• Ordentlich in die Fresse für den Mann von der Presse (NSFW)


    DISCLAIMER : Dieser Beitrag enthält einen NSFW-Text von außerordentlichem Empörungspotenzial und ich empfehle allen Lesern mit funktionierendem Moralkompass, von der Lektüre Abstand zu nehmen. I am NOT kidding!

    Das hier ist eigentlich eine Nichtigkeit – und gleichzeitig so exorbitant eklig, dass ich nicht darüber schreiben will und gleichzeitig nicht drumherum komme, darüber zu schreiben. Seht es als Dokumentation, wie weit in die Gülle manche "Kollegen" abgestiegen sind.

    Im Keller stehen nun die allerletzten Kisten zur Disposition, in denen ich noch Comics, Magazine, DVD, Pressehefte und Bücher gesammelt habe…

  • Digitale Gouvernante: KI-Kastration in Sachen Sex, Drugs & Rock’n’Roll


    Ich nutze das ausklingende Jahr, um ein paar größere Beiträge vorzubereiten. Weil es dabei um Retro-Themen geht, möchte ich die auch retro bebildern. Das geht nur so mittel und ich erzähle euch jetzt, warum das so ist.

    Da ich seit 25 Jahren alles in die Cloud kopiere, was ich für bewahrenswert halte, besitze ich Unmengen von Bildern, die heutigen Anforderungen in Sachen Auflösung oder Details nicht mehr gerecht werden. Um 2000 herum reichten 320×200 Pixel allemal, an mehr luden sich die Modems der Zeit einen Wolf…

  • Filmverbrechen-Fotostory (NSFW): POMMES ROT-WEISS oder: Searching for Zora


    Ich war eigentlich recht zufrieden, POMMES ROT-WEISS mit nur drei Teilen und in ca. 60.000 Zeichen abgehandelt zu haben. Das sind mehr als 33 Standard-Manuskriptseiten – und doch weniger als Monster wie KAMIKAZE 1989.

    Allerdings kam dann Leser McCluskey daher und machte noch mal ein ganz anderes Wespennest auf. Es zeigt sehr schön, wie verlogen die ganze Erotik-Branche ist und wie sehr die "seriösen" Anbieter bemüht sind, sich durch relativ willkürliche "firewalls" vom "Schweinkram" abzugrenzen.

    Es geht um die zweite Stripperin in Romys Bar, die in den Credits – wie alle anderen text(il)freien Nackedeis – nicht namentlich erwähnt wird:

    Weil es keinen Namen zu diesem…

  • Living in the 80s: Music Video Erotica


    Die 80er waren meine Jugend und damit meine Pubertät. Ich habe schon erzählt, wie aufregend selbst vergleichsweise harmlose BRAVO-Poster sein konnten.

    Musikvideos waren dabei ein wichtiger Faktor. Meine Ausführungen zu Pop-Videos, die eher Popo-Videos waren, habt ihr ja sicher gelesen.

    Für die großen Multiplikatoren wie MTV und FORMEL 1 durften Musikvideos maximal sexy, aber niemals freizügig sein. Die Diskrepanz zwischen Schweinkram-Texten ("I like big butts", "I touch myself", "relax if you wanna come") und der Prüderie, nicht mal eine halbe Arschbacke zu zeigen, war zeitweise erstaunlich…

  • Zombie-Zeitschriften: The last of the (in)famous international Playboys


    Es kann helfen, vorab meine Abhandlung über die Geschichte des deutschen PLAYBOY-Magazins zu lesen.

    Das hier ist eine ganz wilde Geschichte, darum braucht sie ein wenig Kontext.

    In den 70ern wurde es mit der Legalisierung der Pornographie und dem Erscheinen deutscher Ausgaben von PLAYBOY und PENTHOUSE weitgehend statthaft, mit einem "nudity mag" in der Öffentlichkeit rumzulaufen.

    In den 80ern schämte sich niemand mehr, im Büro oder der U-Bahn das Magazin mit dem Hasen "wegen der Interviews" zu lesen.

    In den 90er drehte sich der Wind wieder, ein zunehmend konservatives Weltbild sorgte dafür, dass die nackten Tatsachen auf dem Cover zunehmend versteckt wurden und ein Haufen Magazine auf den Markt kamen, die zwar mit sexy Mädels köderten, aber niemals eine 16er-Freigabe benötigten: FHM, MAXIM, etc…

  • Undress-KI: Jedes Bild ein Nacktbild?


    Ich bin immer noch begeistert von KI und den ständigen wachsenden Möglichkeiten, die sich dadurch bieten – aber eben auch, weil ich davon nicht gefährdet bin. Die KI ist kein Konkurrent, sie kann mir nichts nehmen.

    Dass die KI auch Schattenseiten hat, die weit über den Jobverlust hinausgehen können, haben wir bereits besprochen. Die KI schafft Realitäten, von denen wir nicht wissen, wie wir sie bewerten oder wie wir mit ihnen umgehen sollen. Sie ermöglicht auch, die Realität als Fake abzukanzeln – wie erst vor ein paar Tagen, als konservative Spinner in den USA prophezeiten, ein möglicher kompetenter Auftritt von Biden bei der Diskussion der Präsidentschaftskandidaten wäre vermutlich einer vagen "KI-Maske" zu verdanken…

  • KI-generierte Pornographie oder: Die Diskussion, die keiner führen will – aber wir alle führen müssen


    DISCLAIMER : Das hier wird ein schmerzhaftes, ein unangenehmes Thema. Wer nicht sicher ist, ob er grundlegende Fragen angehen möchte, sollte vielleicht oben auf den Zufallsbutton drücken und sich einen anderen Beitrag suchen.

    You have been warned.

    Regel 34 besagt: There’s porn of it. Ich hatte ja auch schon drüber geschrieben. Die Pornographie begleitet den Menschen seit der Höhlenmalerei. Jedes neue Medium (Buch, Fotografie, Film, Comics, Video) generiert schon in der frühen Entwicklung erotischen Content. Es ist plausibel, den Siegeszug des Videorekorders wie des Internets auch der Demokratisierung des Schweinkrams zuzuschreiben…

  • Searching for Bommelroth: Das Mystery SCHLOSS POMPON ROUGE


    Die frühen 90er waren wilde Zeiten im wuchernden und boomenden Privatfernsehen. Weil vieles billig und zum ersten Mal probiert wurde, legten sich RTL, SAT.1 und Konsorten immer wieder mal krachend auf die Schnauze. Darüber kann man sich lustig machen, aber das ignoriert, dass diese Lehrjahre letztlich hoch profitable und professionelle Senderfamilien hervor brachten, bei denen heute Leute in Rente gehen, die damals jung angefangen haben.

    Als Redakteur der Zeitschrift GONG und zuständig u.a. für SAT.1 war ich hautnah mit dabei. Ich schrieb über das Privatfernsehen, bevor ich es selber mit gestaltete…

  • 50 Jahre rote Ohren: Ich (und) der Playboy (NSFW)


    Es macht nicht mehr die Welle, die es vielleicht in den 80er oder 90er Jahren gemacht hätte, aber: der deutsche PLAYBOY ist 50 Jahre alt geworden.

    Tatsächlich gibt es viel zu feiern, wenn auch teilweise mit einem etwas faden Beigeschmack: der deutsche Playboy ist die am längsten durchgehend erscheinende Ausgabe weltweit. Seit August 1972 jeden Monat. Das hat nicht mal das US-Vorbild geschafft, denn das Original kam zwar 1953 auf den Markt, wurde aber 2020 eingestellt (dazu in einem separaten Beitrag mehr).

    Es wird niemanden überraschen, dass ich mich als heterosexueller Teenager in den 80er Jahren sehr für den Playboy interessiert habe…

  • Ein Dutzend Doppelpacks: Von Popp- und Pop-Stars


    Zum Wochenende Schweinkram – weil sich sonst keiner traut.

    Fragt mich nicht, wie ich auf das Thema gekommen bin, aber im Rahmen meiner Video-Retrospektiven fiel mir neulich auf, dass es vor allem in den 80ern einen "Trend" gab, der vermutlich auch nur in den 80ern existieren konnte. Man schnappte sich junge Damen, die in einschlägigen Blättern und Filmen ihre fleischlichen Talente der Welt präsentiert hatten, und steckte sie in ein Tonstudio (oder auch nicht, wie sehr offensichtlich im Fall von Sybille Rauch). Gesangliches Talent optional, wurden die Nackedeis zu Chanteusen umfirmiert und in Sendungen geschickt, deren männliches Publikum es weniger auf die musikalischen Qualitäten ankam: Musikladen, Plattenküche, WWF Club und diverse italienische Shows…