• Die Lektüre von Torsten Dewi: "Die Filme von Jack Arnold": Das Buch von Peter Osteried


    Machen wir uns nichts vor – ein schlechtes Wort über Peter Osterieds Buch "Die Filme von Jack Arnold" werdet ihr hier nicht finden. Das Thema liegt mir, Peter ist fast sowas wie ein Kumpel, und außerdem habe ich das nicht gerade spottbillige Hardcover als Freiexemplar bekommen, welches ich mir noch signieren lassen will (unter Autoren macht man das so*). Ich saß einst im Kino beim Jack Arnold-Triple-Feature in 3D und mit Brille! Gäbe es also ausreichend Grund zu meckern, würde ich einfach die Klappe halten…

  • Fangoria: Back in the day…


    Das ist jetzt eher wieder was für alt gewordene Horror-Geeks.

    Wir haben alle Fangoria gelesen. Damals, in den 80ern. Wobei gelesen vielleicht der falsche Ausdruck ist – wir haben uns Bilder mit Monstern und Splattereffekten angesehen, die es größtenteils nie nach Deutschland geschafft haben. Fangoria war ein verbotener Blick ins blutige Schlaraffenland. Wer sich mehr für Inhalte interessierte, konnte ja ruhig Cinefantastique kaufen.

    Man macht sich heute vielleicht nicht mehr klar, dass auch Fangoria als eher softes Magazin für die Nerd-Fraktion konzipiert worden war. Das wird deutlich, wenn man sich das Cover der ersten Ausgabe von 1979 anschaut:

    Godzilla, Dr…

  • Superman – The Musical


    Das Superman-Musical "It’s a bird! It’s a plane! It’s… Superman!" war lange kaum mehr als eine Legende. Es lief ab 1966 für ein paar Jahre am Broadway mit überschaubarem Erfolg. Hätte ABC nicht eine Inszenierung für ein TV-Special abgefilmt, würde sich vermutlich kaum jemand daran erinnern.

    Das TV-Special hatte unter Comicfans den Kultcharakter des "Star Wars Christmas Special" und des Zweiteilers "Legends of the Superheroes". Ich konnte es in den 90ern aus fragwürdigen Quellen in miserabler Fassung auf Video an Land ziehen und hütete es wie einen Schatz…

  • Bauch rein, Brust raus, Po auch – Update


    Ihr erinnert euch vielleicht/hoffentlich/möglicherweise an den Artikel zum Thema "Wie Frauen auf Filmplakaten posieren". Hier ein aktuelles Beispiel – die Handschellen geben dem Motiv den Extra-Bondage-Kick:

    Was das Poster doppelt albern macht, ist die Hauptdarstellerin. Katherine Heigl wird nicht müde, lahme Skripts und sexistische Rollen zu kritisieren, mit denen Schauspielerinnen in Los Angeles bombardiert werden. Sie will nicht das ewig gleiche blonde Dummchen in vorhersehbaren Romantic Comedies spielen.

    Hier eine Liste ihrer Filme: "27 Dresses", "100 Girls", "Kiss & Kill", "New Year’s Eve", "Romy & Michelle: Hollywood wir kommen!", "Voll verarscht", "Beim ersten Mal", "Die nackte Wahrheit", "So spielt das Leben"…

  • Captain America – Biker Dude!


    Seit Jahren spiele ich mit der Idee, mir ein Superheldenkostüm zu kaufen. Einfach so. Weil man auch mit 43 noch bereit sein muss, sich zum Affen zu machen. Leider sind die Kostüme z.B. von Halloween Costumes wenig geeignet, dem Abschaum der Straßen die Furcht in die Adern zu treiben – auch bei der "Prestige Adult"-Version für knapp 100 Dollar:

    Deutlich badasser sind da schon die Motorrad-Outfits von UD Replicas:

    Jetzt müsste ich nur noch ein etwas badasseres Zweirad fahren…

  • "Space Runaway Ideon": Einfach geile Artwork


    "Ideon" war eine Anime-Serie von 1980, nicht besonders erfolgreich, von Fans aber kultisch verehrt. Nach kurzer Recherche scheint mir das so eine Art "Babylon 5" gewesen zu sein – mit Riesenrobotern. Hier ein hübscher Zusammenschnitt diverser Weltraumschlachten:

    Es gibt noch eine alternative Artwork, die auch ziemlich rockt:

    Ich möchte mir die Motive (von Wrong Side of the Art, wie üblich) glatt großformatig ausdrucken und an die Wand hängen.