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  • Filmverbrechen-Fotostory: KARATE, KÜSSE, BLONDE KATZEN oder: Piraten-Petting & Perücken-Prügel


    Es ist mal wieder an der Zeit, die Untiefen des Trashfilms auszuloten. Der Frankster und ich waren heuer unsicher ob des geeigneten Kandidaten. KARATE, KÜSSE, BLONDE KATZEN entpuppte sich als Konsens-Film, nachdem diverse andere Optionen zu schnarchig oder zu kommerziell waren.

    KARATE, KÜSSE, BLONDE KATZEN ist ein Bastard, ein unheiliges Bündnis zweier durch Kontinente getrennter Genres, die niemals hätten zusammenfinden dürfen. Das Lexikon des Internationalen Films fasst es knapp, aber präzise: zusammen:

    "Schulmädchen" goes Hongkong: Wilde Mischung aus billigem asiatischem Piraten-Kung-Fu-Film und deutscher Sexposse.

    Kung Fu, genau…

  • Kernschmelze: 2023. AI is about to explode…


    Ich wollte heute erstmal die neue Filmverbrechen-Fotostory fertig machen. Aber ich komme weiterhin am Thema Künstliche Intelligenz nicht vorbei – es gibt links in der Seitenleiste nun auch eine eigene Kategorie dazu.

    Ehrlich gesagt war/bin ich enttäuscht von vielen Menschen, mit denen ich in den letzten Wochen über das Thema gesprochen habe. Die mangelnde Fähigkeit, aus dem Ist-Zustand die weitere Entwicklung zu extrapolieren, war ein wiederkehrendes Merkmal der Diskussionen. Man schloss sehr schnell aus den aktuellen Defiziten der KI auf die generellen Defizite der KI – und die Geschwindigkeit der Weiterentwicklung wurde dabei völlig ausgeblendet…

  • Event-Kritik: Gruseldinner "John Sinclair"


    Ich bin bekanntermaßen ein großer Ex-Fanboy der Romanhefte über den Geisterjäger von Scotland Yard – obwohl der sich freut, wenn er im Autoradio (Mittelwelle) mal Roland Kaisers "Santa Maria" hört und sich penetrant "Stäbchen" anzündet, wenn er Zigaretten meint. Allerdings bin ich nach zwei, drei intensiven Jahren in den frühen 80ern der jugendlichen Begeisterung entwachsen und zum Stephen King-Leser gereift, wie sich das gehört.

    Nun scheint es, als würde alles, was ein gewisses Alter erreicht, mehr oder weniger freiwillig zum Kult erklärt – und "John Sinclair" gehört dazu…

  • Kino Kritik: SHAZAM – FURY OF THE GODS


    So, nach 12 Tagen Deutschland-Tour bin ich wieder daheim. Keine Sorge, ich werde euch von meinen Abenteuern “on the road” noch ausführlich berichten.

    Einer der Nachteile meiner Reise war die damit verbundene Absage diverser Pressetermine – JOHN WICK 4, DUNGEONS & DRAGONS, SCREAM VI und SHAZAM 2. Zumindest Letzteren wollte ich nicht so einfach aufgeben – ich rechnete aus, dass ich am 15.3. um 7.00 Uhr in Berlin los musste, um eine realistische Chance auf das Screening in München zu haben. Das teilte ich auch dem Verleih mit, der sich erfreulich kooperativ zeigte: Ein Screening gäbe es auch am gleichen Tag um 10.00 Uhr in Berlin, also kein Grund zur Eile…

  • Wortvogel-Tour 2023: Deutschland Deutschland, spürst du mich?


    In den 90ern, als ich noch jung und single war, da habe ich die Wochenenden in allen möglichen Ecken der Republik verbracht: München, Köln, Düsseldorf, Hamburg, Berlin – wo immer gerade die aktuelle Liebschaft lebte und/oder Party war. Freitags nach der Arbeit ins Auto, Sonntag nachts wieder zurück. Getreu dem Motto: 1000 Tage Fete, 1000 Nächte ohne Schlaf:

    Das hat sich geändert. Das Alter fordert seinen Tribut. Selbst nach einer entspannten Woche habe ich keine Lust, vom Wochenende 12 Stunden im Auto zu verbringen. Die Menschen, die wir kennen, feiern keine Feten mehr – und ihre Kinder im fetenfähigen Alter laden uns nicht ein…

  • Serien-Kritik: FOYLE’S WAR


    England, 2002-2015. 28 spielfilmlange Episoden. Creator: Anthony Horowitz (CRIME TRAVELLER, MURDER IN MIND, COLLISION). Darsteller: Michael Kitchen, Honeysuckle Weeks, Anthony Howell, Ellie Haddington, Tim McMullen u.a.

    Es gibt ja den schönen Spruch, dass man mitunter zu seinem Glück gezwungen werden muss. Im Fall von FOYLE’S WAR fällt darunter die wiederholte Aufforderung des Ehepaars Briem, die Serie nach dem Ende aller POIROT-Folgen dringlich anzuschauen. Warum wir uns so zierten? Wir kannten die Hauptdarsteller nicht, hatten nie von der Serie gehört und der Zweite Weltkrieg als Hintergrund einer britischen Krimiserie schien uns auch nicht so attraktiv…