Thema: Neues

  • Leading and leaving the life less ordinary: Zum Tode von Martin Gardner


    Bei heise habe ich es eben erfahren – Martin Gardner ist tot. Nun kann man bei einem Alter von 95 nicht mehr lamentieren, jemand sei "zu früh abberufen" worden, zumal Gardner sich sicher gegen den Gedanken verwehrt hätte, Tod habe etwas mit einer bewussten Abberufung zu tun.

    Gardner war einer der ersten und einer der wichtigsten Vertreter der modernen Skeptik und ein Vorreiter von Koryphäen wie Carl Sagan, Stephen Jay Gould, Michael Shermer, James Randi und Richard Dawkins (es lohnt sich, jeden dieser Namen zu googeln, wenn ihr sie nicht schon kennt)…

  • Kino-Kritik: Prince of Persia


    USA 2010 . Regie: Mike Newell. Darsteller: Jake Gyllenhaal, Gemma Arterton, Alfred Molina, Ben Kingsley, Richard Coyle

    Ich kann es diesmal kurz machen und zufrieden vermelden: Ich hatte mit meiner Vorhersage auf breiter Front Recht. So muss das sein und so mag ich das auch.

    "Prince of Persia" ist NATÜRLICH total überblasenes Sommer-Entertainment, aber im Gegensatz zu "Clash of the Titans" (mit dem er Look. Attitüde, Ambition und Gemma Arterton teilt) hat diese Videospiel-Adaption ausreichend Seele. Und genug Ironie um zu erkennen, wie albern das ganze Geschehen ist…

  • Chip online: Wenn die linke Hand nicht weiß, was die rechte empfiehlt (+ Brüste)


    Chip präsentiert auf der Startseite derzeit den aktuellen Beitrag "Horror-Downloads: Finger weg von diesen miesen Tools".

    Die Redakteure raten von solcher Software so klar ab wie der Katholische Filmdienst vom cineastischen Oeuvre eines Lucio Fulci:

    Interessant ist dabei, was Chip in der Präsentation des Acoo Browsers als typisches Bild zeigt:

    Trotz der verheißungsvollen Aussichten wird vom Acoo ab- und dem Firefox-Browser zugeraten.

    Nun sollte man meinen, dass Chip nicht noch anbietet, was es verteufelt, aber tatsächlich sind viele der Tools bei Chip zu bekommen, und von der Fotogalerie des Horrors aus sogar verlinkt…

  • TV-Kritiken (1): Happy Town, Ugly Americans, Luther


    Videospiel-Animation, Knet-Klassiker, britischer Crime Thriller, Mystery-Serial, Selbstmord-Dramedy und Independent-Trickserie – abwechslungsreicher kann eine Übersicht neuer Serien kaum sein. Darum braucht’s auch zwei Teile.

    Happy Town

    Im idyllischen Haplin hat es seit fünf Jahren keine nennenswerten Verbrechen mehr gegeben – seit der „magic man“ aufgehört hat, jedes Jahr einen Bürger spurlos verschwinden zu lassen. Doch rechtzeitig zum „Thaw Fest“ häufen sich die finsteren Ereignisse: Der Dorfspanner wird brutal ermordet, der Sheriff redet wirr von einer „Chloe“, und eine junge Frau mit undurchschaubaren Absichten taucht auf…

    Von der Kritik wurde „Happy Town“ vorab als neues „Twin Peaks“ gelabelt – ein Vergleich, an dem sich die ABC-Serie nur hoffnungslos überheben kann…

  • Random Charts (14): Spanische Beileger


    Ich hatte ja kürzlich bereits über die obskuren Giveaways berichtet, die spanische Magazine ihrer Auflage beilegen, um Käufer zu ködern (bei uns ist diese Praxis weitgehend wettbewerbsrechtlich verboten). DVDs und Bücher sind da noch die harmlosen und nachvollziehbaren Beispiele.

    Bei einem weiteren Besuch an einem großen Presse-Stand in Eulalia sind mir diese bemerkenswerten Beileger untergekommen:

    6) Die „Cosmo“ lockt mit einer erstaunlich großen Schultertasche im Army-Look

    5) „BQ Trends“ legt einen batteriebetriebenen Lockenstab bei

    4) „Micasa“ steckt ein viergeteiltes hölzernes Gestell in die Plastikfolie – gefüllt mit duftendem Blüten-Potpourri

    3) „GQ“ zeigt nackte Supermodels auf dem Cover – und verstopft die Regale mit überdimensionierten Kopfhörern (kein Bild, sorry)

    2) „Mi bebé y yo“ hilft jungen Müttern mit einem aufblasbarem Stillkissen

    Den absoluten Kracher in Sachen Magazin-Beileger gibt es nach dem Break zu bestaunen…

  • Film-Memorabilia: Was ihr haben müsst – aber nicht bezahlen könnt


    Vor mittlerweile fast drei Jahren habe ich im Rahmen einer persönlichen Anekdote schon einmal über das Hollywood-Auktionshaus "Profiles in History" geschrieben. Dort werden die wirklich ganz großen Relikte und Reliquien der Filmgeschichte unter den Hammer gebracht – die Steintafeln aus "Die zehn Gebote", die Stop Motion-Puppe des original "King Kong", Marilyn Monroes weißes Kleid aus "Das verflixte siebte Jahr".

    Daneben gibt es auch Hunderte kleinerer Requisiten und Überbleibsel zu ersteigern, die angeblich ab und an gar keine fünstelligen Löcher ins Paypal-Konto reißen. Jedes Mal im Programm: Phaser, Dolche, Uniformen und Modelle aus diversen Science Fiction-Serien…