Thema: Scan-Archiv


  • Wenn die Zeitschrift Zeitgeschichte wird…


    Angesichts meines letzten Beitrages (und einiger davor) dürftet ihr schon gemerkt haben, dass der Wortvogel ein Zeitschriften-Junkie ist, der gerne in uralten Ausgaben wühlt und sich über das Aktuelle von Vorgestern amüsiert.

    Wer nur ab und an einen dreckigen Lacher braucht, findet den bei VonGestern. Wem es primär um legendäre Videospiele geht, der ist bei Kultboy richtig.

    Wer aber so richtig einsteigen will in das Thema "alte Magazine", der musste sich bisher entweder die Finger blutig suchen oder auf halb- bis komplett nicht legale Angebote zurück greifen…

  • Fundgrube Festplatte


    Es kommt die Zeit, da will die Säge sägen…

    Ich habe die letzten drei Tage genutzt. per USB-Hub alle meine externen Festplatten (fünf an der Zahl) anzuschließen und meine gesamten Backups neu zu organisieren. Ich bin nämlich ein notorischer Sammler, der alles behält, was er schreibt, liest oder in den digitalen Welten findet. Man weiß nie, ob und wann man es vielleicht wieder mal braucht…

    Dank dieser Einstellung habe ich sämtlich je geschriebenen und erhaltenen Emails seit 1995 noch vorrätig, abgesehen von einer bedauerlichen Lücke zum Anfang des Jahrtausends (damn you, T-Online!)…

  • Book Porn: Vom Charme böser Bücher


    Ich habe immer noch keinen eBook-Reader. Vielleicht schaffe ich mir demnächst einen an, die Gerätepreise fallen ja ins Bodenlose. Oder ich kaufe mir ein Tablet, was zumindest als eBook-Reader einsetzbar ist. Wichtig, weil ich auch Farbe will (wegen Comics und Zeitschriften). Egal, ist jetzt gar nicht Thema.

    Ich habe schon mal erwähnt, dass ich auf geschätzte 95 Prozent meiner Bücher verzichten würde und könnte, wenn sie in digitaler Form, ohne DRM, und ordentlich formatiert vorlägen. Bücher sind für mich kein Wert an und für sich…

  • SAT.1 in den frühen 90ern: Softsex geschnitten, nicht am Stück


    Genaue Beobachter des Facebook-Kastens auf der linken Seite werden es bemerkt haben – in den letzten Wochen habe ich immer wieder launige Bilder vom SAT.1-Programm der frühen 90er gepostet, die mir in einem Schuhkarten über den Weg gelaufen sind. Hier noch mal als Diashow:

    Ich hatte noch mehr Bilder – eher so von den Rotlicht-Programmplätzchen, auf denen der Begriff "Bällchensender" eine ganz neue Bedeutung bekam. Die wollte und konnte ich aber bei Facebook nicht reinsetzen. Darum wird’s nach dem Break jetzt hier verdammt nackig:

  • "FilmInferno" und "U-Topics": Leseproben aus einem Land vor unserer Zeit


    Manchmal erschrecke ich selbst, wenn mir klar wird, wie lange ich schon dabei bin. Seit nunmehr 23 Jahren ist die Schreiberei mein Beruf. "Jungautor" kann ich als Beschreibung nun wahrlich nicht mehr für mich reklamieren. Das fällt mir auch bei Facebook auf, wo ich zu irgendwelchem ollen Kram verdächtig oft meine Kommentare mit einem "Ja, da hatte ich auch mal mit zu tun, als ich…" beginne.

    Letzte Woche bin ich im Keller wieder auf zwei Überreste früher journalistischer Experimente gestoßen, die ich euch nicht vorenthalten will…

  • Der Wortvogel fällt unter die Piraten


    Es ist alles ein wenig komplizierter, aber um eurer Geduld willen erzähle ich es mal so: ein Bekannter machte mich gestern auf eine Webseite aus den fragwürdigen Winkeln des Internets aufmerksam, auf der man eBooks, Comics und digitale Magazine DRM-frei und en masse ziehen kann. Das ist natürlich NICHT legal, mir aber auch egal, weil ich so etwas nicht brauche.

    Aber was sehen meine müden Augen bei der Auflistung aktuell bereit gestellter Titel?

    Raubkopien meiner Nibelungen-Romane – ungeschützt und in so ziemlich allen eBook-Formaten zum Download bei verschiedenen Free Hostern…

  • Redaktionsalltag vor 20 Jahren – schwarz auf weiß


    Ich trage mich mit dem Gedanken, mal eine Mappe mit Texten aus allen möglichen Quellen zusammen zu stellen, um meine Arbeit als Autor kompakt präsentieren zu können. Ehrensache, dass ich dabei auch auf Artikel zurück greife, die ich seinerzeit als Jungredakteur für den GONG geschrieben habe.

    Im Rahmen unseres Umzugs nach Schwabing fiel mir kürzlich ein Ordner mit Fotokopien in die Hände, die ich vermutlich gemacht habe, als ich den GONG 1995 in Richtung ProSieben verlassen sollte. Es sind ausgesuchte Beiträge zu allen möglichen Themen, die ich damals als soliden Querschnitt meiner Arbeit betrachtete…