Thema: Neues

  • Wortvogel goes Landromantik


    Es gibt Tage, da bin ich glücklich und dankbar, für ein Heft wie die LandIdee schreiben zu dürfen – gestern war mal wieder so ein Tag:

    Was ihr da auf meinem Arm seht, ist ein schwarzes Lämmchen, das auf einem artgerechten Hof lebt, zwischen Schafen, Ziegen, zwei Hunden, ungefähr sechs Katzen, und einem Pferd.

    Weil dem Redakteur nix zu schwör ist, habe ich mich bei "Stöckelchen" auch gleich mal an die Zitze gemacht:

    Und was soll ich sagen? Es geht!

    Bei Ziegen ist man übrigens der umjubelte König, sobald man ein bisschen altes Brot aus der Tasche holt:

    Für den Artikel unwichtig, aber ein persönliches Anliegen von mir war der Schnappschuss am idyllischen Teich, der zum Hof gehört…

  • Das Ende der Alltäglichkeit: Fünf fast schon vergessene Marken


    Es gibt Marken, die dominieren ihren Bereich derart, dass sie synonym damit werden: "Tempo" für Papiertaschentücher, "Pampers" für Windeln, "Wortvogel" für Qualitätsjournalismus. Oft kann man sich eine Welt ohne bestimmte Marken gar nicht mehr vorstellen – McDonald’s, BILD, ALDI, VW, Tchibo, ADAC. Es sind mehr als Produkte oder Dienstleistungen: Es sind Eckpfeiler der Konsumgesellschaft.

    Als ich kürzlich durch die Münchner Innenstadt fuhr, kam ich an einem "Reno"-Schuhgeschäft vorbei. Das ist nicht weiter erstaunlich, aber früher war in diesem Gebäude ein "Quelle"-Laden. Schlagartig und fast schon schmerzhaft wurde mir bewusst, dass Quelle, neben dem Otto Versand DAS Synonym für Versandhandel, nicht mehr existiert…

  • SFT: Filmfun *WIN* Filmfan *FAIL*


    Da habe ich mir erstmals die "SFT" gekauft. Ich dachte: Sicher eine Art gedruckte Sammlung von News und Feeds der relevantesten Geek-Seiten, aufgehübscht mit vielen Produktfotos und Rezensionen. Der übliche Mischmasch, den eigentlich kein Mensch braucht, der eine halbwegs gepflegte Bookmark-Liste hat.

    Ausgegeben habe ich die 4,50 Euro dann auch hauptsächlich deshalb, weil der DVD-Beileger allein schon den Kaufpreis rechtfertigt: Der exzellente Sci-Thriller "Cypher" von "Cube"-Regisseur Natali ist ein unverkanntes kleines Meisterstück, und die erste Folge von "Mad Men" nimmt man dann gerne auch mit…

  • Liebes Dreckschwein…


    … irgendwann erwische ich dich.

    Dich , der du zerknüllte Papiertaschentücher und Zigarettenpackungen der Einfachheit halber in meinen Briefkasten schmeißt.

    Dich , der du nur fast leere alte Starbucks-Becher mit einem fetten Kaffee-Rand auf den Sattel meines Motorrollers stellst.

    Dich , der du gestern einen leeren Eisbecher (samt Löffel) in den Heckscheibenwischer meines Autos geklemmt hast.

    Irgendwann erwische ich dich. Wie dumm die Idee war, mir deinen Dreck aufzuhalsen, wird dir vermutlich erst zwei Tage später klar, wenn der Schmerz nachlässt. Obwohl ich nicht nachtragend bin und gewöhnlich niemanden für die Fehler anderer bezahlen lasse, werde ich dich nämlich verhauen…

  • Vermischtes: Seltsame Sachen


    Schaut auch zuerst mal die Mädels von 1944 hier an – die "Ross Sisters" wirken im ersten Augenblick wie eine Kopie der "Andrews Sisters", aber ab 1:00 nimmt das Video eine ganz krasse Wende. Bis zum Ende dranbleiben!

    Nicht weniger, aber anders spektakulär – Google Earth nutzt jetzt die Fotos von Streetview in der 3D-Ansicht von New York:

    Wenn sie jetzt noch die GPS-Daten aller Android-Nutzer nutzen, um in Echtzeit Sim-Avatare ihrer User drin rumlaufen zu lassen…

    Bei Burgerking gibt es derzeit USB-Sticks:

    Gut, mit 1GB sind das nicht gerade Speicherriesen, und die neckischen Hartplastik-Aufsätze bereiten Probleme mit der Platzierung und anderen USB-Geräten – aber für 2,99 Euro (und nur 7,99 Euro für das "Sparmenü" aus USB-Pommes, Hamburger, und Fritten) ist es trotzdem ein lustiges Schnäppchen, wenn man einen Stick für allerlei Kleinkram braucht, der sich in der Tasche leicht auffinden lässt…

  • "Vade retro, Satanas!" oder: Die Verdammnis kommt mit "Harry Potter"


    Wenn der dämonische Nachwuchs uns dereinst kichernd auf dem scharlachroten Altar den Großen Alten opfert, um in unserem Blut seine unheilige Macht zu finden, soll keiner sagen, wir wären nicht gewarnt worden:

    Geht ja auch nicht, dass die Kinder unkontrolliert "lateinische Worte" lernen…

    Der konkreten Bedrohung widerspricht allerdings die Meldung, dass "Harry Potter" es heuer nicht einmal mehr in die Top 10 der am meisten von besorgten Eltern und Lehrern angeprangerten Bücher geschafft hat. Dafür auf Platz 5: "Twilight".

    O tempora, o mores!