Thema: Scan-Archiv


  • Altpapier: Wortvogel-Veteran im Dienst des Geisterjägers


    Den Marko kennt ihr. Der hat hier Gastbeiträge geschrieben, er kommentiert fleißig, und ach ja – seit 15 Jahren kümmert er sich um das Design des Wortvogels.

    Als ich vor ein paar Tagen über die Entrümpelung meiner John Sinclair-Sammlung sprach, erwähnte eben jener Marko, dass er in jungen Jahren drei Kurzgeschichten in den Heften des Geisterjägers unterbringen konnte. In den Zweit- und Drittauflagen der Hefte gab es ja keine Leserbriefseite und der Platz musste anderweitig gefüllt werden. Von Fans verfasste Geschichten sind da eine perfekte Lösung: kostet erstmal nix, stärkt die Leser/Heft-Bindung und wer weiß – womöglich lässt sich ein Talent für die Romanheft-Schmiede identifizieren…

  • Eine Geschichte meiner Mutter


    Heute wäre meine Mutter 81 geworden. Leser meines Blogs wissen – sie starb am 29. August 2022. Was ich seinerzeit im Nachruf schrieb, hat sich bewahrheitet: Mit der Erinnerung verblasst der Schmerz, aber auch die Gegenwärtigkeit. Ich kann sie nicht mehr riechen, nicht mehr hören. Vor der Säule auf dem Friedhof, auf der ihr Name eingraviert ist, intensiviert sich das Gefühl nicht mehr. Sie ist weg, präsent nur noch in den Gesprächen zwischen meinem Bruder und mir – oder in kleinen Anekdoten, die ich mit meiner Frau teile…

  • Alles muss raus: Wortvogel for sale und to go


    Meine Aufarbeitung des Altmaterials geht gut voran, danke der Nachfrage. Der Fujitsu-Scanner macht auch nach mehreren hunderttausend Seiten nicht schlapp, von 30 aus Belgien hergeschleppten Kisten sind noch acht übrig – und das soll sich diese Woche auch ändern.

    Was geschnitten und gescannt wurde, ist entweder im Altpapier oder in Hamburg gelandet. Was an deutschen Büchern nicht mehr gebraucht wurde, findet ihr im Bücherschrank am Sportplatz an der Wasserburger Landstraße. Einzelne Stücke habe ich im privaten Kreis weitergegeben:

    Nun stoße ich an eine natürliche Grenze – es gibt mehrere Kisten mit Dingen, die einzuscannen keinen Sinn macht, die ich aber auch nicht verschenken oder entsorgen will, weil sie tatsächlich noch einen Wert haben…

  • SFX: Eine Liebeserklärung


    Ende 1995 flog ich mal wieder nach London. Shoppen, Musicals, Sightseeing. Weil der E-Commerce noch in den Kinderschuhen steckte, besuchte ich legendäre Läden wie Eastern Heroes, Forbidden Planet und den Cinema Store, um mich mit Büchern und Zeitschriften einzudecken. In einem Supermarkt in Kensington fand ich ein tolles heruntergesetztes Modell von THUNDERBIRDS, in einem Tabakladen in der Portobello Road die lang gesuchte erste Ausgabe des BABYLON 5-Comics. Ein erfolgreicher "haul", wie man heute sagen würde.

    Nicht auszuschließen, dass dieses Foto damals entstanden ist:

    Ich bin ziemlich sicher, dass es in der alten Location vom Forbidden Planet war, dass mir Ausgabe 3 eines neuen Multimedia-Magazins namens SFX in die Hände fiel…

  • Scan for your life! Geschichte zwischen vergilbtem Papier


    Mit den ungefähr 30 Plastikboxen habe ich die Reste dessen, was von meiner Nerd-Jugend ausgelagert wurde, wieder daheim:

    Alles, was ich an Büchern, Comics, DVDs, Zeitschriften und sonstigem Material noch besitze, steht nun in meinem Arbeitszimmer und wartet darauf, sortiert, entsorgt, verkauft, verschenkt – oder gescannt zu werden.

    Weil ich aktuell darauf warte, dass die Klinge meines Papierschneiders nachgeschliffen wird, habe ich mit einer Box von A5-Magazinen angefangen, denen ich nur die Klammern entfernen und sie dann zersäbeln muss:

    THE ZETETIC, später SKEPTICAL INQUIRER, ist nicht irgendein Magazin…

  • It’s coming home: The Lost Treasure of Pirate Captain Wortvogel


    Das hier ist weniger ein Artikel und mehr die Ankündigung eines solchen. Veteranen des Blogs werden sich vielleicht erinnern – in den Jahren 2014-2015 hatten wir in Speyer üppig Platz auf dem Dachboden, den ich für meine riesige Sammlung Nerdkram vereinnahmte. Comics, Bücher, Zeitschriften, DVD, auch noch ein paar Videos und stapelweise Pressehefte:

    Beim Umzug nach Baden-Baden Ende 2015 kam das Problem auf – wohin mit dem ganzen Zeug? In der neuen Wohnung hatten wir nämlich genau null Stauraum.

    Ich entschied mich für die bequemste, aber nur mittelfristig praktikable Lösung: zu dritt schleppten dir den ganzen Kladderadatsch ins Auto meiner Eltern und entsorgten ihn in das Haus der Familie in Belgien…

  • Archivarbeit: Wortvogel im SPIEGEL


    Vor fast 16 Jahren schrieb ich an dieser Stelle, dass der SPIEGEL sein gesamtes Textarchiv öffentlich zugänglich macht, und das nicht nur für Abonnenten. Damit waren die Inhalte aller Ausgaben seit 1947 durchsuchbar – was ich in der Folge für viele Artikel ausgenutzt habe. Meine einzige Kritik anno 2007:

    "Es wäre halt schön, auch KOMPLETTE Hefte als pdf laden zu können, statt nur einzelner Artikel."

    Ich habe die Sache nie weiter verfolgt, weil ich in der Tat das Digital-Archiv dringender brauche als PDF-Ausgaben der Hefte, die eher Sammlerwert haben…