• Missing the Basterd


    Morgen beginnen die Fantasy Filmfest White Nights 2026 – zehn Filme, die ich mir mit dem Frankster geben werden. Geteiltes Leid ist halbes Leid und "whoa!" murmelt sich in Gesellschaft auch besser.

    Dabei musste ich zwangsläufig daran denken, dass ich vor 2020 meistens mit dem ollen Doc Acula auf den Festivals war – was er mir dadurch versaut hat, dass er mit gerade mal 49 Jahren tot auf dem Sofa umgekippt ist. Dick move, man.

    Es ist schwer, genau zu sagen, was eine Freundschaft "special" macht, zumal der Doc und ich ja nicht aneinander geklebt haben wie siamesische Zwillinge…

  • Kino Kritik: PRIMATE


    USA 2025 . Regie: Johannes Roberts. Darsteller: Johnny Sequoyah, Troy Kotsur, Jessica Alexander, Victoria Wyant, Benjamin Cheng, Gia Hunter, Miguel Torres Umba, Charlie Mann u.a.

    Story: Lucy kehrt für die Sommerferien zu ihrer Familie nach Hawaii zurück. Ihre Mutter ist an Krebs gestorben, ihr gehörloser Vater von seiner Schriftstellerei abgelenkt. Mit ihren Freundinnen und ihrer Schwester will sich Lucy ein wildes Wochenende im Haus an der Klippe gönnen. Dazu gehört auch Ben, ein hoch intelligenter Schimpanse, den ihre Mutter zu Forschungszwecken in die Familie integriert hatte…

  • STAR TREK: STARFLEET ACADEMY – thanks, but no thanks


    Hätte mir jemand vor 30, 20, 10, 5 Jahren gar gesagt, es gäbe eine neue Star Trek-Serie, dich ich aber komplett ignorieren werde – ich hätte ihn ausgelacht.

    Willkommen zu STAR TREK: STARFLEET ACADEMY.

    Von jemandem, der sich vor 20 Jahren das Starfleet-Logo auf den Arm tätowieren lassen wollte, hat diese Aussage Gewicht. Ich habe Star Trek wahrlich durch alle Höhen und Tiefen begleitet.

    Da waren die dürren 70er, in denen lediglich die Zeichentrickserie produziert wurde und echte Trekker noch belächelte Sonderlinge waren. Wäre das Jahrzehnt nicht mit dem ersten (immer noch kapital vergeigten) Kinofilm ausgelaufen, hätte man es komplett auf dem Sondermüll verklappen können…

  • Reden wir über Trump: Warum ich nicht über Trump rede


    Es ist kein Geheimnis, dass ich früher auf diesem Blog sehr gerne über Politik geschrieben habe. Meistens waren Schlagzeilen in der BILD der Aufhänger, manchmal auch intellektuell fehlgeleitete Essays im SPIEGEL oder depperte Aussagen irgendwelcher Lokalpolitiker.

    Das ist vorbei. Und es liegt alles am orangenen Donald.

    Meine Entscheidung, die Weltpolitik aus meinem Leben heraus zu halten, ist deutlich weitreichender, als den meisten Lesern bewusst sein dürfe. Ich schreibe nicht nur hier kein Wort mehr über Trump, auch auf Facebook halte ich mich aus allen diesen Diskussionen raus…

  • Retro-TV Ultimate Edition: Beste Unterhaltung mit Verfallsdatum


    WELCOME TO THE PLEASURE DOME! Diesen Artikel hätte ich gerne in Ruhe am Wochenende geschrieben, aber mich treibt der Gedanke, dass ich gegen die Zeit arbeite. Wenn nicht jetzt, dann nie?

    Ich habe in den letzten Jahren und besonders in den letzten Wochen immer wieder Kanäle vorgestellt, die liebevoll mitgeschnittene Sendungen aus dem deutschen Fernsehen der letzten 60 Jahre bei YouTube online stellen – und dass diese Kanäle früher oder später abgemahnt oder von YouTube stillgelegt werden.

    Dass die meisten Links in meinen alten Beiträgen nicht mehr funktionieren, sollte ausreichend belegen, wie konkret das Problem ist…

  • KI: Gefangen zwischen Foto-Wunsch und Foto-Wirklichkeit – was kostet der Spaß?


    Ich hatte erst vor zwei Wochen darüber geschrieben, dass mir eine Kombination von Topaz Photo Pro auf dem Desktop und ChatGPT im Netz hilft, alte Bilder zu restaurieren – auch wenn ich immer wieder an Grenzen stoße, seien es die teilweise abstrusen "guardrails" bei ChatGPT oder die potenten, aber doch limitierten Funktionen von Topaz.

    Ehrlich jetzt – DAS kann wegen möglicher Verstöße gegen die Regeln in Sache Erotik und lasziver Darstellung nicht durchgewunken werden?!

    Man gewöhnt sich dran und entwickelt Workarounds.

    Heute möchte ich euch primär ein paar beeindruckende Praxisbeispiele präsentieren, die Limits von KI-Retusche aufzeigen und erklären, warum kostenpflichtige Angebote bei ChatGPT durchaus lohnen – aber ein Blindflug sind…

  • Pulverglück aus Tütenträumen


    Ihr kennt mich: Ich bin eigentlich ein pragmatischer Mensch mit einem Auge für Notwendigkeit und Nachhaltigkeit, was meine Einkäufe angeht. Aber es gibt einfach Angebote, die mich triggern. Nicht, weil sie so gut sind, sondern weil sie ein zu lösendes Mysterium darstellen. Es sind Fragezeichen, die Ausrufezeichen werden wollen.

    So wurde mir bei meinen Reisen durch das Netz immer wieder eine Anzeige für einen bizarr anmutenden Produktkoffer einer mir unbekannten Firma angezeigt:

    Es mag schlicht daran liegen, dass einer meiner Leser die Marke Komet erwähnte, als es auf diesem Blog um Pistazienpudding ging…

  • Videos, die das Leben schöner machen (könnten)


    Okay, wir sind alle gut im neuen Jahr angekommen und weil ich momentan mit der Restaurierung alter Familienfotos beschäftigt bin, komme ich nicht dazu, die neue Fotostory fertig zu machen. Allerdings habe ich in den letzten Tagen ein paar Videos gesehen, die ich unbedingt mit euch teilen möchte.

    In Sachen Feuerwerk habe ich über die Jahre meine Meinung geändert. Ich plädiere für zentrale, choreographierte Feuerwerke in den Großstädten und ein komplettes Verbot von Böllerei. Das ist einfach nicht mehr zeitgemäß.

    London ist in meinen Augen immer noch "the one to beat", aber auch die anderen Beispiele sind sehr schön:

    Wie üblich haben wir Weihnachten televisionär weitgehend mit den Engländern verbracht…

  • Flashback auf dem Wahlplakat


    Je älter ich werde, desto größer wird die Zahl der Menschen, die ich kennen gelernt und dann wieder aus den Augen verloren habe. Das ist normal. Nicht jeder Bekannte taugt zum Freund, oft kreuzen sich die Pfade kurz und dann nie wieder.

    Meine fünf Jahre beim GONG gehören zu den goldenen Erinnerungen, verbunden mit vielen Menschen, an die ich mich teilweise nur vage erinnern kann.

    Da war z.B. der Karl, der bei unserer Zeitschrift im Satz gearbeitet hat. Ein netter, robuster Kerl, mit dem man prima ein Bier trinken konnte und der auch ein Faible für Horrorfilme hatte…