• Abandoned: "Agent X – Das Abenteuer deines Lebens"


    Unter den vielen Projekten, die ich in den Jahren 2000 bis 2010 entwickelt habe, gibt es kaum weiße Flecken – fast alles kann ich aus den Tiefen meiner Festplatten ausgraben, seien es Pitch Paper oder lediglich Promotexte.

    Heute habe ich mir allerdings die Zähne ausgebissen. Außer einer Mail, dass ich dieses Projekt Michael "Bully" Herbig und ProSieben präsentieren wollte, spuckte meine digitales Archiv nichts aus.

    Das ist aber kein Problem, denn der Grund, warum ich "Agent X" ausgerechnet jetzt vorstelle, ist die Existenz eines Videos, das wie ein "proof of concept" für die actionreiche Reality-Show aussieht – und es ist von Matt Damon:

    Ehrlich gesagt war ich total baff, als ich das gesehen habe…

  • Summer of SciFi: Robot Overlords


    England 2014. Regie: John Wright. Darsteller : Callan McAuliffe, Ben Kingsley, Gillian Anderson, Milo Parker, James Tarpey u.a.

    Offizielle Synopsis : Die Erde in naher Zukunft. Gigantische Roboter aus einer fernen Galaxie haben den Planeten angegriffen und herrschen unumschränkt. Die überlebenden Menschen sind in ihren Häusern eingesperrt und jeder Widerstand gegen die tyrannischen Herrscher kann mit dem Tod bestraft werden. Durch die Hilfe von elektronischen Implantaten kann jeder einzelne Mensch genau überwacht werden und feige Kollaborateure tun ihr übriges, um die Menschheit klein zu halten…

  • Welcome to the neighborhood! (special edition)


    Es gibt Neues zu berichten vom Versuch, meinem Roller einen legalen und sicheren Parkplatz zu verschaffen. Dass das in Speyer gar nicht mehr ging, habt ihr ja mitbekommen. Und hier in Baden-Baden sind die Nachbarn auch nicht sehr geschmeidig.

    Ich bin dann diese Woche sogar zur Polizei gefahren, wollte den rechtlichen status quo erfahren, bevor es wieder mal Knöllchen hagelt. Ich kam nur bis zum Pförtner, der mir zwar nicht sagen konnte, wo der Roller legal parken darf – dass das allerdings nicht der Bürgersteig ist, das wusste er schon…

  • Summer of SciFi: The Call Up


    England 2016. Regie: Charles Barker. Darsteller : Morfydd Clark, Chris Obi, Parker Sawyers u.a.

    Story : Eine Gruppe erfolgreicher, aber sozial isolierter Online-Gamer wird in ein Hochhaus eingeladen, um einen Virtual-Reality-Shooter zu betatesten, der nicht nur das komplette Environment simuliert, sondern auch Schmerz und Verletzungen. Dem Gewinner winken 100.000 Dollar – dass die Verlierer der Tod erwartet, stellt sich erst nach Spielstart heraus. Nun heißt es Medipaks finden, Munition, Waffen – und dabei virtuelle, aber nichtsdestotrotz tödliche Gegner abknallen. Aber wer sind die Drahtzieher, wer macht und ändert ständig die Regeln von "The Call up"…

  • Watching (14): Angie Tribeca, Wrecked


    Angie Tribeca Ich finde Rashida Jones durchaus sympathisch, mag ihre Webvideos ebenso wie ihre Rolle in „Parks and Recreation“. Es war nur eine Frage der Zeit, bis sie eine eigene Serie geschrieben bekommt. „Angie Tribeca“ ist das Ergebnis dieser Bemühungen, produziert vom Kabelsender TBS und ausgestrahlt als Marathon von 10 Episoden (eine zweite Staffel ist auch schon gelaufen). Drollig ist dabei die Idee, dass man sich – wenn man so viel Zeit nicht investieren will – die Episoden auch als "hyper binge" zusammen fassen lassen kann…

  • Summer of SciFi: The Quiet Hour


    GB, Irland 2014. Regie : Stéphanie Joalland. Darsteller : Dakota Blue Richards, Karl Davies, Brigitte Millar, Jack McMullen, Liam O’Brien u.a.

    Offizielle Synopsis: Aliens haben den Planeten Erde überfallen, töten erbarmungslos dessen Bewohner und vernichten sämtliche natürlichen Ressourcen. Der noch verbliebene Teil der Menschheit hungert und mutiert zu eiskalten, immer gefährlicher werdenden Plünderern. Verzweifelt kämpft die 19-jährge Sarah in dieser apokalyptischen Zeit gegen eine Gruppe von Banditen, um den Hof ihrer Familie und die Solaranlage, die die gewalttätigen Aliens zurückhält, zu beschützen.

    Kritik : "The Quiet Hour" ist bei diversen Non-Genre-Festivals recht erfolgreich gelaufen, was für einen SF-Film ungewöhnlich genug ist und vorab die Vermutung nahe legt, dass hier primär die "conditio humana" im Mittelpunkt steht und nicht pew pew pew mit dem Laserblaster…

  • Gaming-Nostalgie: "Return" to the past


    Es gehört zu den Nachteilen als Journalist, dass man paketeweise Kram zugeschickt bekommt, den man nicht haben will. Warenproben, Testgeräte, Rezensionsexemplare. Und es gehört zu den Vorteilen als Blogger, dass man manchmal einzelne Päckchen verdienter Leser zugeschickt bekommt mit der Bitte, ob man sich dieses oder jenes Herzensprojekt nicht mal anschauen wolle. Drehbücher, Hörspiele, Magazine, manchmal ganze Filme.

    Ich bin dann immer etwas hin- und hergerissen, weil ich einerseits den kreativen Output meiner Leser bewundere und unterstützen möchte, andererseits aber damit Probleme habe, wenn mir das Endergebnis so gar nicht zusagt…

  • Things to go to: Things to come


    Gestern wurde im Deutschlandradio das Konzept der heute startendenden Ausstellung "Things to come" in Berlin vorgestellt:

    Things to come

    Ich bin ein Freund der Stiftung Deutsche Kinemathek, ein Fan des Themas "Utopien in Film und Fernsehen" – und generell finde ich, dass solche Sachen unterstützt gehören. Ich werde mir das sicher vor Ort ansehen:

    Aus gegebenem Anlass möchte ich an dieser Stelle noch mal auf ein Interview mit mir selber hinweisen, das gleiches Territorium für eine Studentenzeitschrift beackerte.

    Und schließlich gibt mir das die Gelegenheit, kurz von einem titelgleichen, aber anders gelagerten Projekt zu erzählen, das ich leider aus Zeitgründen nie verwirklichen konnte…

  • Liebe Presse: Gedanken zum EM-Honorar-Skandal


    (Disclaimer: Ich bin DWDL seit langem freundschaftlich verbunden)

    Ich mache es für meine Verhältnisse kurz, weil ich gleich wieder auf Reportage muss. Background: Der kress-Report hat berichtet, die Kommentatoren wie Kahn und Scholl würden von den öffentlich-rechtlichen Sendern (und damit von unseren Gebühren) exorbitante Honorare für ihre Arbeit bei der EM beziehen. Da kress ein Branchen-Informationsdienst von nachlassender Relevanz ist, wäre das vielleicht versandet, aber DWDL hat groß damit aufgemacht, dass die genannten Ex-Spieler sich empören, die Zahlen zurückweisen und gar rechtliche Schritte prüfen. Jetzt wird landauf, landab über diesen "Skandal" berichtet – als Skandal des verantwortungslosen Mediendienstes kress, nicht als Skandal der öffentlich-rechtlichen Gebührenverschwendung…