Thema: TV-Kritik
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GB 2026. Regie: Jim Field Smith. Darsteller : Idris Elba, Christine Adams, Toby Jones, Clare-Hope Ashitey, Alec Newman, Lisa Vicari, Max Beesley, Christiane Paul, Albrecht Schuch u.a.
Story : Sam Nelson ist in Berlin und landet in einer U-Bahn, die augenscheinlich entführt wurde, um einen Gangster freizupressen. Aber die Rollen sind nicht klar und auch Sam ist deutlich tiefer in die Sache verstrickt, als es zuerst den Anschein hat.
Kritik : Über die erste Staffel schrieb ich vor mittlerweile fast zwei Jahren:
Das wird beinahe in Echtzeit erzählt, mit hohem Druck, ständigen Tempowechseln, und packenden Cliffhangern…
Großbritannien 2025
Regie : Georgi Banks-Davies
Darsteller : Tom Hiddleston, Olivia Colman, Camila Morrone, Diego Calva u.a.
Story : Neun Jahre, nachdem der ehemalige Nachtmanager Jonathan Pine den Waffenhändler Richard Roper zur Strecke gebracht hat, arbeitet er unter neuem Namen für den britischen Geheimdienst – und stößt erneut auf eine internationale Verschwörung, die bis in die höchsten Kreise reicht und seine Loyalität, seine Freundschaften, und seine Moral in Frage stellt.
Kritik : Ich habe er vor ein paar Tagen diverse hochkarätige Miniserien gelobt, die mit einem Aufwand und einem Cast komplexe Geschichten erzählen, die vor 10, 15 Jahren noch undenkbar waren…
Deutschland 2026 . Regie: Markus Sehr
Darsteller: Bastian Pastewka, Tamara Romera Ginés, Taneshia Abt, Maxim Bartknecht, Sara Bartknecht, Ercan Durmaz, Barbara Philipp, Bernhard Schütz u.a.
Offizielle Synopsis: Der Hochstapler Fabian befindet sich auf der Flucht. Er gelangt dabei in eine abgelegene Hochzeitsgesellschaft, in der ein wertvolles Hochzeitsgeschenk seine Aufmerksamkeit erregt. Kurz darauf wird eine Leiche gefunden, wodurch Fabian unfreiwillig in einen Mordfall verwickelt wird. Während die Feiernden von der Außenwelt abgeschnitten sind, gerät er zunehmend in das Zentrum der Ereignisse.
Fabian gibt sich daraufhin als verdeckter Ermittler aus und beginnt, die Anwesenden zu beobachten und zu befragen…
Ich warne vor – das hier wird einer dieser obskuren Beiträge, bei denen ich einen banalen Aufhänger gefunden habe, der im Rahmen der weiteren Recherche völlig außer Kontrolle geraten ist. Wenn euch Themen wie die Sex & Gewalt-Diskussion in den 80ern oder die "satanic panic" nicht scheren, dann ist das hier blanke Zeitverschwendung und ich rate von der Lektüre ab.
Andererseits: lustig is' scho.
Ich schaue bekanntermaßen gerne Retro-Kanäle. Die Vergangenheit ist ein "safe haven" angesichts einer Gegenwart, die auseinander bröselt wie schlecht gemischter Beton…
Es ist mir mittlerweile unmöglich, zu jeder neuen Miniserie einen kompletten Review zu schreiben. Wir erleben eine unfassbare Schwemme an hochwertigen, mit hochkarätigen Stars besetzten Produktionen nicht nur von den Streamern, sondern auch von den klassischen TV-Sendern.
Es etabliert sich, dass abgeschlossene Miniserien bei Erfolg zu ersten "Staffeln" fortlaufender Serien umgedeutet werden – wie Bücher einer Reihe. Das macht den Konsum sehr angenehm, weil man jede "Staffel" separat schauen kann und es kein Problem darstellt, wenn es bis zu den nächsten Folgen mal dauert.
Andererseits bleibt unübersehbar, dass praktisch jede Serie mittlerweile der Unsitte von "Füllepisoden" huldigt, mit denen über Flashbacks oder Recaps noch ein oder zwei Episoden mehr rausgequetscht werden…
Hätte mir jemand vor 30, 20, 10, 5 Jahren gar gesagt, es gäbe eine neue Star Trek-Serie, dich ich aber komplett ignorieren werde – ich hätte ihn ausgelacht.
Willkommen zu STAR TREK: STARFLEET ACADEMY.
Von jemandem, der sich vor 20 Jahren das Starfleet-Logo auf den Arm tätowieren lassen wollte, hat diese Aussage Gewicht. Ich habe Star Trek wahrlich durch alle Höhen und Tiefen begleitet.
Da waren die dürren 70er, in denen lediglich die Zeichentrickserie produziert wurde und echte Trekker noch belächelte Sonderlinge waren. Wäre das Jahrzehnt nicht mit dem ersten (immer noch kapital vergeigten) Kinofilm ausgelaufen, hätte man es komplett auf dem Sondermüll verklappen können…
WELCOME TO THE PLEASURE DOME! Diesen Artikel hätte ich gerne in Ruhe am Wochenende geschrieben, aber mich treibt der Gedanke, dass ich gegen die Zeit arbeite. Wenn nicht jetzt, dann nie?
Ich habe in den letzten Jahren und besonders in den letzten Wochen immer wieder Kanäle vorgestellt, die liebevoll mitgeschnittene Sendungen aus dem deutschen Fernsehen der letzten 60 Jahre bei YouTube online stellen – und dass diese Kanäle früher oder später abgemahnt oder von YouTube stillgelegt werden.
Dass die meisten Links in meinen alten Beiträgen nicht mehr funktionieren, sollte ausreichend belegen, wie konkret das Problem ist…
1985. MTV war noch so jung wie das deutsche Privatfernsehen und der Commodore Amiga. STAR TREK: THE NEXT GENERATION war noch nicht gestartet, Reagan Präsident und Kohl Kanzler. Die Yuppies prägten das Jahrzehnt. Um mit den Worten von Gordon Gecko zu sprechen: greed is good.
Aber es gab eine kleine, kurzlebige Science Fiction-Serie, die sich gegen die "corporate culture" auflehnte, die von Manipulation der Zuschauer und Konsumenten erzählte, die vor der Lethargie der Masse warnte und einer Technologie, die wie Fortschritt scheint, aber die Zivilisation langsam auffrisst…
Ich bin gesund und glücklich aus Ibiza zurück – eine Woche voller Highlights, über die ich noch separat berichten werden. Den Einstieg mache ich allerdings mit einem etwas schwereren Thema mit sicher begrenztem Appeal. Es kann nicht immer alles "fun and games" sein. Da müsst ihr durch, das traue ich euch zu.
Während ich auf Ibiza weilte, kamen drei weitere seltene deutsche Film & TV-Produktionen in meinen Besitz. Hinter einem der Filme, der voraussichtlich Thema der nächsten Filmverbrechen-Fotostory sein wird, war ich schon sehr lange her…
Es ist eine vergleichsweise banale Doppelseite, die heute auf Facebook an mir vorbeigespült wurde – das TV-Abendprogramm des 5. März 1977:
Es ist kaum zu glauben, was für einen Rücksturz in die Kindheit so etwas auslösen kann – und wie viel ich euch dazu erzählen möchte.
5. März 1977 – da war ich acht, natürlich mit dem auftrumpfenden "und einhalb!" hinten dran. Man macht sich gerne älter, bevor man beginnt, sich jünger zu wünschen. Ein Privileg von Kindheit und Jugend.
Der Samstag war der große "Vereiniger", an dem die gesamte Familie zusammen kam und sich die Sender mühten, mit beträchtlichem Aufwand irgendwas für alle zu bieten…