Shea. Darsteller : Eric Ruffin, Chloe Levine, Aaron Moten, Danny Flaherty, Anna Friedman

    Offizielle Synopsis : Milo ist vierzehn und lebt mit seinem älteren Bruder in einem heruntergekommenen Viertel von Queens. In der Schule gilt er als Freak, zu Hause vergöttert er alte Vampirschinken auf VHS und verbringt seine Zeit mit schrägen Naturdokus. Wenn Milo durch die Straßen der Stadt streift, fühlt er sich wie einer von den LOST BOYS und es dauert nicht lang, bis mehr und mehr blutleere Leichen seinen Weg pflastern und ihre Habseligkeiten sich hinter seinem Videostapel vermehren…

  • C64 vs Nintendo Switch: How time flies


    Das hier galt vor 30 Jahren als Fun Racer und ich habe Stunden damit zugebracht:

    Das gilt heute als Fun Racer:

    Noch ein Beispiel – mein erstes Fantasy-"Rollenspiel" war das hier:

    Die neuste Version von Zelda auf dem Switch sieht so aus:

    Klempner Mario begann seine Karriere in den 80ern so:

    Er ist erstaunlich fit geblieben:

    Ich will gar keine Debatte anfangen, ob früher alles besser war – ich habe vor sieben Jahren schon geschrieben, dass ich Retro-Gaming weitgehend für nostalgischen Kinderkram halte. Mich begeistern nur die Vergleiche und die Evolution der Spielmechaniken…

  • Heroes: Captain America isn’t event supposed to be here today! And he’s gay.


    Ich habe die letzten Tage damit verbracht, mein gesamtes digitales Archiv neu zu ordnen – Bilder, Scans, Texte und Emails von 1995 bis heute. Es ist mir gelungen, das Datenvolumen von über 20 Gigabyte auf unter 5 zu bringen, ohne dabei Informationen oder Material zu verlieren. Meine "digitale Akte" ist damit wieder sauber.

    Natürlich tauchen bei solchen Ausgrabungen zwangsläufig Relikte aus der frühen Internet-Ära auf, z.B. diese Shockwave-Animation "Heroes", eine putzige Marvelhelden-Parodie auf Kevin Smiths Erstling "Clerks". Ich habe sie mal in eine Videodatei umgewandelt und für euch auf YouTube hochgeladen, um sie dem digitalen Nirwana zu entreißen – sorry, dass der Ton etwas leise geraten ist:  

    Entstanden ist dieses selbstreferenzielle Kleinod noch vor dem Boom der Marvel-Filme vor mindestens 15 Jahren…

  • Robbie Williams statt Johannes B. Kerner: Es gibt kein richtiges Silvester im falschen


    First things first: Frohes Neues!

    Wir haben Silvester sehr gesittet verbracht, was man auch als Euphemismus für langweilig lesen kann. Am Abend haben wir einen Drink in einer Bar genommen und sind dann ins Karlsruher Staatstheater gefahren, um uns "Dinner for One" als Live-Stück mit Musikeinlagen anzusehen. Launig und unterhaltsam, aber eher einer unabhängigen, jungen Bühne würdig.

    Um 23.00 Uhr waren wir wieder daheim, um den Katzen zur Seite zu stehen. Glücklicherweise haben wir in der neuen Wohnung rundum elektrische Rollläden, die sehr dicht schließen…

  • Ariana Grande: Weil sowas von sowas kommt…


    Ich kenne Ariana Grande, die steckengroße neuste "Kinderstar wird Popstern"-Version, nur aus Saturday Night Live-Sketchen und Auftritten in Late Night Shows, wo sie erstaunliche stimmliche Bandbreite beweist:

    Nun beschwert sich die junge Dame auf Social Media-Kanälen, dass Fans sie wohl massiv sexuell objektifizieren würden – und SPon ist das auch gleich einen Artikel wert. 

    Das wäre mir kein Posting wert – hätte ich nicht kürzlich bei meinem türkischen Hausfriseur aus dem Augenwinkel ein Musikvideo der jungen Dame gesehen:

    Der Fan hat sie objektifiziert? Nein, das tut ihre Plattenfirma, ihr Management, letztlich auch sie selbst…