Lie, cheat, steal – whatever it takes: Klautorinnen unter sich
Man möge zum vollen Genuss dieser Geschichte noch mal diesen Beitrag von 2016 lesen, in dem ich ein paar junge Damen vorgestellt habe, die ihren Traum von der Schriftstellerei dadurch erfüllten, dass sie bei etablierten Kollegen und Kolleginnen abschrieben. Einmal erwischt, wurde zerknirscht gebeichtet, was längst bekannt war, und nach einer Schamfrist kehrte man mit angeblich genuinen Eigenproduktionen in die offenen Arme der loyal-treudoofen Leserschaft zurück.
Ich dachte, solche Betrügereien seien ein kurzlebiges Phänomen einer sich noch in den Kinderschuhen befindlichen Branche. Nach kleineren und größeren Skandalen spricht sich schnell rum, dass man so etwas nicht machen kann, weil es fast zwangsläufig rauskommen muss…
