Thema: Film, TV & Presse


  • Videotheken-Schätze: Horror


    Ich habe den ultimativen Trailer-Kanal entdeckt: <a href=" TRAILERS. Über 3000 Trailer in teilweise bahnbrechender Qualität, viele in deutsch, aus allen Genres und allen Jahrzehnten. Klassiker, Kokolores, Kunst, Kitsch, Kacke, Kinderkram. In schwarzweiß, gezeichnet, stumm, Widescreen, Cinemascope. Da kann man sich locker einen Tag durchklicken und stöbern. Es ist erstaunlich, wie oft ich dachte "den müsste ich auch mal (wieder) schauen". A gift that keeps on giving.

    Und ja, ich habe mir den gesamten Kanal (250 Gigabyte) auf die Festplatte gezogen – sicher ist sicher…

  • Streaming Kritik: HIJACK II


    GB 2026. Regie: Jim Field Smith. Darsteller : Idris Elba, Christine Adams, Toby Jones, Clare-Hope Ashitey, Alec Newman, Lisa Vicari, Max Beesley, Christiane Paul, Albrecht Schuch u.a.

    Story : Sam Nelson ist in Berlin und landet in einer U-Bahn, die augenscheinlich entführt wurde, um einen Gangster freizupressen. Aber die Rollen sind nicht klar und auch Sam ist deutlich tiefer in die Sache verstrickt, als es zuerst den Anschein hat.

    Kritik : Über die erste Staffel schrieb ich vor mittlerweile fast zwei Jahren:

    Das wird beinahe in Echtzeit erzählt, mit hohem Druck, ständigen Tempowechseln, und packenden Cliffhangern…

  • Die gefährlich verlogenen neuen Hollywood-Held*Innen


    Es ist Segen und Fluch zugleich, selber mal Drehbücher geschrieben zu haben. Man kann Filme nicht mehr "neutral" sehen. Man kennt die Mechanismen. Man sieht die Brüche und Sprünge, hat aber auch Respekt vor gelungenem Foreshadowing und sauber gesetzten "wants and needs".

    So kam es vor ein paar Tagen bei einer Miniserie zu einer Konfrontation eines geläuterten Bösewichts mit seiner immer noch bösen rechten Hand.

    LvA : Der wird den jetzt umbringen.

    Ich : Nein. Der ist jetzt ein "Guter" und der andere wehrlos. Das geht nicht…

  • Kino Kritik: THE TESTAMENT OF ANN LEE


    USA, GB 2025 . Regie: Mona Fastvold. Darsteller: Amanda Seyfried, Thomasin McKenzie, Lewis Pullman, Stacy Martin, Tim Blake Nelson, Christopher Abbott, Matthew Beard, David Cale u.a.

    Story: Ann Lee wächst arm aber gottesfürchtig im Manchester des späten 18. Jahrhunderts auf. Sie schließt sich einer Splittergruppe der Quäker an, die wegen ihrer seltsamen Gesänge und Veitstänze bald Shaker genannt wird. Gegen alle Widerstände und durch viele persönliche Krisen steigt Ann zur "Mutter" der kleinen Kongregation auf. Eine Vision inspiriert sie, mit ein paar Gefolgsleuten nach Amerika zu reisen, um dort eine neue Gemeinde zu gründen…

  • Kino Kritik: BRIDE! – ES LEBE DIE BRAUT


    USA 2026 . Regie: Maggie Gyllenhaal. Darsteller: Jessie Buckley, Christian Bale, Jake Gyllenhaal, Peter Sarsgaard, Penélope Cruz, Annette Bening, Julianne Hough, John Magaro u.a.

    Story: Chicago in den 30er Jahren. Immer noch zieht das Monster von Viktor Frankenstein durch die Welt, zusammen gestückelt aus Leichenteilen, unsterblich und unendlich einsam. Die Kreatur bittet die Wissenschaftlerin Doktor Euphronious, ihr aus einer Leiche eine Gefährtin zu schaffen. Doch kaum lebt "Ida" wieder, wird allen Beteiligten klar, dass diese "Braut" nicht nur ganz eigene Vorstellungen von ihrem "zweiten Leben", sondern auch einige Rechnungen zu begleichen hat…

  • Der Wortvogel als Wortmaschine – Wahnsinn oder Wirklichkeit?


    Die generelle Entstresstheit meines Lebens ist u.a. auf einen glücklichen Zufall zurückzuführen: Ich habe mein Arbeitsleben ziemlich exakt in dem Moment beendet, als die KI-Lawine auf uns zuzurollen begann.

    Seither kann ich mich immer wieder auf mein Mantra zurückziehen: Die KI kann mich den Job nicht kosten, darum werde ich sie angstfrei genießen.

    Ich verstehe dennoch sehr gut, wenn Grafiker, Lektoren, Redakteure, etc. das anders sehen. Ich teile ihre Sorgen, auch wenn sie mich nicht betreffen.

    Was aber, wenn sie mich betreffen würden?

    Welche Aufgabe, welche Identität, welche Berufung könnte mir die KI nehmen…

  • Let’s talk about pop, baby: Goddesses of the 80s


    Ich habe gerade einen wirklich guten Lauf, was meine Blog-Produktivität angeht. Beiträge für einen ganzen Monat sind praktisch fertig, kaum einer unter 10.000 Zeichen. Das mag für euch teilweise sehr anstrengend sein – früher hat der Wortvogel ja schließlich auch mal bloß ein Foto veröffentlicht oder eine BILD-Schlagzeile kommentiert. Aber nichts ist so beständig wie der Wandel und ich fühle mich heute wohler damit, Essays und Recherchen zu schreiben.

    Weil Sonntag ist und wir alle angesichts der weltpolitischen Ereignisse eine Pause verdient haben, gibt es heute nur einen kurzen Beitrag mit viel Schauwert(en)…