• Literadelnde Nebenjobs (Nachtrag)


    Der Mensch lebt nicht vom Wortvogel allein – und der Wortvogel schon gar nicht. Muss ich erfreulicherweise auch nicht. Trotz meines momentanen Arbeitsvolumens, das beträchtlich ist (dazu nächste Woche mehr), habe ich mich hinreißen lassen, auch mal wieder schreiberische Gastauftritte zu absolvieren.

    So konnte ich der Einladung, einen Beitrag für "Topf voll Gold" zu schreiben, nicht widerstehen. Keine Polemik – konkrete Vorschläge zum Problem der Paparazzipresse. Dass diese folgenlos bleiben werden, liegt in der Natur der Sache.

    Auch bei Hyperland bin ich mal wieder vertreten…

  • Leseliste: Resteverwertung mit Kollegenhilfe


    Ich wollte vor ein paar Wochen mal einen Beitrag über die Bücher schreiben, die Autoren als ihre besten Werke betrachten, bzw. welche sie Neulesern als Einstieg empfehlen würden.

    Das Problem: Ich kann mich nicht mehr erinnern, was das sollte. Der Aufhänger ist mir abhanden gekommen und ich finde ihn nicht wieder.

    Nun haben aber diverse Kollegen meine Frage nach ihren eigenen Lieblingen bereits beantwortet und ich mag das nicht auf Halde liegen lassen. Darum lasse ich sie selbst zu Wort kommen – vielleicht könnt ihr ja Buchtipps für das neue Jahr brauchen…

  • Abandoned (7): Living Text


    Ab heute haben meine "Abandoned"-Anekdoten ein eigenes Tag, weil ich zu meiner Überraschung festgestellt habe, dass der Schoß noch fruchtbar ist, aus dem das kroch. Ich werde in den nächsten Monaten da noch einiges einstellen.

    Diesen Beitrag habt ihr Samira El Ouassil zu verdanken, die auf Facebook neulich mal in die Tasten hackte:

    "Ich frage mich warum das Genre der Textadventures auf Handys keine wirkliche Renaissance erfahren hat, da unsere Interaktionen verschriftlicht sind wie noch nie."

    Gute Frage. Und ich habe eine Antwort, auch wenn sie schon 13 Jahre auf dem Buckel hat…

  • Abandoned (6): "Red Europe"


    Heute stelle ich euch ein Projekt vor, das ich 2004 oder 2005 entwickelt habe und das auch prima zum Tag der Einheit passen würde. Sicher nicht preiswert zu produzieren – aber das war "Helden" ja auch nicht.

    In "Red Europe" geht es (knapp zusammen gefasst) um ein alternatives Europa, in dem die Russen den Kalten Krieg gewonnen haben und in dem die DDR 1989 die bankrotte Bundesrepublik geschluckt hat. Zum 20. Jahrestag der Einheit in der VDDR (Vereinigte Deutsche Demokratische Republik) kommt eine groß angelegte Verschwörung ans Licht…

  • Leseliste: leckere Lektüre


    Ich bin ein Fan von belletristischen Vielschreibern wie Georges Simenon, Edgar Wallace und sogar Helmut Rellegerd und Barbara Cartland. Die Fähigkeit, präzise, unterhaltsam und einem Genre treu über lange Zeit Bücher in den Markt zu pumpen, fasziniert mich. In Deutschland weitgehend unbekannt ist Robert Vaughn, der als eine Mischung aus Karl May und G.F. Unger angesehen werden könnte. Hier findet ihr ein interessantes Interview mit ihm über seine Arbeitsmethoden.

    Die meisten von euch kennen Dirk Jürgens, einen meiner fleißigen Kommentatoren (als DMJ, früher Tornhill) und FFF-Komplizen…

  • Nachschlag aus dem Hyperland


    So kann’s gehen, wenn man unter der Woche durch die Lande reist (wovon ich auch noch erzählen werde): ich habe es versäumt, euch pflichtschuldig auf meinen neusten Hyperland-Beitrag hinzuweisen. Ist für euch wahrscheinlich nicht so spannend – es geht um den Versuch, Zahnarztpatienten mundtot zu machen (pun intended). Aber der Artikel gab mir wenigstens mal wieder die Gelegenheit, 15 Minuten mit dem immer netten Udo Vetter zu plaudern.

  • Leseliste – Cinematsch Edition


    In meinem Evernote-Ordner "Fundstücke" drängeln sich mittlerweile fast 250 Artikel, die ich für die Nachwelt aufgehoben habe. Viele davon wurden hier im Blog bereits geteilt, heute sind sieben weitere dran.

    Den Film "Europa Report" habe ich ja neulich wohlwollend besprochen. Der SciFi-Thriller besticht durch seinen (behaupteten) Realismus in der Darstellung einer bemannten Mission zum Jupitermond. Bei Popular Science (eine Seite, die ich sowieso wärmstens empfehle) erklärt ein Astrobiologe, WIE realistisch der Film wirklich ist.

    So lesenswert Popular Science für Menschen ist, die sich mit Wissenschaft und Technik auseinander setzen, so unentbehrlich ist Indiewire, wenn es Filmemachen jenseits der Hollywood-Blockbuster geht…

  • Hyperland in der Spielhölle


    Jau, ich bin endlich mal wieder dazu gekommen, einen Artikel für die Kollegen von ZDF online zu schreiben. Es geht um die Mechanismen, mit denen so genannte free2play-Spiele genau das Gegenteil erreichen, was der Name suggeriert – am Ende steht pay2win. Ein bisschen Rückblick, ein bisschen Status Quo, ein bisschen Zukunftsmusik.

  • Leseliste Reboot 2013


    Ich habe schon länger keine Leseliste mehr präsentiert. Das liegt hauptsächlich daran, dass sich interessante Links einfach viel schneller und einfacher per Facebook teilen lassen. "Empfehlen" anklicken, einen Satz Kommentar dazu, fertig.

    Trotzdem will ich auch den treuen Stammlesern meines Blogs diverse Webfundstücke nicht vorenthalten.

    Dass ich eine gewisse Affinität zur sehr sympathischen Katja Bienert habe, ist bekannt. Beim B-Film Basterds Festival lief kürzlich der Film "Jungfrau unter Kannibalen" mit Ursula Buchfellner (auch bekannt als Ursula "Uschi" Fellner in den USA), deren Karriere mit der von Bienert viele Schnittpunkte hat…

  • Abandoned (5): Ultimate Extinction: Killer Krabs vs. Alien Ants


    Meine Faszination mit dem deutschen "science Thriller" der 60er, 70er und 80er Jahre beschränkt sich nicht nur auf Rainer Erler. Ich habe Anfang des Jahrtausends geraume Zeit damit zugebracht, mir Filme zu besorgen, die es zumindest damals weder auf Video noch auf DVD gab. "Das Millionenspiel", "Welt am Draht", "Im Zeichen des Kreuzes", etc. Heute wurde ich wieder daran erinnert.

    Vor knapp dreizehn Jahren wartete ich mit meinem Ko-Autor an einem griechischen Flughafen auf die Maschine, die uns heimbringen sollte. Ich gönnte mir einen total überteuerten SPIEGEL und fand einen Artikel, den ich sofort raus riss mit den Worten: "Da kann man einen geilen Film draus machen"…