Thema: Scan-Archiv


  • 40 Jahre TITANIC-Titelbilder: Cover me!


    Ich habe die Geschichte der BRAVO aus meiner ganz persönlichen Sicht erzählt, die Geschichte des deutschen PLAYBOY – und zur Feier meines zweiten Komplettscans des langlebigsten (west)deutschen Satire-Magazins sprechen wir heute mal über die TITANIC.

    Ähnlich wie die anderen Magazine habe ich die TITANIC in den 80ern nur sporadisch in Händen gehalten – ich verfügte nicht über das Taschengeld-Barvermögen, um mir die aktuellen Ausgaben am Kiosk zu kaufen. Mitte der 80er bekam ich gerade mal 8 Mark im Monat. Da waren satte 5 Mark für gerade mal 68 Seiten nicht drin…

  • Scanwork: Tragik und Triumph


    Es ist mal wieder Zeit für ein Update. Als ich euch das letzte Mal von der Arbeit an meinem privaten digitalen Printarchiv erzählt habe, lief es mit dem neuen Fujitsu ScanSnap ix1500 rund, gut, und vor allem schnell:

     

    Es gelang mir binnen eines Monats, sämtliche Ausgaben des deutschen Playboy zu scannen (minus der Ausgaben, die sich bereits digitalisiert finden ließen). Nur die ersten 11 Hefte fehlen – und drei aus den Folgejahren, die ich der Scan-Hektik irgendwie verbockt habe. Aber die lassen sich noch besorgen…

  • Kellerfund-Knaller: Superschnäppchen SIEHSTE


    Die wortvogelsche Scan-Fabrik läuft zum Advent auf vollen Touren. Nachdem ich anfängliche Probleme mit dem neuen Scanner durch einen genaueren Einstieg in die Einstellungen hinbiegen konnte, bin ich mit den Ergebnissen sehr zufrieden.

    Wer Interesse an meinem Setup hat, dem kann geholfen werden:

    Von links: Multifunktionsdrucker für Cover-Scans und non-destruktives Scannen, das Ersatz-Macbook als permanente Scan-Zentrale, der ScanSnap-Scanner, die chinesische Schneidemaschine, der Stapel mit den nächsten Heften. Außerhalb des Bildes: der Karton, in den das gescannte Material fürs Altpapier fliegt.

    Nun schrieb ich vor ein paar Wochen ja:

    "Alternativ zur HörZu würde ich gerne die Siehste im Digitalarchiv haben, aber das kurzlebige, von mir seinerzeit geliebte Magazin wird nicht gerade verramscht"…

  • Extratour: 1300 Kilometer und 200.000 Seiten Deutschland


    Letzte Woche hatte ich euch erzählt, dass ich massenhaft CINEMA- und PLAYBOY-Ausgaben für meinen nächsten Scan-Marathon gekauft habe. Die mussten vor Ort abgeholt werden – insgesamt drei Stationen in der unteren Hälfte der Republik:

    Wer sich wundert, dass sich die Strecke etwas geändert hat – trotz einer leicht höheren Kilometerzahl habe ich mich für die Tour über die A8 nach Weil am Rhein entschieden, weil ich nicht durch Österreich und die Schweiz fahren wollte. Stick with what you know. Knapp 1300 Kilometer an einem Tag sind schon genug Holz…

  • Papier ist geduldig, ich weniger: Back into Ebay hell


    Ich kann mich gut erinnern, dass Ebay von ca. 2000 bis 2010 für mich wichtiger war als Amazon. Ich kaufte Senseo-Pads aus Holland, Poster aus Mexiko, DVDs aus Hongkong, kiloweise Jellybeans aus Michigan. Mitunter brachte das die Polizei ins Haus. Als ich mit der LvA zusammen zog, verkaufte ich meine Möbel über Ebay.

    Es scheint, als habe Ebay an Relevanz verloren – nicht nur bei mir. Will ich heute Sachen aus der Wohnung schnell loswerden, stelle ich sie bei Ebay Kleinanzeigen ein (was trotz des Namens nicht mehr zu Ebay gehört)…

  • Digital Hero: Neuer Ansatz, neuer Scanner, neue Lösung


    Mein letzter Artikel über Freud und Leid des Zeitschriften-Scanners ist gerade mal <a href=" Wochen alt – und schon wieder obsolet. Je nach Sichtweise seid ihr schuld – oder ich habe es euch zu verdanken.

    Ihr erinnert euch: Ich versuche seit zehn Jahren eine praktikable Lösung zu finden, um größere Mengen an Zeitschriften zu digitalisieren. Weder Overhead-Scanner noch Flatbeds haben sich bewährt, bei Multifunktionsgeräten ist üblicherweise der ADF-Einzug der Flaschenhals. Die letzten zwei Wochen habe ich damit verbracht, CINEMA-Ausgaben Seite für Seite in den neuen Epson Workforce zu füttern, was eine perfekte Aufgabe für einen Lego-Roboter wäre, wenn man nicht doch immer wieder händisch nachjustieren müsste…

  • Des Scanners Not, des Lesers Lohn: 27.000 Seiten in Handarbeit


    Wir hatten das Thema schon öfter und ich hege den Verdacht, dass das hier nicht der letzte Beitrag über meine Bemühungen sein wird, mein Zeitschriften-Archiv zu digitalisieren. It’s a work in progress.

    Genau genommen muss ich auf diesen Artikel von 2008 (!) verweisen. Damals schrieb ich über ein kurzlebiges Portal namens Mygazines, auf dem man aktuelle Zeitschriften am Bildschirm lesen und runterladen konnte. War natürlich satt illegal. Mittlerweile gibt es diverse Klons dieses Angebots und mit Readly eine ziemlich potente legale Version – ein ultimativer digitaler Kiosk zum Pauschalpreis…