• Lie, cheat, steal – whatever it takes: Klautorinnen unter sich


    Man möge zum vollen Genuss dieser Geschichte noch mal diesen Beitrag von 2016 lesen, in dem ich ein paar junge Damen vorgestellt habe, die ihren Traum von der Schriftstellerei dadurch erfüllten, dass sie bei etablierten Kollegen und Kolleginnen abschrieben. Einmal erwischt, wurde zerknirscht gebeichtet, was längst bekannt war, und nach einer Schamfrist kehrte man mit angeblich genuinen Eigenproduktionen in die offenen Arme der loyal-treudoofen Leserschaft zurück.

    Ich dachte, solche Betrügereien seien ein kurzlebiges Phänomen einer sich noch in den Kinderschuhen befindlichen Branche. Nach kleineren und größeren Skandalen spricht sich schnell rum, dass man so etwas nicht machen kann, weil es fast zwangsläufig rauskommen muss…

  • Verzettelt


    Ich schreibe Artikel ja üblicherweise zum Erkenntnisgewinn, also wenn ich was mitzuteilen habe. Wenn der olle Vogel was gelernt hat, sollt ihr davon profitieren. Heute schreibe ich aber mal aus blanker Verzweiflung, gerade weil ich mit meinem Bemühen in Sachen digitaler Ordnung nicht voran komme.

    Vor etwas über einem Jahr habe ich darüber geschrieben, dass ich von den Freemium-Apps EVERNOTE und LASTPASS auf die Freeware-Varianten JOPLIN und BITWARDEN umgestiegen bin. Auf BITWARDEN lasse ich auch bis heute nichts kommen, der Passwortmanager funktioniert perfekt und lautlos…

  • Filmverbrechen-Fotostory: DREI GEGEN DREI oder: Die grosse NDW-Party ist vorbei


    Ich gestehe: auf die LISA hatte ich diesmal keine Lust und die SEHR obskuren Streifen, die in den nächsten Monaten drankommen, werden meine Nerven bluten lassen. Also Schonkost heute. Mit SPIDER MURPHY GANG und PLEM PLEM DIE SCHULE BRENNT hatte ich ja bereits zwei Filme, die sich im weitesten Sinne in das NDW-Umfeld einordnen lassen. GIB GAS ICH WILL SPASS steht schon lange auf meiner Liste, scheint mir aber ein zu einfaches und bereits bekanntes Ziel zu sein.

    Bleibt noch: DREI GEGEN DREI.

    Der TRIO-Film war nach einer lustlosen Video-Veröffentlichung nie im digitalen Zeitalter angekommen…

  • Bumsfallera mit Blechschaden


    Mittwoch. Es ist mit 35 Grad erheblich zu heiß. Angesichts der Abwesenheit der LvA diese Woche fällt es mir zu, den beträchtlichen Bestand an Pflanzen auf der Terrasse zu wässern. Alle Rollläden bleiben unten, um die Innentemperatur der Wohnung wenigstens unter 28 Grad zu halten. Ich werfe das Klimagerät für zusätzliche Kühlung an – nachher hole ich Freund Frank ab, damit wir den nächsten Kandidaten für eine Filmverbrechen-Fotostory sichten können. Dazu gibt es kalte Getränke, eine Lasagne und zwei Katzen.

    Weil der BMW in Baden-Baden weilt und ich auf der Vespa ungern Gäste transportiere, nehme ich meinen treuen Aygo – soll der mich zur Bavaria bringen…

  • Besser als Bücher: YouTube-Retrospektiven


    Der Titel mag manchen etwas provokant vorkommen – ich bin allerdings bereit, ihn zu belegen, denn ich möchte mal wieder eine Lanze für YouTube brechen. Gerade, weil so viele Leute sich über den eitlen, leeren Scheiß auf der Plattform beschweren, darf man nicht ausklammern, dass dort hochwertige, erhellende, bezaubernde Reihen zu finden sind. Einige davon habe ich vor ein paar Jahren bereits vorgestellt.

    Heute geht es mir um ein spezielles Thema, das mir nicht erst seit meinen eigenen Science Fiction TV Guides am Herzen liegt: Rückblicke auf legendäre TV-Serien…

  • Fight! Wortvogel als Beschwerdeführer


    Vor 13 Jahren zählte ich, um der permanenten Kritik etwas entgegen zu setzen, ein paar Firmen auf, mit denen ich gute Erfahrungen gemacht hatte. ALICE als Internetanbieter existiert nicht mehr, AirBerlin auch nicht, auf Motel One, 1822, Interhyp und die Barmenia lasse ich aber bis heute nichts kommen.

    Vor zwei Jahren schrieb ich über meine Erfahrungen mit dem Kundendienst deutscher Firmen. Wenn man vom Kunden "kauft regional!" verlangt, dann sollte das für den Kunden auch Vorteile haben, wenn mal was schief geht. Die Ergebnisse waren leider meistens eher durchwachsen und ich habe meine Schlüsse daraus gezogen…

  • Wir müssen über THE ORVILLE reden…


    Das hier fällt mir schwer.

    Nach über drei Jahren ist in den USA vor ein paar Wochen die letzte Staffel der besten Star Trek-Serie gestartet, die nicht Star Trek heißen darf:

    War es anfänglich schwierig, THE ORVILLE und DISCOVERY zu vergleichen, so ist es dieses Jahr leichter – THE ORVILLE und STRANGE NEW WORLDS sind sich deutlich ähnlicher. Dabei geht es nicht immer um besser oder schlechter: mögen die ORVILLE-Effekte auch manchmal DOCTOR WHO-Niveau haben und Seth MacFarlane ungefähr das Charisma von Anson Mounts linkem Schuh, so punktet THE ORVILLE mit einem TNG-Retro-Charme, der fast unwiderstehlich ist…

  • Putzen, Pech und Pannen: Bodenhaftung


    Das hier ist eine kleine Geschichte, die ich einfach archiviert wissen möchte und die euch Gelegenheit zu hämischer Schadenfreude bietet.

    Die relevanten Fakten: Wir haben eine ziemlich große Wohnung. Bad und Diele (und ein Teil der Küche) sind gefliest, der Rest ist Parkett. Zur Reinigung haben wir mehrere Möglichkeiten: einen Saugroboter, einen Dampfmop, einen regulären Mop, Staubsauger, etc. Was wie verwendet wird, überlassen wir unserer Putzfrau.

    Aus hygienischen Gründen betreiben wir Saugroboter und Dampfmop mit destilliertem Wasser, das hinterlässt weniger Rückstände auf dem glatten Boden…

  • BRAVO! Der Sorgen-Sommer 1971


    Jetzt wird es wieder düster. 1971 war augenscheinlich kein gutes Jahr, ein Teenager zu sein – und/oder ein Mädchen. Gewalt, sexueller Missbrauch, soziale Isolation: das hatte noch den bösen Ruch der Kaiserzeit. Von der Liberalität der 70er ist wenig spürbar und die Antworten der Sommer-Redaktion entgeistern oft nicht weniger als die Fragen der Leser.

    "Das Letzte schenken" war eine furchtbare, aber gebräuchliche Umschreibung der Jungfräulichkeit – als hätte ein Mädchen das und NUR das zu geben und wäre danach bestenfalls als "benutzt, mit leichten Gebrauchsspuren" zu verkuppeln:

    Tatsächlich muss man aber festhalten, dass die Mädchen mit ihrer Jungfräulichkeit oft nicht gerade sorgsam umgingen – es wird Cornelia (13, aus Bremen) nicht helfen, dass sie hinterher schlauer war…