Letzte Artikel


  • Das Gute an Corona


    Ich bin mir bewusst, dass die Überschrift provokant ist. Was kann schon "gut" sein an einer weltweiten Pandemie, die nach aktuellen Berechnungen ungefähr sieben Millionen Todesopfer gefordert hat? Wirtschaftskraft wurde vernichtet, Betriebe gingen bankrott, ein allgemeines Unwohlsein in der Nähe von Mitmenschen wurde im wahrsten Sinne des Wortes "eingeimpft". Vor allem: es bleibt das dumpfe Gefühl, es könnte jederzeit wieder passieren – und dann viel schlimmer kommen.

    Es gibt Viele, die draufgezahlt haben, das steht außer Frage. Eltern, denen mit Schule und Kindergarten plötzlich die Versorgung der Kinder mit Freunden und Bildung abhandengekommen ist…

  • Tatü, tata, die China-Post ist da!


    Ich habe vor auch schon wieder fast acht Jahren über eine Ladung Krimskrams geschrieben, den ich mir von Banggood bestellt hatte, einem berühmt-berüchtigten Plunder-Warenhaus aus dem Reich der Mitte. Einiges davon entpuppte sich als Müll, einiges kam nie an, aber so manches kleine Teil habe ich bis heute in Benutzung.

    Ich stehe weiter dazu. Gerade in Sachen Krimskrams sind uns die Chinesen voraus. Man sollte nicht den Fehler machen, bei Amazon nach "besserer" (und damit teurerer) Ware zu schauen, denn dort wird oft genug auch nur der China-Kram mit saftigem Aufpreis per Dropshipping verkauft…

  • Vorsicht, KI! Nachrichten aus der Neuen Welt


    Ich sage es ungern, aber meine Experimente in Sachen Heftromane in den letzten Wochen waren natürlich nur kleine Fische. Ein bisschen Bild, ein bisschen Text, da würde die KI drüber lachen, wenn sie lachen könnte. Kinderkram.

    Was die KI in meinen Augen zu einem Paradigmenwechsel macht, ist ihre tentakelige Fähigkeit, sich in alle Bereiche unseres Lebens zu schleichen – und das fast lautlos. Leute werden noch "das wird die KI nie können!" schreien, wenn die KI es längst macht.

    Heute präsentiere ich einen kleinen Ausschnitt der Entwicklungen, die in den letzten Wochen veröffentlicht wurden, Einiges davon ist bereits marktreif, anderes noch in der Konzeptphase…

  • Kino Kritik: SPIDER-MAN: ACROSS THE SPIDER-VERSE


    USA 2023. Regie: Joaquim Dos Santos, Kemp Powers und Justin K. Thompson. Sprecher (Original): Jake Johnson, Shameik Moore, Hailee Steinfeld, Issa Rae, Oscar Isaac, Jason Schwartzman, Shea Whigham, Jorma Taccone, Rachel Dratch, Daniel Kaluuya, Brian Tyree Henry, Luna Lauren Velez, Karan Soni, Andy Samberg

    Story : Miles Morales, der Spider-Man seines Universums, hat keine Ahnung, wie es mit seinem Leben weitergehen soll und wie er seine Nemesis Spot bekämpfen kann. Plötzlich taucht Spider-Gwen auf, die Heldin einer Alternativwelt, die mittlerweile zu einem Elite-Trupp von Spider-Men/Women unter der Führung von Miguel O’Hara (Spider-Man 2099) gehört, der Störungen des Zeitstroms ausgleichen will, die das Multiversum vernichten könnten…

  • Lokaldebakel: Die Truderinger Umgestaltung als Verunstaltung


    Ich wohne erst ein paar Jahre im Osten von München, fühle mich hier aber sehr wohl. Eine exzellente Infrastruktur und perfekter ÖPNV machen den schnellen Ausflug sowohl ins Umland als auch in die City möglich, aber oft genug unnötig.

    Es liegt in der Natur der Sache, dass sich aus dem steigenden Wohlstand Münchens wachsende Speckgürtel nicht mehr exakt nach Dörfern unterscheiden lassen. Es entstehen Ringe, Streifen, Areale, Trabantenstädte, manche mit Kern, manche mit langsam aussterbendem Altbestand. Die Gentrifizierung tentakelt sich auch ins Umland.

    Dass bei der Planung und Steuerung der Landnahme Fehler gemacht werden…

  • John Sinclair: Ich gegen die Bestie "Autorenkiller"


    In den letzten Tagen entbrannte auf Facebook eine mitunter heftige Diskussion über Sinn und Unsinn von KI-Artwork. Diese wurde u.a. in einer Gruppe zum Thema Heftromane geführt – kein Wunder, hatte ich doch dort auf die ersten augenscheinlichen KI-Cover von Bastei verwiesen.

    Sollte man Romane mit KI-Covern boykottieren, auch wenn das den Autoren schadet, die ja nix dafür können? Sind KI-Cover nicht die bessere Alternative, wenn die Verlage für "ordentliche" Artwork kein Geld mehr ausgeben wollen und immer mehr auf Collagen und Photoshop-Fragwürdigkeiten zurückgreifen? Wenn der Leser keinen Unterschied erkennen kann – was rechtfertigt dann die Ablehnung…