Thema: Film, TV & Presse
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Nein, ich werde "Battleship" nicht besprechen. Ich habe die Pressevorführung schlicht verpasst. Peter von Six-Shooter hat mir allerdings versichert, der Streifen sei entgegen aller Erwartungen "gar nicht so schlecht". Deswegen registriere ich diesen Totalverriss bei SPIEGEL online mit einiger Skepsis. Die Biografie der Autorin liest sich entsprechend:
Jahrgang 1977, studierte Politik- und Rechtswissenschaften in Hamburg und Glasgow. Nach dem Abschluss der Berliner Journalistenschule arbeitete sie von 2004 bis 2007 als Medienredakteurin bei der "taz". Von 2007 bis 2009 war sie Redakteurin bei NEON.
Erfreulich ist allerdings, dass beim SPIEGEL ja immer massiv versucht wird, auf verwandte Themen zu verweisen…
Ich habe schon einige wahnwitzige Pitches und Promos für neue Serien gesehen – aber was Henson in den 70ern abgezogen hat, um Senderchefs von den "Muppets" zu überzeugen, ist ein echtes Highlight:
Der Titel deutet es schon an – kein Trailer für Pussys oder Leute, die gerade ihren Schokopudding löffeln:
Für alle, die es etwas genauer wissen wollen:
“We are going to flush you! The most crap-tastic zombie movie ever to emerge from the sewers of low-budget filmmaking is finally upon us, and it’s from the perverted mind of cinematic madman and legendary ass-fetishist Noboru Iguchi, creator of THE MACHINE GIRL, ROBO-GEISHA and KARATE-ROBO ZABORGAR! Given free reign by a generous, independent producer to plumb the depths of his toilet-obsessed imagination, Iguchi has created a splatter comedy guaranteed to warm the bowels of those with the stomach for it…
Echte Filmfans wissen es: eigentlich sollte nicht Michael J. Fox, sondern Eric Stoltz die Hauptrolle in "Back to the Future" spielen. Nach mehreren Wochen wurde er allerdings gefeuert. Regisseur Zemeckis und Produzent Spielberg empfanden seine Performance als zu düster für einen Film, der vor allem bunt und unterhaltsam sein sollte.
In den 90er Jahren stieß ich in dem Buch "The Cutting Room Floor" auf das erste Schwarzweiß-Bild mit Eric als Marty McFly.
Nun ist es gewöhnlich nicht schicklich, die verworfenen Aufnahmen geschasster Darsteller zu veröffentlichen…
Das hier ist Parodie, Hommage, Kritik und Analyse zugleich:
Besonders gefällt mir, wie perfekt die Macher tonnenweise Details der Trilogie nacherzählen, ohne komplett vom Originaltext abzuweichen.
Jetzt geht es ans Eingemachte – es gibt auch die ersten Doppelungen:
K und U sind die Lücken, die ich füllen muss – mit eurer Hilfe!
Damit beende ich übrigens die Rätselreihe. Es gibt noch das 50er-Alphabet, aber das ist endgültig jenseits von Gut und Böse. Ich bedanke mich für die rege Beteiligung!
Bin ich froh, als Kind sehr viel Fernsehen geguckt zu haben:
V und X sind ohne Recherche meine einzigen Lücken. Gut, oder?
Selten genug, dass man sich in ein Konzept augenblicklich verliebt – Little League hat das bei mir geschafft. "Justice League" meets "Peanuts", perfekt im Stil der Zeitungsstrips gehalten und mit vielen wunderbaren Details, die eine genaue Kenntnis der DC-Superhelden verrät. Schon dieser Strip passt wie die Faust aufs Auge:
Mitunter wird "Little League" auch erstaunlich meta:
Mich wärmt, mit wie viel Herz Yale Stewart seine kleinen Helden porträtiert – die ständig grummelnde kleine Waise Bruce möchte man einfach knuddeln.
Zweimal die Woche Pflichtprogramm. Möge dem Strip ein so lange Leben beschieden sein wie Penny Arcade und XKCD…
Jetzt trennt sich die Spreu vom Weizen – Namen, Vornamen und Titel erlaubt:
*= Name des Darstellers
Q fand ich vergleichsweise einfach – bei G, I, V und W bin ich ohne weitere Recherche ratlos.