• You’ll never work in this town again: Filme, die Karrieren killten (3)


    Es ist mal wieder zu weit – ich präsentiere sieben Filme, die dazu führten, dass ihre Regisseure hernach am Studiotor nicht mehr durchgelassen wurden. Es sind nicht notwendigerweise die teuersten Flops aller Zeiten (und manche kann man streng genommen nicht einmal Flops nennen, siehe "Space Jam"), aber in die Filmgeschichte sind sie trotzdem als Rohrkrepierer eingegangen. Teil 1 und Teil 2 könnt ihr bei Bedarf noch nachlesen.

    Howard the Duck (1986)
    Man muss sich der Erkenntnis irgendwann stellen: George Lucas ist ein mäßig begabter Techno-Geek, dem es gelungen ist, aus einer einzigen Idee eine Milliardenkarriere zu wringen (Chris Carter, J…

  • Hitler-Jugend 2008 (Update)


    Das hier ist der stolze Heath Campbell aus New Jersey mit seinem Nachwuchs.

    Die Campbells haben ein Problem – ein lokaler Supermarkt weigert sich, den Namen ihres Sohnes auf eine Geburtstagstorte zu schreiben. Heath und Deborah, beide arbeitslos und von der Wohlfahrt abhängig,  sind empört. Sie fühlen sich verfolgt und ausgestoßen: "Das kann man dem Kind doch nicht antun."

    Der Name des Dreijährigen: Adolf Hitler Campbell.

    Die Campbells, deren Wohnung mit Militaria und Hakenkreuzen geschmückt ist, behaupten standfest: "Der Name ist keine Glorifizierung von Hitler", und sie seien auch keine Nazis…

  • Liebe Giulia Siegel…


    … ich kenne Sie nicht persönlich, wie die meisten der Menschen, denen ich hier sporadisch schreibe. Aber ich weiß viel über Sie, weil Sie ja keine Gelegenheit auslassen, auch intimste Details aus Ihrem Leben der Presse mitzuteilen. Und was für ein Leben: Nacktfotos, Affären, Schönheits-Op, Zickenkrieg mit Naddel, Dschungelcamp, etc.

    Heute lese ich in der BILD, dass es Ihnen elend geht. Weil der Ex-Gatte nicht zahlt. Man trifft sich also vor Gericht. Sie "weinen" (mehrfach), ihre "Stimme ist zittrig". Ganz schön bitter ihr Vorwurf: „Seit unserer Trennung zahlst Du keinen Cent Unterhalt für mich…

  • Comedy-Sensation: Eddie Izzard in Deutschland – auf deutsch!


    Man man es kaum glauben: Eddie Izzard, großartiger Schauspieler und Teilzeit-Transen-Comedian, arbeitet daran, seinen Standup-Act demnächst auch auf deutsch präsentieren zu können, und zwar n Berlin beim "Quatsch Comedy Club".

    Als großer Fan von Izzard, der die Balance zwischen Drama und Komik ebenso perfekt beherrscht wie Hugh Laurie, kann ich jedem, der ausreichend englisch spricht, die auf DVD erschienen Programme ans Herz legen. Und auch die schräge Serie "The Riches". Diejenigen, die es lieber auf deutsch mögen, müssen warten, bis Izzards Auftritt bei ProSieben ausgestrahlt wird…

  • You’ll never work in this town again: Filme, die Karrieren killten (2)


    Zuerst bitte den ersten Teil lesen!

    Kommen wir nun zu ein paar aktuelleren Blockbuster-Implosionen, die ihre Regisseure gefressen haben. Ich möchte noch einmal betonen, dass ich dabei nicht urteile, ob die Verbannung von den Studio-Fleischtöpfen gerechtfertigt ist. Fairerweise muss man anerkennen, dass einige von den Verantwortlichen bei den Studios und Produktionsfirmen diese Rohrkrepierer hätten stoppen können – und Mitschuld tragen, weil sie es nicht getan haben.

    Volcano (1997) : Mick Jackson war ein britischer TV-Veteran, bevor er in den USA mit der sympathischen Komödie „LA Story“ seinen Durchbruch hatte, und dann mit „Bodyguard“ einen der Film-Klassiker der 90er schuf…

  • Motivmüdigkeit


    Model Joanna Krupa in "Stuff" und Schauspielerin Alexandra Kamp im "Playboy" – zwei Fotoshootings mit erstaunlich ähnlichen Ergebnissen:

    Die Frage scheint mir demnach: Hat sich hier ein Fotograf von einem anderen "inspirieren" lassen? Oder arbeitet diese Industrie mit bis ins Detail gleichen (womöglich erwiesenen) Schlüsselreizen?

    Es gibt noch eine dritte Möglichkeit: vielleicht stammen beide Pictorials vom gleichen Fotografen, der sich mittlerweile nicht mehr viel Mühe geben mag. Ich wollte das recherchieren, scheiterte aber daran, dass STUFF im Oktober 2007 eingestellt wurde.

  • You’ll never work in this town again: Filme, die Karrieren killten (1)


    Film ist Teamarbeit. In Hollywood heißt das: wenn der Film ein Erfolg ist, dürfen sich der Regisseur und die Stars auf die Schulter klopfen, der Rest der Mannschaft muss sich mit dem Gehaltsscheck zufrieden geben.

    Aber wenn was schiefgeht, und zwar richtig, dann zeigt jeder mit dem Finger auf den anderen:

    – der Autor behauptet, der Regisseur hätte es vergeigt
    – der Regisseur flucht über die unfähigen Darsteller
    – die Darsteller halten die Dialoge für Kappes

    "Ich kann so nicht arbeiten!"

    Und alle miteinander finden, das Studio hätte mehr Zeit und Geld zur Verfügung stellen müssen…

  • Dumpfnasen versauen mir den Advent


    Heute musste ich mich gleich zweimal ärgern. Weil meine Mitmenschen doof und rücksichtslos sind.

    Beweis 1: Der Briefkastenautomat am Postamt gegenüber. Ein Gerät mit einer vergleichsweise limitierten Aufgabe, und einer entsprechend einfachen Bedienoberfläche. Und trotzdem: jedes Mal – JEDES MAL! – steht vor mir jemand, der das simple Prinzip "auswählen – zahlen – entnehmen" nicht in den Schädel bekommt. Da wird hilflos irgendwelche Knöpfe gedrückt, der Vorgang immer wieder abgebrochen, das Geld ständig neu eingeworfen – obwohl der Bildschirm eindeutig sagt, was zu tun ist…

  • Star Wars Steampunk


    Wir kennen "Star Wars" als Lego, "Star Wars" als Manga, und sogar "Star Wars" als Porno-Zeichentrick.

    Aber wie hätte "Star Wars" wohl ausgesehen, wenn George Lucas damals auf den trendigen "Steampunk"-Zug aufgesprungen wäre? Ein paar Spiele-Designer haben sich Gedanken dazu gemacht, und die Ergebnisse sind mehr als beeindruckend. Schaut es euch mal an!

    "Star Wars" als Stummfilm gibt es übrigens mittlerweile auch: